3.Liga live bei MagentaSport: Aue-Elend in Essen / MSV 1:5 bei Hansa:"Wenn du so verteidigst, kriegst du auch den Arsch richtig voll", Erster VfL"immer am Anschlag","hochklassiges"0:0 in München

(ots) - Naja:"Hochklassig", wie Löwen-Trainer Markus Kauczinski das Spiel gesehen haben wollte, war das 0:0 des TSV 1860 München gegen Wehen-Wiesbaden nicht wirklich."Intensiv"bei Dauerregen trifft´s eher. Abwehr-As Max Reinthaler, aus Wiesbaden zu Sechzig gewechselt, war wie alle zufrieden mit dem Punkt - 3 Punkte Rückstand auf den 3.Platz, dranbleiben lautet deshalb die Reinthaler-Ansage:"Die letzten 5 Siege haben uns viel Selbstvertrauen gegeben und wir wollen mehr."
Saubere Rostocker Ansage im Aufstiegsrennen: 5:1 zerlegt Hansa (jetzt 50 Punkte) den MSV Duisburg - darunter eine direkt verwandelte Ecke von Adrien Lebeau:"Das haben wir sehr gut gemacht. Das ist ein schönes Tor", lobte Lebeau sich auch ein wenig selbst. Trainer Daniel Brinkmann lobt hingegen Doppelpacker Emil Holten, der immer mehr in die Rolle von Ryan Naderi wächst:"Emil macht es absolut gut. In der Zeit, in der Ryan (Naderi) noch da war, war er so ein bisschen unser Edeljoker. Er ist ein totaler Energiegeber für die Truppe und das ist total wichtig."
Ganz anders die Laune bei MSV-Coach Dietmar Hirsch, der sich klar und deutlich seine Defensive vorknöpft:"Wir haben einfach schlecht verteidigt. Immer, wenn der Ball bei uns ins Abwehrdrittel gekommen ist, hast du ein schlechtes Gefühl gehabt. Wenn der Gegner im Sechzehner war, war es noch drastischer. Wenn du so verteidigst, kriegst du auch den Arsch richtig voll."
Die Osnabrücker (jetzt 58 Punkte) haben weiter viel Offensiv-Lust: 4:1 gegen Mannheim. Aber an den Aufstieg will Trainer Timo Schultz noch gar nicht denken:"Wir können die Tabelle lesen. Wir müssen aber am Anschlag sein. Nächste Woche in Hoffenheim. Die haben uns im Hinspiel schön vorgeführt (0:4). Da müssen wir am Anschlag sein."
Gemischte Gefühle bei Essen und Trainer Uwe Koschinat. Einerseits gab es mit dem 4:2 gegen Erzgebirge Aue den nächsten Sieg. Andererseits hätten die Essener beinahe eine 3:0-Führung verschenkt:"Von den Ergebnissen her sind wir stabil. Nach der Zahl der Gegentore und zugelassenen Chancen haben wir oben nichts zu suchen. Ich wünsche mir aber ein bisschen mehr Souveränität."
Noch mehr Tristesse bei Aue-Coach Christoph Dabrowski bei seiner Rückkehr nach Essen und das alte Lied:"Die Gegentore fallen immer wieder zu einfach. Wir schießen in Essen 2 Tore und es reicht trotzdem nicht!"Aue ist nach dem 1:1 von Saarbrücken gegen Regenburg nun 9 Punkte vom Nichtabstiegsplatz entfernt.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips zum 29. Spieltag der 3. Liga am Samstag - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Sonntag ab 13.15 Uhr, mit dem Duell der Zweitmannschaften, Stuttgart II gegen Hoffenheim II - live bei MagentaSport. Dazu die Frauen-Bundesliga: ab 16.45 Uhr mit dem FC Bayern in Köln und dem Topspiel ab 18.15 Uhr Wolfsburg gegen Leverkusen. Alles live bei MagentaSport.
TSV 1860 München - SV Wehen Wiesbaden 0:0
Kein Sieger, keine Tore im Duell der beiden Verfolger im Aufstiegsrennen: nach 5 Dreiern in Folge bleibt bei 1860 München beim 0:0 eine Tendenz bestehen: die defensive Stabilität. Das 4. Zu-Null in den letzten 6 Spielen sichert einen Punkt gegen den SVWW. Die sonst so auswärtsschwachen Wiesbadener geraten nach 2 Niederlagen in München nur selten unter Druck. 1860 liegt nun 3 Punkte hinter dem 3. Rang. Der Rückstand von Wiesbaden liegt bei 4 Punkten. Für beide Teams stehen Topspiele an: Wiesbaden empfängt am Freitag Hansa Rostock (live ab 18.30 Uhr), 1860 München tritt am Sonntag in Duisburg an (live ab 16.15 Uhr).
Markus Kauczinski, Trainer TSV 1860 München, sieht ein Duell auf Augenhöhe gegen Wehen Wiesbaden:"Das war ein hochklassiges Spiel. Das war auf Augenhöhe. Beide Mannschaften hatten eine gute Struktur. Da sind es wenige Momente, die das Spiel auf die eine oder andere Seite entscheiden können. Wir haben über 90 Minuten wenig zugelassen. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein in einem Duell zweier Teams, die oben ranwollen."
Der Link zum Interview:
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Maximilian Reinthaler, Verteidiger TSV 1860 München, wechselte im Winter 2024 aus Wiesbaden zu den"Löwen":"Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Das war ein leistungsgerechtes Unentschieden und wir können mit dem Punkt leben. Wehen Wiesbaden hat eine sehr gute Offensive, aber wir haben das gut gemacht. Wiesbaden hat eine stabile Defensive, wir haben uns die ein oder andere Chance erspielt. Beim Pfostenkracher von Tarik Gözüsirin haben wir Glück. In Duisburg wird es ähnlich schwer. Das sind nun alles Endspiele und wir brauchen die gleiche Einstellung. Die letzten 5 Siege haben uns viel Selbstvertrauen gegeben und wir wollen mehr."Der Link zum Interview:
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Daniel Scherning, Trainer SV Wehen Wiesbaden, fordert vor der Partie"Männerfußball":"Der Punkt geht in Ordnung, wobei wir die dickeren Dinger hatten. Beide können einen Elfmeter bekommen, unseren muss der Schiedsrichter sogar geben nach einem Standard. Beide Mannschaften haben alles in die Waagschale geworfen und stark verteidigt. Wenn man sieht, dass unser Torwart 20 ist und in der Viererkette ein 18-Jähriger und ein 21-Jähriger gegen eine soformstarke Mannschaft verteidigen, kann ich nur meinen Hut ziehen. Das war eine stabile Leistung von allen. Die Möglichkeit waren da das Spiel zu entscheiden. Die letzten 7 Heimspiele haben wir gewonnen. Hier hat man nicht gemerkt, dass wir die letzten beiden Auswärtsspiele verloren haben. Daswar sehr zielstrebig."Der Link zum Interview:
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Fatih Kaya, Kapitän SV Wehen Wiesbaden, beendet das Spiel mit einem Turban und wartet mit Hansa Rostock auf den nächsten direkten Konkurrenten:"Das war unser Anspruch: wenig zuzulassen. Wir hatten einige Nadeltstiche und die klareren Torchancen. Am Kopf habe ich nur eine kleinere Narbe nach dem Treffer. Zuhause fühlen wir uns wohl. Hier wollen wir gegen Rostock am Freitag einen Dreier einfahren"Der Link zum Interview:
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VfL Osnabrück - SV Waldhof Mannheim 4:1
Der Tabellenführer macht Tabellenführer-Dinge! David Kopacz eröffnete bereits in der 12. Minute. Nach der Pause war es einmal mehr Toptorjäger Robin Meißner, der den Heimsieg mit seinen Saisontoren 10 und 11 erwirkte. Osnabrück bleibt in der Tabelle ganz oben, Mannheim auf Platz 9 im gesicherten Mittelfeld.
Timo Schultz, Trainer Osnabrück:"Ich denke, das war heute sehr kontrolliert. Unsere Tore fallen grundsätzlich zu den richtigen Zeitpunkten. Aber das hat uns natürlich schon die Ruhe gegeben, in dem Wissen, dass wir sehr, sehr wenig zulassen. Dann konnten wir gut stehen, haben immer wieder gut umgeschaltet. Ich denke, das 4:1 ist dann am Ende auch verdient."
...über den Aufstieg:"So schnell geht das? Das weiß ich nicht. Wir können die Tabelle lesen. Wir müssen aber am Anschlag sein. Nächste Woche in Hoffenheim. Die haben uns im Hinspiel schön vorgeführt (0:4). Da müssen wir am Anschlag sein. Bei der 3-Punkte-Regel kann sich innerhalb von 2-3 Wochen alles ganz schnell ändern. Wirzählen unsere Punkte. Wir wissen, dass wir gut drauf sind. Wir haben Selbstvertrauen, das ist keine Frage. Aber das garantiert uns keinen Sieg in Hoffenheim. Und das ist unser nächstes Ziel. Es sind noch einige Spiele zu gehen und wir haben schon noch einige Kracher: Hier zuhause gegen Cottbus, auswärts in Duisburg. Wir spielen noch in Wiesbaden, in Ingolstadt. Das wird sich von Woche zu Woche ändern. Ich bin froh um jeden Pufferpunkt, den wir haben. Die Jungs dürfen sich jetzt feiern lassen und am Dienstag geht s dann weiter. Wir müssen trainieren. Wir sind eine Mannschaft,die trainieren muss. Wir sind eine Mannschaft, die am Anschlag sein muss. Und da werden wir nicht nachlassen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=eENLQ2ZDZkpKcHNkTGY3dHM1Q25DK1MydTRYa2NRQXJ4S2JobjZuNW5tWT0=
Lars Kehl, Spieler Osnabrück, über das Hinspiel, das Osnabrück in Mannheim ebenfalls 4:1 gewann:"Das sind sehr viele Parallelen. Zum Glück sind wir diesmal nicht 1:0 in Rückstand geraten. Aber insgesamt war es wieder ein guter Auftritt von uns. Wir haben wieder alles auf der Platte gelassen und verdient gewonnen."
...wie präsent der Aufstieg ist:"Das ist schon präsent. Aber jetzt nicht so, dass uns das irgendwie beeinträchtigt. Das pusht uns. Wir wissen, was wir Woche für Woche aufs Feld bringen müssen und dass der Grundstein unter der Woche gelegt wird. Deswegen ist ein unfassbares Feuer in der Mannschaft und im Training. Die Stimmung ist top.Die Jungs, die ein Stück weit hinten dran sind, ziehen unfassbar mit. Das ist auch eine Qualität in unserer Mannschaft. Der Zusammenhalt ist unfassbar. Wir sind einfach eine richtig geile Truppe. Das wird hoffentlich belohnt."
Robin Meißner, Osnabrücker Doppeltorschütze, zu Kehls Vorlagen:"Ich weiß, was er im Fuß kann, dass er die Pässe aus dem Fußgelenk locker raushaut. Von daher macht es unnormal Spaß, mit ihm zusammenzuspielen. Ich weiß, was ich an ihm habe. Chapeau!"
...über sein frühes Tor zum 2:0:"Wir haben uns schon in der Halbzeit auf die Fahne geschrieben, dass wir in den Umschaltsituationen sauberer sein müssen, dass wir sehr schnell eins nachlegen können. Das haben wir in der Situation sehr gut gemacht. Lars hat dann den freien Fuß und spielt ihn dann perfekt rein und dann ist er drin."
Link zum Doppelinterview: clipro.tv/player?publishJobID=ZFE1NlIyT3dvVXkzbGM0R2hpN3ZEelVjR2gvTnFHeHdPQ3FCMnQ4RWZiaz0=
Luc Holtz, Trainer Mannheim:"Die Zielstrebigkeit hat gefehlt. Das, was wir vor dem Spiel angesprochen haben, was den Gegner betrifft. Die ersten drei Tore, da geht es bei Ballverlust schnell, schnelles Umschalten beim Gegner. Der macht das sehr gut und hat jedes Mal ein Tor gemacht. Wenn wir die Möglichkeit hatten zu schießen, waren wir nicht sauber genug. Der Gegner ist da viel, viel reifer, viel sauberer und deshalb ist Osnabrück auf dem ersten Tabellenplatz und wir auf dem neunten."
...was man aus dem Spiel mitnimmt:"Es lag nicht am Willen. Aber ich verstehe, auch wenn du 3:0 hinten liegst, dass es dann irgendwo vom Kopf und von der Motivation her schwieriger ist. Aber das akzeptiere ich so nicht. Auch die Wechsel, die wir gemacht haben, das war mir in der Summe zu wenig, was wir in den zweiten 45 Minuten auf den Platz gebracht haben, auch was Verteidigen anbelangt oder was Zielstrebigkeit zum Tor hin anbelangt. Das war nicht ausreichend."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NG16c1ZPa1J0WGoySXdzdDRoWVpGYllWMlV3ZTY1alhGUDFiamFqdTNLdz0=
Hansa Rostock - MSV Duisburg 5:1
Was für eine Ansage der Rostocker im Aufstiegsrennen! Per Doppelpack führt Emil Holten die Hansa zu einem Kantersieg gegen Duisburg. Bereits nach 20 Minuten stand es 2:0. Besonders sehenswert: Eine direkt verwandelte Ecke von Adrien Lebeau zum zweiten Treffer. In den letzten 10 Minuten der 1. Halbzeit erhöhte Rostock sogar auf 4:1 In der Tabelle bleiben die beiden Teams weiter auf den Plätzen 4 (Duisburg) und 5 (Rostock), allerdings nur noch mit einem Punkt Unterschied.
Adrien Lebeau, Rostocker Torschütze zum 2:0:"Natürlich bin ich sehr, sehr glücklich. Das ist heute mein 1. Saisontor. Aber ich hatte eine große Verletzung am Fuß. Aber dann bin ich zurückgekommen. Ich war nicht im Kader. Bei den Entscheidungen vom Trainerteam habe ich immer gesagt: Kein Problem. Ich habe alles akzeptiert. Ich habeim Training immer Gas gegeben. Der Trainer hat auch gesagt: Ich war immer positiv in der Kabine, auch wenn ich nicht im Kader war. Ich habe immer gearbeitet. Ich bin sehr, sehr glücklich. Ich hoffe, wir machen immer weiter."
...zu seiner direkt verwandelten Ecke:"Ich habe erstmal Holten gesehen und hatte den ersten Kontakt richtig hinbekommen. Der Torwart war nicht bereit. Und dann habe ich gesagt, dass ich einfach auf den Kopf von Holten schießen muss und dann mal schauen, was passiert. Ich denke, das ist clever gemacht von uns, nicht nur bei mir, bei Emil auch. Das haben wir sehr gut gemacht. Das ist ein schönes Tor."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SGRUaS9ESlNpNDM4OVNiNlJJRnNTaG12dFJYMXh3aWVDRXpmYmtFVi82az0=
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock, zu Doppelpacker Emil Holten:"Emil macht es absolut gut. In der Zeit, in der Ryan (Naderi) noch da war, war er so ein bisschen unser Edeljoker. Das hat sich jetzt immer mehr und mehr gelegt. Er hat immer mehr gespielt. Er ist ein totaler Energiegeber für die Truppe und das ist total wichtig und ich freu mich dann. Für einen Stürmer ist es immer das Schönste, wenn du auch triffst."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=M0N6cVMzcHJkS0N2YldpTitlQUQ3dTVSeGZHMUNvRUV3VVJZRkxtUEEvUT0=
Steffen Meuer, Duisburger Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:1:"Ich glaube, wir kamen erstmal nicht gut in die Partie rein, kriegen dann nach anderthalb Minuten ein Gegentor. Wir sind dem Ball nur hinterhergelaufen, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Dann haben wir das 2:0 bekommen, schießen dann das 2:1, wo wir denken, dass wir das Spiel vielleicht drehen können. Aber das ist uns nicht gelungen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ekx1dFRsOFZyYUxXdWUwMlpFVXZyTXBheG1CVEpKc21iMS9OWXcybDdGOD0=
Dietmar Hirsch, Trainer Duisburg:"Wir waren in der 1. Halbzeit nach vorne einigermaßen gut. Wir haben Chancen gehabt. Aber wir haben extrem schlecht verteidigt. Wir haben geschlafen. Wir waren vor dem 0:1 anderthalb Minuten nicht annähernd in Ballnähe. Da fing es schon an. Wir kriegen ja Tore, die Ecke war einfach lachhaft. Wir haben heute das vermissen lassen, was wir die ganze Saison fast immer außer mit Ausreißern in Wiesbaden haben vermissen lassen. Wir haben einfach schlecht verteidigt. Immer, wenn der Ball bei uns ins Abwehrdrittel gekommen ist, hast du ein schlechtes Gefühl gehabt. Wenn der Gegner im Sechzehner war, war es noch drastischer. Wenn du so verteidigst, kriegst du auch den Arsch richtig voll. Was uns in der Vergangenheit immer ausgezeichnet hat: Zweikampfstärke, Kompaktheit, ist schlechter geworden. Das Spiel nach vorne mit dem Ball ist eigentlich sogar noch besser geworden. Aber die Kombination passt so überhaupt nicht. Undda fehlen einem auch so ein bisschen die Worte. Das müssen wir jetzt intern analysieren. Und dann muss man heute bei der ganz großen Enttäuschung viele Dinge runterschlucken."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RnhIaFptcVNGb2tHd2NlVllVMThwWVNaUVp4R1F0TExMVGVwdmhqRk8vQT0=
Rot-Weiss Essen - Erzgebirge Aue 4:2
Nach dem Traumtor-Spektakel hievt sich RW Essen beim 4:2 gegen Erzgebirge Aue erstmals seit November unter die Top3 der Tabelle. Grund zur Freude herrscht darüber aber nur bedingt an der Hafenstraße: nach der 3:0-Führung für RWE kehrt Aue spektakulär zurück. Dem 2:3-Anschlusstreffer folgt ein Pfostenschuss der Veilchen - die Sensation liegt für Aue-Trainer Christoph Dabrowski bei seiner Rückkehr nach Essen so in der Luft. RWE beeindruckt mit der Bilanz von 5 Heimsiegen und 2 Remis aus den letzten 7 Spielen vor der eigenen Fans. Aue steckt weiter im Abstiegsstrudel und hat nun 9 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.
Uwe Koschinat, Trainer Rot-Weiss Essen,ärgert das Zittern nach der Pause:"Die spannende 2. Halbzeit haben wir uns mit der letzten Aktion vor der Pause eingebrockt. Das 3:0 wirkte souverän und wir waren brutal effizient. Die Qualität unsere Abschlüsse war außergewöhnlich. Die Fernschusstore waren sehr gut und haben unhaltbar eingeschlagen. Das Stadion war euphorisiert und dann bekommst du so ein billiges Anschlusstor! Das hat das Spiel geöffnet für Aue. Von denErgebnissen her sind wir stabil. Nach der Zahl der Gegentore und zugelassenen Chancen haben wir oben nichts zu suchen. Wir schießen aber viele und wunderschöne Tore. Ich wünsche mir aber ein bisschen mehr Souveränität. Am 29. Spieltag hat Rang 3 schon eine Aussagekraft, nun brauchenwir Kontinuität. In den Ergebnissen finde ich das verdammt stark."
Der Link zum Interview:
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Jannik Hofmann, RW Essen, erzielt gegen Aue traumhaft sein 2. Saisontor:"Wir haben nicht mehr zu 100 Prozen durchgezogen nach dem 3:0 und ein bisschen nachgelassen. Aue hatte sogar die Chance auf das 3:3. Da sehen wir schon glücklich aus. Daraus müssen wir lernen. Wenn unsere Tore so passieren, ist das unfassbar geil. Bei meinem Schuss zum Treffer dachte ich nur: Boah, knall nicht an den Pfosten. Da ich nicht so viele Tore mache, ist beim Jubel schon einmal der Backflip drin. Wir sind ruhig geblieben und haben denGegner laufen lassen. Wenn das 1:3 nicht vor der Pause passiert, war die 1. Halbzeit unfassbar gut von uns. Die Situation mit dem Böllerwurf vor ein paar Wochen hat uns zusammengeschweißt."Der Link zum Interview:
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Christoph Dabrowski, Trainer Erzgebirge Aue, ist nach der erfolglosen Aufholjagd sichtlich angefasst:"Wir haben zu wenig Ruhe in unserem Spiel gehabt. Wir legen bei den Traumtoren aus der 2. Reihe den Ball zu einfach im Zentrum vor. In der 2. Halbzeit sind wir wiedergekommen. Es ist bitter, dass wir dann das 3:3 nicht machen. Eine Hypothek aus 3 Gegentoren ist eben schwer zu egalisieren. Die Gegentore fallen immer wieder zu einfach. Wir schießen in Essen 2 Tore und es reicht trotzdem nicht!"Der Link zum Interview:
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1.FC Saarbrücken - SSV Jahn Regensburg 1:1
Die Unruhe in Regensburg nach dem Abgang von Trainer Michael Wimmer (nun Co-Trainer bei Holstein Kiel) wirkt sich auf die Leistung von Jahn Regensburg beim 1:1 in Saarbrücken nicht aus. Zum Start kontrolliert der Jahn die Partie. Jedoch: Erstmals gewinnt Interimstrainer Munier Raychouni nicht als Interimstrainer auf der Bank der Regensburger.Zuvor hatte er 3 Siege in 3 Partien gefeiert.
Nach 2 Heimsiegen unter Neu-Trainer Argirios Giannikis bleibt Saarbrücken diesmal nur ein Punkt, die Enttäuschung ist spürbar. Durch das Remis bleibt der große Befreiungsschlag im Abstiegskampf für den FCS zwar aus. Unter Giannikis kommt das Team aber sehr viel stabiler daher, holt nun 9 Punkte aus 6 Spielen und baut den Vorsprung auf Erzgebirge Aue auf Rang 17 sogar auf 9 Punkte aus.
Argirios Giannikis, Trainer 1. FC Saarbrücken, freut sich über Florian Pick, den Torschützen zum Ausgleich:"Die 2. Halbzeit war sehr gut und wir hatten sehr viele Chancen. Wir sind traurig, dass wir keinen Dreier geschafft haben. Wir haben unsere Aufs und Abs - dadurch haben wir auch diesmal das Gegentor bekommen. Wir betreiben nach vorn einen großen Aufwand. Florian Pick ist ein Spieler, der heiß ist und immer will."Der Link zum Interview:
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Florian Pick, 1. FC Saarbrücken, trifft zum 1:1-Ausgleich gegen Regensburg:"Das sind 2 Punkte zu wenig für uns aufgrund der Chancen. Wir sind wieder einem Rückstand hinterhergelaufen. Da war mehr drin. Beim 0:1 lassen wir uns zu einfach rauslocken. Das ist zu billig aus meiner Sicht. Ich hatte es die letzten Wochen mit dem Toreschießen nicht so einfach. Da mussten andere einspringen. Solche Chancen wie beim 1:1 wünsche ich mir häufiger. Da bin ich abgezockt genug. Es wäre fahrlässig zu sagen, dass wir im Abstiegskampf durch sind."Der Link zum Interview:
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Munier Raychouni, Interimstrainer SSV Jahn Regensburg, siegt im 4. Einsatz erstmals nicht als Chef auf der Bank in Regensburg:"Am Ende geht der Punkt in Ordnung. Saarbrücken hatte ein Tor verdient. Wir mussten aggressiv mit Emotion verteidigen. Wir haben mit Herz und Seele verteidigt. Gerade in der 1. Halbzeit waren wir mit Ballbesitz gut. Ich gehe davon aus, dass ich nun 2 Spiele als Trainer das Team leite. Ich habe nämlich die nötige Lizenz nicht. Das spielt aber auch keiner Rolle. Wir müssen uns für die nächsten Spiel gut vorbereiten."Der Link zum Interview:
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Adrian Fein, SSV Jahn Regensburg, liefert die feine Vorarbeit zur Führung in Saarbrücken und bedauert den Abgang von Ex-Trainer Michael Wimmer:"Wir warenüberrascht von der Entscheidung von Michael Wimmer und es hat uns weh getan. Aber das gehört zum Fußball dazu. Es tut im ersten Moment extrem weh. Michael Wimmer war eine wichtige Person für mich."Der Link zum Interview:
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Alexander Schmalhofer, Sportdirektor SSV Jahn Regensburg, zum Abgang von Trainer Michael Wimmer (nun Co-Trainer bei Holstein Kiel) und zur Perspektive mit Interims-Trainer Munier Raychouni:"Es geht nicht ums Persönliche. Wir müssen als Jahn Regensburg unsere Saisonziele erreichen. So ist unser Fokus schnell auf die Partie gegen Saarbrücken gerückt. Die Mannschaft war überrascht. Ich muss ihr ein Kompliment machen: Sie haben das hingenommen und fokussiert gearbeitet. Das ist wichtig für uns. Wir nehmen die Bilanz von Munier Raychouni mal als gutes Omen. Wir wollen die Stabilität der letzten Wochen festigen. Die Limitation, dass er die UEFA-Pro-Lizenz nicht hat, die wird bleiben. Er hat einen sehr guten Umgang mit der Mannschaft und die Inhalte gut eingebaut. Wir wollen noch stabiler werden. Das war keine einfache Saison."Der Link zum Interview:
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TSV Havelse - Viktoria Köln 3:2
Nach 2 Heimniederlagen gegen die Topteams 1860 München und Hansa Rostock punktet TSV Havelse wieder vor heimischem Publikum und feiert beim 3:2 gegen Viktoria Köln den 5. Saisonsieg. Der Abstand auf Saarbrücken am rettenden 16. Rang beträgt damit nun 10 Punkte.
Bei Viktoria Köln freut sich so Trainer Marian Wilhelm nicht mehr ganz so sehr über die Vertragsverlängerung unter der Woche - es war die 3. Niederlage in Serie. Nun folgen Duelle gegen Essen und Rostock.
Samir Ferchichi, Trainer TSV Havelse, freut sichüber 2 Jokertore und verteidigt sein aus seiner Sicht bereits abgeschriebenes Team:"Wir kriegen die ersten 2 Tore wieder sehr, sehr einfach. Wir müssen in unserer Struktur bleiben und die PS von außen auf den Platz bringen. Das ist uns gelungen. Wer mental so stark zurückkommt, hat auch den Sieg verdient. Die Joker sind die Spielentscheider. Ich würde mir wünschen, dass man uns weiter in dieser Liga ernst nimmt. Ich hatte das Gefühl, dass die Liga nur noch aus 16 Teams besteht. Das nehmen wir als Motivationsspritze. Hut ab! Nach dem 0:2 hatte ich nicht mehr an die Jungs geglaubt."
Der Link zum Interview:
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Marian Wilhelm, Trainer Viktoria Köln, verlängert seinen Vertrag unter der Woche und verliert nach 2:0 Führung in Havelse:"Wir gehen trotz einer guten Leistung nicht mit Punkten nach Hause. Das ist richtig, richtig bitter. Bei uns dürfen es nicht nur 2 Tore sein, sondern aufgrund der Anzahl der Chancen gern mehr. Wie das 1:2 zustande kommt, ist maximal ärgerlich., Wir haben eine Verletzung auf unserer Seite und es wird nicht unterbrochen. Der Gegner hat sich entschieden den Ball nicht nach draußen zu spielen. Wir müssen aber bei uns anfangen und müssen wieder die Gier entwickeln."
Der Link zum Interview:
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Fußball live bei MagentaSport
3. Liga | 29. Spieltag
Sonntag, 15.03.2026
ab 13.15 Uhr: VfB Stuttgart II - TSG Hoffenheim II
ab 16.15 Uhr: SC Verl - 1. FC Schweinfurt 05
ab 19.15 Uhr: SSV Ulm 1846 - FC Ingolstadt 04
3. Liga | 30. Spieltag
Freitag, 20.03.2026
ab 18.30 Uhr: SV Wehen Wiesbaden - Hansa Rostock
Samstag, 21.03.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: SV Waldhof Mannheim - Erzgebirge Aue, FC Ingolstadt 04 - Alemannia Aachen, Energie Cottbus - SSV Ulm 1846, SSV Jahn Regensburg - TSV Havelse, 1. FC Schweinfurt 05 - VfB Stuttgart II
ab 16.15 Uhr: SC Verl - 1. FC Saarbrücken
Sonntag, 22.03.2026
ab 13.15 Uhr: TSG Hoffenheim II - VfL Osnabrück
ab 16.15 Uhr: MSV Duisburg - TSV 1860 München
ab 19.15 Uhr: Viktoria Köln - Rot-Weiss Essen
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 20. Spieltag
Sonntag, 15.03.2026
ab 11.45 Uhr: TSG Hoffenheim - SGS Essen
ab 13.45 Uhr: Carl Zeiss Jena - Hamburger SV
ab 16.45 Uhr: 1. FC Köln - FC Bayern München
ab 18.15 Uhr: VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 21. Spieltag
Freitag, 20.03.2026
ab 18.15 Uhr: SGS Essen - FC Bayern München
Samstag, 21.03.2026
ab 11.45 Uhr: Eintracht Frankfurt - Hamburger SV
ab 13.45 Uhr: TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg
Sonntag, 22.03.2026
ab 13.45 Uhr: RB Leipzig - SC Freiburg
ab 15.45 Uhr: 1. FC Nürnberg - 1. FC Köln
ab 18.15 Uhr: Bayer Leverkusen - FC Carl Zeiss Jena
Montag, 23.03.2026
ab 17.45 Uhr: 1. FC Union Berlin - SV Werder Bremen
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Datum: 14.03.2026 - 19:22 Uhr
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