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Vom GEG zum GMG: Was der neue gesetzliche Rahmen für Hausbesitzer jetzt bedeutet

ID: 2238704

Neue Freiheiten und klare Fristen für Deutschlands Heizungskeller


(PresseBox) - Die Energiewende im Gebäudesektor steht vor einer Zäsur. Nach den jüngsten Eckpunkten der Bundesregierung soll das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) noch im ersten Halbjahr 2026 durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) ersetzt werden. Mit der Umbenennung geht ein deutlicher Kurswechsel einher: Weg von starren Vorgaben, hin zu mehr Eigenverantwortung und Technologieoffenheit.

Das Ende der 65-Prozent-Pflicht

Die wohl wichtigste Nachricht für Hausbesitzer: Die bisherige Pflicht, beim Einbau einer neuen Heizung mindestens 65 % erneuerbare Energien zu nutzen, soll mit dem Inkrafttreten des GMG (geplant zum 1. Juli 2026) fallen. Damit entfällt auch der direkte Zwang zum Einbau einer Wärmepumpe oder zum Anschluss an ein Fernwärmenetz, sofern andere Lösungen bevorzugt werden. Auch die Austauschpflicht für über 30 Jahre alte Heizkessel wird in ihrer bisherigen Form entschärft.

Die„Bio-Treppe“: Planungssicherheit durch CO2-neutrale Brennstoffe

Anstelle pauschaler Verbote setzt das GMG auf eine sogenannte„Bio-Treppe“. Wer sich künftig für eine neue Gas- oder Ölheizung entscheidet, muss sicherstellen, dass diese schrittweise mit grünen Brennstoffen betrieben wird:

Ab 2029: Mindestens 10 % Anteil an CO2-neutralen Brennstoffen (z. B. Biomethan oder grüner Wasserstoff).

Bis 2040: Kontinuierliche Steigerung des Anteils in definierten Schritten.

Ab 2045: Vollständig klimaneutraler Betrieb.

„Das neue Gesetz nimmt den Zeitdruck aus der Entscheidung, lässt aber keinen Zweifel am Ziel der Klimaneutralität bis 2045“, kommentieren Energieexperten die Reform.

Förderung bleibt stabil – Wärmepumpe bleibt Favorit

Trotz der neuen Wahlfreiheit bleibt die staatliche Unterstützung für klimafreundliche Heizsysteme hoch. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist bis mindestens 2029 gesichert. Hausbesitzer können weiterhin mit Zuschüssen von bis zu 70 % der Investitionskosten rechnen, wenn sie sich für eine Wärmepumpe oder andere hocheffiziente Systeme entscheiden.





In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage bleibt die Wärmepumpe aufgrund sinkender Betriebskosten und hoher Eigenstromnutzung auch unter dem neuen GMG die wirtschaftlich attraktivste Lösung für den Neubau und viele Bestandsgebäude.

Was Immobilienbesitzer jetzt tun sollten

Trotz der angekündigten Lockerungen raten Fachbetriebe zur Besonnenheit: „Die neue Technologieoffenheit ist zu begrüßen, doch die Bio-Treppe wird fossiles Heizen durch teurere grüne Brennstoffe langfristig kostspieliger machen. Eine fundierte Energieberatung ist wichtiger denn je, um nicht in dieKostenfalle zu tappen.“

Zusammenfassung der wichtigstenÄnderungen (geplant ab Juli 2026):

Namenswechsel: GEG wird zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG).

Technologieoffenheit: Keine direkte 65-Prozent-EE-Pflicht mehr.

Fristen: Einführung der Bio-Treppe für neue fossil betriebene Heizungen ab 2029.

Bestandsschutz: Funktionierende Heizungen dürfen weiter betrieben und repariert werden.

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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 18.03.2026 - 12:06 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Sonja Kernstock
Stadt:

Weißenohe bei Nürnberg


Telefon: +49 (9192) 99280-23

Kategorie:

Energie & Umwelt



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