Wasserstoff-Verbrenner im Realitätscheck: IAV und DEUTZ bringen 18-Tonner auf die Straße

(PresseBox) - Vom Prüfstand direkt in die Logistikkette: Mit der Übergabe von zwei wasserstoffbetriebenen Lkw im Projekt HyCET setzen IAV und DEUTZ einen Meilenstein für den klimaneutralen Schwerlastverkehr. Die Fahrzeuge verlassen die Testumgebung und gehen ab sofort in den täglichen Werkverkehr bei DEUTZund BMW über. Damit beweisen die Partner: Wasserstoffverbrennung ist keine Theorie mehr, sondern industrielle Realität.
H2-Technologie im harten Praxiseinsatz
Das Projekt HyCET (Hydrogen Combustion Engine Trucks), gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV), hat ein klares Ziel: Die Etablierung der Wasserstoffverbrennung als robuste Lösung für den schweren Güterverkehr. Im Zentrum stehen zwei 18-Tonnen-Lkw auf Basis der Daimler Econic Plattform, die mit innovativen Wasserstoffmotoren von DEUTZ ausgestattet wurden. Gemeinsam mit den Partnern Paul Nutzfahrzeuge und Voith zeigt IAV, dass Wasserstoffantriebe reif für die hohen Anforderungen der täglichen Logistik sind.
IAV: Vom Konzept bis zur Straßenzulassung
Als Generalunternehmer war IAV das technologische Bindeglied des Projekts. Die Herausforderung lag in der ganzheitlichen Systemintegration:
Transformation des Antriebsstrangs: Umstellung auf hocheffizienten Wasserstoffbetrieb.
Komplexe Integration: Einbau des Tanksystems und Abstimmung aller Komponenten.
Sicherheit&Zulassung: Durchführung sämtlicher Validierungen und Absicherungen bis zur offiziellen Straßenzulassung.
IAV stellte sicher, dass aus High-Tech-Einzelkomponenten ein zuverlässiges Gesamtfahrzeug entsteht, das im realen Betrieb besteht.
„Wir verstehen uns als Tech Solution Provider, der technologieoffen genau die Lösungen liefert, die unsere Kunden brauchen. HyCET zeigt, wie wir neue Antriebe von der Idee in die Anwendung bringen können. Dass diese Fahrzeuge heute zugelassen auf die Straße rollen, ist ein Beleg fürdie enorme Integrationskompetenz unseres Powertrain-Teams.“ – Jörg Astalosch, CEO IAV
Antrieb neu denken– Ganzheitlich handeln
Der Erfolg von HyCET macht deutlich, dass moderne Antriebstechnik nur im Zusammenspiel mit der Infrastruktur funktioniert. Fahrzeug, Betankung und Einsatzszenario müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. IAV nutzt hierfür seine jahrzehntelange Erfahrung im Powertrain-Bereich und verknüpft diese mit Systemverständnis und Software-Expertise. Das Ergebnis ist keine isolierte Lösung, sondern ein funktionierendes Ökosystem für den Schwerlastverkehr.
„Mit dem Einsatz im eigenen Werkverkehr gehen wir den entscheidenden Schritt in die Praxis. Für uns zählt die Zuverlässigkeit im Alltag bei gleichzeitiger CO?-Reduktion. HyCET beweist: Die Wasserstoffverbrennung ist eine leistungsstarke und praktikable Lösung für die Logistik vonmorgen.“ – Bert van Hasselt, CEO Business Unit NewTech, DEUTZ
Ein starkes Signal für den Schwerlastverkehr
Wasserstoffverbrennungsmotoren sind eine ideale Ergänzung zu batterieelektrischen Antrieben und der Brennstoffzelle – besonders dort, wo hohe Lasten und schnelle Betankungszeiten gefordert sind. Als Zero Emission Vehicles eingestuft, leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung kommender CO?-Grenzwerte. Mit dem Start des Realbetriebs bei DEUTZ und BMW beweist IAV einmal mehr seine Rolle als Enabler für zukunftsfähige Mobilität.Â
Als einer der global führenden Engineering- und Technologiepartner der Automobilindustrie entwickelt IAV die digitale Mobilität der Zukunft. Das Unternehmen entwickelt seit über 40 Jahren innovative Konzepte, Methoden und Lösungen, und hat 2024 einen Umsatz von 910,6 Mio. Euro erwirtschaftet.
Mit 6.600 Mitarbeitenden weltweit bringt IAV das Beste aus unterschiedlichsten Welten zusammen: Automotive- und IT-Welt, Hard- und Software-Welt sowie Produkt- und Servicewelt. Neben der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung hat das Unternehmen bereits frühzeitig auf Themen, wie beispielsweise E-Mobilität und autonomes Fahren gesetzt und ist heute einer der führenden Technologieanbieter auf diesen Gebieten.
Neben den Entwicklungszentren in Berlin, Gifhorn und Stollberg verfügt die IAV über weitere Standorte in Deutschland, darunter München, Sindelfingen, Heimsheim und Ingolstadt, sowie in Europa und Asien und in Nord- und Südamerika.
Als einer der global führenden Engineering- und Technologiepartner der Automobilindustrie entwickelt IAV die digitale Mobilität der Zukunft. Das Unternehmen entwickelt seitüber 40 Jahren innovative Konzepte, Methoden und Lösungen, und hat 2024 einen Umsatz von 910,6 Mio. Euro erwirtschaftet.
Mit 6.600 Mitarbeitenden weltweit bringt IAV das Beste aus unterschiedlichsten Welten zusammen: Automotive- und IT-Welt, Hard- und Software-Welt sowie Produkt- und Servicewelt. Neben der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung hat das Unternehmen bereits frühzeitig auf Themen, wie beispielsweise E-Mobilität und autonomes Fahren gesetzt und ist heute einer der führenden Technologieanbieter auf diesen Gebieten.
Neben den Entwicklungszentren in Berlin, Gifhorn und Stollberg verfügt die IAVüber weitere Standorte in Deutschland, darunter München, Sindelfingen, Heimsheim und Ingolstadt, sowie in Europa und Asien und in Nord- und Südamerika.
Datum: 27.03.2026 - 10:08 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Lars Gamasin
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Berlin
Kategorie:
Automobilindustrie
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