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Grundlegende Reform ist unumgänglich / Brossardt:"Steigende Sozialabgaben belasten Arbeitsmarkt und Investitionen"

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(ots) - Der vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. setzt sich auf der Online-Veranstaltung"Fokus Tarif: Kostentreiber Sozialversicherung"mit den negativen Auswirkungen von rasant steigenden Lohnzusatzkosten auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Beschäftigungsentwicklung im Inland auseinander."Wir haben bereits die siebthöchsten Arbeitskosten in der Europäischen Union, dennoch kommt am Ende des Monats zu wenig Netto vom Brutto bei den Beschäftigten an. Höhere Entgeltsteigerungen lösen das Problem nicht, sondern belasten Arbeitsmarkt und Investitionen. Vielmehr müssen wir die Sozialversicherung grundlegend reformieren. Damit verbessern wir die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und beenden endlich den Nettoklau bei den Beschäftigten", fordert vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Laut vbm steht Deutschland an einem Kipppunkt und droht zumökonomischen Sanierungsfall zu werden. Insbesondere der demografische Wandel sorgt für immer breitere Finanzierungslücken in den einzelnen Zweigen der Sozialversicherung."Nur durch eine beispiellose Beitragssatzspirale werden die immer größeren Leistungsausgaben finanziert. Während 1970 nur 26,5 Prozent des Bruttoeinkommens aufgewendet wurden, sind es heute bereits 42 Prozent. 2030 werden sogar ganze 47 Prozent erwartet", erklärt Brossardt und ergänzt:"Die Folgen sind gravierend. Es drohen Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland, steigende Arbeitslosigkeit und Wohlstandsverluste. Dem müssen wir entschlossen entgegentreten."

Nach einer vbm-Umfrage ist für die Unternehmen der Hauptgrund für den Personalabbau die geringe Wettbewerbsfähigkeit angesichts der Standortfaktoren im Inland."Die Beitragssätze zur Sozialversicherung müssen dauerhaft unter der 40-Prozent-Marke liegen. Dann kommen Entgeltsteigerungen auch bei den Beschäftigten an. Das stärkt die Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Die Probleme sind bekannt. Wer sie nicht sieht, will sie nicht sehen. Die Notwendigkeitvon Reformen ist den allermeisten bewusst", so Brossardt abschließend.





Pressekontakt:

Tobias Rademacher, +49 (0) 89-551 78-399, tobias.rademacher(at)baymevbm.de


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Datum: 12.03.2026 - 12:54 Uhr
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