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Heilsarmee forderte flexible Notunterkünfte in den Städten: Kein Obdachloser darf draußen erfrieren.

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(ots) - Die Heilsarmee Deutschland, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), weist angesichts aktueller Zahlen zur Kältehilfe auf dringenden Handlungsbedarf hin."Wir müssen uns von den saisonalen Grenzen der Kältehilfe verabschieden", sagt Alexandros Schmachtel, Direktor Programm Soziales von der Heilsarmee und unterstützt damit die Forderungen der BAG W. Denn trotz Kälte schließen in vielen Städten zum 1. April die zusätzlichen Notunterkünfte, welche die Kommunen im Winter für Obdachlose bereitstellen.

Mit dem Ende der offiziellen Kältehilfesaison am 31. März hatte die BAG W eine erschütternde Bilanz gezogen: Zwischen Oktober 2025 und März 2026 sind mindestens 14 wohnungslose Menschen in Deutschland an den Folgen von Kälte gestorben. Die Zahlen beruhen auf einer systematischen Auswertung von Presseberichten undstellen lediglich eine Mindestzahl dar. Viele Todesfälle bleiben unentdeckt oder werden nicht öffentlich bekannt.

Die Heilsarmee warnt davor, die Gefahr von Kälte zu unterschätzen. Lebensbedrohliche Unterkühlung kann nicht nur bei extremen Minusgraden auftreten. Bereits Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius können gefährlich werden - insbesondere, wenn Kleidung durchnässt ist oder gesundheitliche Vorbelastungen bestehen.

Die Heilsarmee plädiert für ganzjährig verfügbare und flexibel ausgestaltete Hilfsangebote. Notunterkünfte und Unterstützungsstrukturen müssten sowohl auf Kälte- als auch auf Hitzeperioden vorbereitet sein.

Pressekontakt:

Dagmar Puh, Teamleiterin Kommunikation, +49 (0)221/20819-402, dagmar.puh(at)heilsarmee.de


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Datum: 02.04.2026 - 15:15 Uhr
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