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MDR engagiert sich 2026 wieder beim Filmfest Dresden und berichtet vielfältig

ID: 2240047

(ots) - Der Mitteldeutsche Rundfunk setzt auch in diesem Jahr seine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem internationalen Kurzfilmfestival fort und stiftet den Publikumspreis im Nationalen Wettbewerb. Außerdem wird es eine MDR-Kurzfilmnacht mit sechs TV-Premieren sowie eine Sondersendung von ARTE zum Filmfest Dresden geben.

MDR als Preisstifter

Der MDR würdigt auch 2026 den Kurzfilm und besonders die Kurzfilmszene in Mitteldeutschland zu verschiedenen Anlässen: Ein fester Ankerpunkt ist seit Jahren das Filmfest Dresden. Bei dem Kurzfilmfestival stiftet der MDR auch in diesem Jahr den Publikumspreis im Nationalen Wettbewerb, der mit 4000 Eurodotiert ist.

Dr. Astrid Plenk, Direktorin MDR Landesfunkhaus Thüringen, in dem die Kurzfilmangebote „unicato – Das Kurzfilmmagazin“ und „ARTE Kurzschluss/Court-Circuit“ redaktionell verantwortet werden: „Das Filmfest Dresden ist seit vielen Jahren ein wichtiger und inspirierender Treffpunkt für Filmschaffende, Kreative und ein neugieriges Publikum. Es zeigt, welches Potential und welche Reichweite die kurze Filmform für unsere Region und weit darüber hinaus entfalten kann. Als MDR ist es uns ein besonderes Anliegen, diese kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und junge Talente zu unterstützen. Das Festival beweist immer wieder, wie lebendig, relevant und überraschend Kurzfilm sein kann.“

Sachsens neuer MDR-Landesfunkhausdirektor Andreas Fritsch konnte die leidenschaftlichen Filmfestmacherinnen schon kurz nach seinem Amtsantritt kennenlernen und sich mit ihnen zum aktuellen Festivalprogramm austauschen:„Die kompakte thematische Pointierung der kurzen Meisterwerke aus aller Welt werden in den Lieblingskinos vieler Dresdnerinnen und Dresdner für gute Diskussionen sorgen, Weltbilder erweitern und Diskursräume öffnen.“ Andreas Fritsch freut sich darauf, bei der Preisverleihung des MDR-Publikumspreises glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern gratulieren zu können.





MDR-Kurzfilmnacht mit sechs TV-Premieren

Aus Anlass des Mitteldeutschen Kurzfilmfestivals„Kurzsuechtig“ in Leipzig (08.-12.04.2026) und des Filmfests Dresden (14.-19.04.2026) zeigt der MDR die TV-Premieren von sechs Filmen, die auf den beiden Festivals entdeckt wurden. Diese MDR-Kurzfilmnacht läuft am 17.04.2026 von 00:00 Uhr bis 01:55 Uhr im MDR-Fernsehen und folgende Filme erleben dabei ihre TV-Premiere:


- Altering Ego (D 2024, 26 min.) von Caspar Wallrabe fragt, was man von einem Menschen weiß, der sich nicht mehr mitteilen kann. Tomas (Christoph Bach) betreut den Alzheimerpatienten Martin (Anton Koelbel). Dabei verliebt er sich in Martins Ehefrau Petra (Ursina Lardi). Ist Martin einverstanden mit der Beziehung?
- Die Kurve (D 2024, 13 min.) der bekannten Leipziger Dok-Filmregisseurin Alina Cyranek beobachtet Fußballfans beim Heimspiel ihres Clubs: Man leidet gemeinsam, fordert das nächste Tor und weiß, wo das Auto des Schiedsrichters steht. Und in der Pause gibt es Bier und Bockwurst. Egal ob in der Champions League oder der Kreisklasse: Die Kurve steht zusammen.
- Leiden in Leipzig (D 2023, 14:30 min.) folgt einem Künstler, der sich nach Selbstverwirklichung sehnt. Freunde locken mit kaltem Bier und cooler Musik, doch das Schwelgen in tiefsinnigen Gedanken ist verlockender. Der erste Animationsfilm von Klara Binnewitt und Endre Bye lebt vom Dialogwitz und dem Kolorit bekannter Leipziger Orte. Beim Mitteldeutschen Kurzfilmfestival „Kurzsuechtig“ 2025 gewann er den Publikumspreis im Animationswettbewerb.
- Gezielt mittelalterlicheÜberlegungen (D 2024, 25 min) sollen Jugendliche auf einem Schulausflug anstellen. Leider verliert die Lehrerin Frau Schröder (Thuy Van Truong) dabei die Geduld und schreit einen Schüler an, der das gar nicht okay findet. Die eigenwillige Tragikomödie des jungen Regie-Duos Paula Weise und Finn Weigt erhielt 2024 den Filmkunstpreis Sachsen-Anhalt und gewann 2025 beim Mitteldeutschen Kurzfilmfestival „Kurzsuechtig“ den Jurypreis im Wettbewerb Fiktion.
- Do Something von SofijaŽivkovi? (D 2024, 12 min.) erzählt humorvoll vom organischen Innenleben. Das rote Blutkörperchen BC12 erhält den Auftrag, zum Gehirn zu reisen und es davon zu überzeugen, endlich Wasser zu trinken. Der Animationsfilm wurde auf dem Filmfest Dresden 2025 im Nationalen Wettbewerb mit dem„Goldenen Reiter“ als bester Animationsfilm und mit dem vom MDR gestifteten Publikumspreis prämiert.
- Der Experimentalfilm Les Rites de Passage (D 2025, 14 min.) von Florian Fischer und Johannes Krell beschreibt den Niedergang des monokulturellen Fichtenwalds im Harz aufgrund von Klimaeffekten und der Ausbreitung des Borkenkäfers. Der Mensch ist erst seit Kurzem Teil der planetarischen Geschichtsschreibung: Er ist es, der das Vergehen und Werden in der Natur mit Ritualen begleitet und darin Sinn findet.

Alle Filme sind bereits ab 11. April auf ARDkurzfilm.de in der ARD Mediathek verfügbar. Die Editpage www.ARDkurzfilm.de (https://www.ardmediathek.de/ardkurzfilm)bündelt alle ARD-Angebote zum Kurzfilm.

Das 38. Filmfest Dresden findet vom 14. bis 19. April 2026 statt und bietet Kurzfilmfans aus dem In- und Ausland sowie dem Fachpublikum zahlreiche Vorstellungen, Events und Sonderprogramme. In die drei Wettbewerbe der 38. Festivalausgabe wurden insgesamt 65 Kurzfilme aus 36 Ländern eingeladen. Die Auswahlkommissionen wählten aus rund 3.800 Einreichungen aus: 34 (Ko-) Produktionen für den Internationalen Wettbewerb, 24 Beiträge für den Nationalen Wettbewerb sowie sieben Arbeiten für den Mitteldeutschen Wettbewerb. Insgesamt werden 380 Filme gezeigt. Unter den Wettbewerbsfilmen befinden sich insgesamt acht Weltpremieren, 12 Deutschlandpremieren sowie zwei Europapremieren. Die Beiträge konkurrieren um insgesamt 17 „Goldene Reiter“ und Sonderpreise.

Vielfältige Berichterstattung zum Filmfest Dresden

MDR Sachsen und MDR Kultur widmen sich in ihren Programmen und im Netz dem Festival: MDR Sachsen– Das Sachsenradio und „MDR Sachsenspiegel“ werden aktuell über das Filmfest Dresden berichten. Im Kulturmagazin „Aufgefallen“ werden die Hörerinnen und Hörer des Sachsenradios bereits am Montag, 13.4. 2026, zwischen 18 und 20 Uhr auf das diesjährige Festivalprogramm eingestimmt. MDR KULTUR hat das Filmfest Dresden in der aktuellen Berichterstattung im Programm: im Radio, in der App und Online.

Anlässlich des 38. Filmfest Dresden zeigt „Kurzschluss“, das Kurzfilm-Magazin bei ARTE, eine Sondersendung zum Festival. Das Filmfest Dresden widmet sich dem Kurzfilm in all seinen Facetten und ist eines der höchstdotierten Kurzfilmfestivals in Europa. Gegründet wurde es 1989 noch vor der politischen Wende. Es hat sich seitdem zu einem internationalen Treffpunkt der Kurzfilmszene entwickelt. Bei „Kurzschluss“ zu Gast sind u.a. Anne Gaschütz, die Leiterin des Filmfest Dresden, und der Programm-Kurator Sven Pötting. Sie sprechen über die politischen Wurzeln desFestivals sowie den diesjährigen thematischen Schwerpunkt „Work in Progress – wir arbeiten daran“.

Sendedatum: 9. April 2026 / Autorin: Alina Cyranek / Redaktion: Katrin Küchler (MDR)

Kurzfilm-Engagement des MDR

Seit vielen Jahren engagiert sich der MDR für die kurze Filmform. Neben dem gezielten Ankauf von Kurzfilmen mit Bezug zu Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) sowie zu Osteuropa präsentiert der MDR den Kurzfilm einem breiten Publikum auf verschiedenen Sendeplätzen im TV und online:


- Wöchentlicher Kurzfilmsendeplatz in der Nacht von Freitag auf Samstag.
- Drei Kurzfilmnächte pro Jahr mit TV-Premieren.
-„unicato – Das Kurzfilmmagazin“, moderiert von Markus Kavka, präsentiert monatlich Themensendungen, zeigt dabei aktuelle Kurzfilme aus Deutschland und dem deutschsprachigen Raum und beleuchtet deren Entstehung im Dialog mit den Filmschaffenden.
- Mit ARDkurzfilm.de etabliert der MDR eine Plattform, die Filmkenner begeistert, Sprungbrett für junge Talente ist und eine Bühne für außergewöhnliche Geschichten bietet
- Für das europäische Kurzfilm-Magazin „Kurzschluss“ bei ARTE produziert der MDR acht Magazin-Ausgaben für das Jahr 2026. Damit unterstreicht der MDR seine zentrale Rolle als der Kurzfilmsender im ARD-Verbund.

Pressekontakt:

MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
kommunikation-desk(at)mdr.de


Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 24.03.2026 - 11:59 Uhr
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