Psychotherapie-Honorare: CSU-Fraktion fordert Stopp der Kürzungen und bessere Weiterbildung

(ots) - Die CSU-Landtagsfraktion kritisiert die gesundheitspolitisch höchst bedenkliche Entscheidung des Bewertungsausschusses auf Bundesebene, die Honorare für ambulante psychotherapeutische Leistungen zum 1. April 2026 um 4,5 Prozent abzusenken. Gleichzeitig fordert die Fraktion eine nachhaltige Sicherung der Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung im ambulanten und stationären Bereich - in Bayern und in ganz Deutschland.
Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, erklärt:"Psychische Gesundheit ist keine Randnotiz - sie ist ein zentrales Fundament unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaftskraft. Wer jetzt die Honorare für ambulante Psychotherapie kürzt, spart am falschen Ende. Jeder Euro, der in psychotherapeutische Behandlung investiert wird, spart nachweislich mehr als drei Euro an Folgekosten - durch weniger Krankenhausaufenthalte, geringere Krankengeldzahlungen und eine höhere Erwerbsbeteiligung. Wirfordern vom Bund, sich unmissverständlich gegen diese Honorarabsenkung einzusetzen und die Selbstverwaltung zur Nachverhandlung zu bewegen. Dies muss im Interesse der Patientinnen und Patienten rasch geschehen."
Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, betont:"Die Lage bei der psychotherapeutischen Versorgung - auch und gerade von Kindern und Jugendlichen in Bayern - ist alarmierend. 97 Tage Wartezeit vom Erstkontakt bis zum Beginn einer Therapie sind keine Seltenheit, das ist eine Zumutung für betroffene Familien und ein Versagen des Systems. Wenn wir hier jetzt nicht handeln und zudem die Weiterbildung von Fachpsychotherapeutinnen und Fachpsychotherapeuten nicht strukturell und finanziell absichern, werden wir in einigen Jahren einen gravierenden Fachkräftemangel erleben, dessenFolgen vor allem die Jüngsten tragen müssen. Frühzeitige psychotherapeutische Behandlung ist eine der wirksamsten Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft: sie verhindert Chronifizierung, sichert schulische und berufliche Teilhabe und spart langfristig erhebliche Kosten. Jede Woche unnötiger Wartezeit ist eine verpasste Chance."
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Datum: 27.03.2026 - 10:57 Uhr
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