SaaSpocalypse Now: Sind KI-Agenten wirklich das Ende von klassischer Software?
Ein Statement von Don Schuerman, CTO von Pegasystems

(IINews) - In den vergangenen Wochen wurde in der Tech-Branche vielüber die sogenannte „SaaSpocalypse“ diskutiert. Wer nun etwas verwirrt ist, weil wir ziemlich schnell von „Software erobert die Welt“ zu „Wir brauchen keine Software mehr“ übergegangen sind, ist nicht allein. Das kann schnell passieren, wenn Märkte, Anbieter und Unternehmen in einem großen Durcheinander mit massiven Unsicherheiten agieren. Die Leute sind nervös und verunsichert – und da kann schon die kleinste Neuigkeit wie die Präsentation eines innovativen neuen KI-Features heftige Überreaktionen auslösen.
Angefangen hat das alles mit zwei unbestreitbaren Tatsachen. Erstens: KI-Agenten werden die Art und Weise verändern, wie Unternehmen mit Kunden interagieren und Arbeit erledigen. Zweitens: KI ist wirklich gut darin, Inhalte zu generieren, insbesondere strukturierte Informationen wie Software-Code. Doch parallel dazu haben sich zwei Denkfehler verfestigt, die die Diskussion in eine falsche Richtung gelenkt haben:
1. Durch die Anbindung von KI-Agenten an Daten erhalten diese alle Informationen, die sie benötigen, um geschäftliche Abläufe zu übernehmen.
Der leitende Angestellte einer Bank merkte kürzlich mir gegenüber an: „Ich kann mein Geschäft nicht allein auf Basis von Agenten und Daten führen. Ich brauche Kontrollfunktionen, Audits, Regeln und transparente Schritte.“ Recht hat er. Unternehmen sollten nicht versuchen, ihre KI-Agenten nur mit Hilfe von Daten zu betreiben, sondern sie mit Regeln, Prozessen, Workflows und Audit-Funktionen verbinden. Nur dann können sie KI in allen Kundeninteraktionen und zur Automatisierung in jedem Prozess einsetzen und sicherstellen, dass KI-Agenten jedes Mal das Richtige tun.
2. Mit KI können Unternehmen all die Software, die sie benötigen, selbst coden.
Der Lead-Architekt eines globalen Finanzunternehmens sagte mir neulich:„Apps zu entwickeln, ist mehr als nur Code zu generieren. Ich will nicht jede Anwendung in der Bank bauen und warten müssen. Ich will, dass sich unsere Teams auf das konzentrieren, was uns im Kern zu einer großartigen Bank macht.“ Möglich wird das, wenn KI eingesetzt wird, um Anwendungen zu designen und zu entwickeln. Dann ergibt sich die Chance, Prozesse zu verbessern und Legacy-Systeme zu modernisieren, um ein solides Fundament für den erfolgreichen KI-Einsatz zu schaffen.
Das große Aufsehen, dass die „SaaSpocalypse“ verursacht, ist unvermeidbar. Aber Übertreibungen führen nicht zu effizienteren Ergebnissen oder besseren Kundenerfahrungen. KI wird die großen Versprechen, die mit ihr einhergehen, einlösen – aber wir sollten uns von vereinfachenden Aussagen wie „KI ist das Ende von xyz“ verabschieden und lieber die Ärmel hochkrempeln und uns mit unseren KI-Assistenten daransetzen, unsere Unternehmen für die Zukunft neu aufzustellen.
Dieses Statement und das Bild in höherer Auflösung können unter www.brandmacher.de/company/pegasystems abgerufen werden.
Pega bietet die führende KI-gestützte Plattform für die Transformation von Unternehmen. Viele der weltweit einflussreichsten Unternehmen vertrauen auf die Technologie von Pega, um Arbeitsabläufe neu zu gestalten, indem sie Workflows automatisieren, Kundenerlebnisse personalisieren und Legacy-Systeme modernisieren. Seit 1983 treibt die skalierbare, flexible Architektur kontinuierlich Innovationen voran und hilft Kunden dabei, ihren Weg zum autonomen Unternehmen zu beschleunigen. Ready to Build for Change? Weitere Informationen unter www.pega.com/de
Christina Haslbeck
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Datum: 09.03.2026 - 16:06 Uhr
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