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Europa kann sich nur mit sicheren und souveränen Lösungen selbst verteidigen

ID: 2236534

Kommentar von Karsten Hauffe, Head of Public, Defense&Energy bei NTT DATA DACH


(IINews) - 9. März 2026 – Ukraine, Grönland, Iran. Die geopolitischen Umbrüche der vergangenen Tage, Wochen und Monate haben eines deutlich gemacht: Die alte Weltordnung existiert nicht mehr – Europa muss sich von Abhängigkeiten befreien und selbst für seine Sicherheit sorgen. Rüstung und Verteidigung sind daher keine Tabuthemen mehr, sondern stehen in Brüssel, Berlin und den anderen europäischen Hauptstädten inzwischen wieder ganz weit oben auf der Agenda. Fast alle EU-Staaten haben ihre Verteidigungsausgaben erhöht (www.eda.europa.eu/news-and-events/news/2025/09/02/eu-defence-spending-hits-343-bln-in-2024-eda-data-shows) und investieren kräftig in neues Material und moderne Technologien. Viele Milliarden fließen dabei auch in Lösungen für die zuverlässige digitale Kommunikation und die KI-Auswertung von Aufklärungsdaten, in softwaregesteuerteWaffensysteme und natürlich in eine effiziente digitale Verwaltung. Schließlich benötigt eine schlagkräftige Truppe auch schnelle und reibungslose Beschaffungs- und Versorgungsprozesse.

Mehr noch als die Wirtschaft und dieöffentliche Verwaltung sind das Militär, seine Dienstleister und seine Zulieferer allerdings auf robuste, sichere und souveräne Lösungen angewiesen. Jede digitale Komponente muss jederzeit absolut zuverlässig funktionieren, damit die europäischen Staaten im Verteidigungs- und Bündnisfall handlungsfähig bleiben. Anders als in den meisten Unternehmen, in denen ein Hackerangriff oder der Ausfall eines Cloud-Dienstes vor allem finanzielle Schäden verursacht und schlimmstenfalls Arbeitsplätze kosten kann, stehen bei kompromittierten oder nicht zur Verfügung stehenden Militärsystemen schnell Menschenleben und die nationale Unabhängigkeit auf dem Spiel. Hyperscaler sowie proprietäre Architekturen und Plattformen sind deshalb ungeeignet – zu groß ist das Risiko, dass fremde Mächte ihre Abschaltung veranlassen, die Funktionalitäten einschränken oder auf die gespeicherten Daten zugreifen.





Combat Clouds beispielsweise, in denen Daten von Sensoren, Verteidigungssystemen und Kommandoeinheiten zusammenfließen und in Echtzeit über Satelliten oder 5G ausgetauscht werden, müssen daher auf Basis souveräner Plattformen als Private oder sogar Air-Gapped Cloud gestaltet werden. Aber auch in anderen Bereichen wie der Verwaltung ist es unerlässlich, dass Anwendungen auf eigenen, unabhängigenInfrastrukturen laufen und wichtige Daten den Perimeter nie verlassen. Dabei erfordert der Aufbau solcher souveränen Umgebungen nicht nur große Sorgfalt bei der Auswahl der Anbieter, sondern auch bei der sicheren Implementierung, stehen sie doch ganz besonders im Visier von (oft staatlich organisierten) Hacker-Gruppierungen. 2025 waren Regierungs- und Militärorganisationen die am zweithäufigsten via Ransomware attackierte „Branche“ (www.checkpoint.com/de/cyber-hub/threat-prevention/ransomware/).

Der Schutz militärischer Netzwerke und Systeme erfordert weit mehr als verschlüsselte Verbindungen und Firewalls. Notwendig sind mehrstufige Sicherheitsansätze mit Echtzeit-Bedrohungsanalysen, autonomen Reaktionen und Zero-Trust-Prinzipien – sowie der Aufbau einer modernen Sicherheitskultur. In dieserwerden alle Beteiligten mit Trainings für sicherheitsbewusstes Verhalten sensibilisiert und betrachten Fehler als Chance für Verbesserungen statt für Schuldzuweisungen. Anwender müssen akzeptieren, dass bei der Nutzung digitaler Tools viel Disziplin notwendig ist, und übergeordnete Stellen in der Beschaffung müssen den Fokus weg von Preis- und Feature-Vergleichen auf Kriterienkataloge richten, die auch Portabilität, Auditierbarkeit, Lieferkettentransparenz und Exit-Strategien berücksichtigen.

Letztlich kann sich Europa nur mit sicheren und souveränen Lösungen verteidigungsfähig machen. Souveränität bedeutet dabei Kontrolle und Unabhängigkeit, wobei zu dieser Unabhängigkeit auch zählt, Lösungen frei auswählen und bei Bedarf auch verändern oder austauschen zu können. Sie bedeutet hingegen nicht, alles in Eigenregie stemmen zu müssen, denn dafür ist der Modernisierungsbedarf einfach zu groß und die moderne IT- und KI-Welt zu komplex. Vielmehr kann es durchaus sinnvoll sein, Expertise von außen hinzuzuziehen, solange die Partner unabhängig und vertrauenswürdig sind. Schließlich mussnicht nur eine robuste, sichere und souveräne Verteidigungslandschaft aufgebaut, sondern diese auch langfristig gepflegt und kontinuierlich an neue Bedrohungsszenarien sowie technologische Neuerungen angepasst werden.


Dieser Kommentar und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/companies/ntt-data abgerufen werden.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

NTT DATA ist in der DACH-Region Teil der NTT DATA Unternehmensgruppe. Mit einem jährlichen globalen Umsatz vonüber 30 Milliarden US-Dollar ist sie ein führender Anbieter von Business- und Technologie-Services, die 75 Prozent der Fortune Global 100 zu ihren Kunden zählt. Gruppenweit engagiert sich NTT DATA für den Erfolg seiner Kunden und ist bestrebt, die Gesellschaft mit verantwortungsvollen Innovationen positiv zu verändern. Sie ist einer der weltweit führenden Anbieter von KI und digitalen Infrastrukturen. Außerdem bietet sie einzigartige Fähigkeiten bei der Enterprise-Skalierung von KI, Cloud, Security, Konnektivität, Rechenzentren und Application Services. Mit Beratung und Branchenlösungen unterstützt NTT DATA Unternehmen und die Gesellschaft dabei, sicher und nachhaltig in eine digitale Zukunft aufzubrechen. Als Global Top Employer verfügt die Unternehmensgruppeüber Expertinnen und Experten in mehr als 70 Ländern. Darüber hinaus bietet sie Kunden ein robustesÖkosystem mit Innovationszentren sowie etablierten Partnern und Start-ups. NTT DATA ist Teil der NTT Group, die jedes Jahr mehr als 3 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung investiert. Weitere Informationen unter https://nttdata.com



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Press Manager DE | AT | CH
Tel.: +43 664 8847 8903
E-Mail: cornelia.spitzer(at)nttdata.com

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E-Mail: kathleen.hahn(at)pr-com.de

NTT DATA Deutschland SE, NTT Germany AG&Co. KG und NTT Switzerland SA geben die obige Mitteilung gemeinschaftlich bekannt.



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Bereitgestellt von Benutzer: PR-COM
Datum: 09.03.2026 - 16:19 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Kathleen Hahn
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München


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Kategorie:

Internet


Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 09.03.2026

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