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3.Liga live bei MagentaSport: Weiter Erster - Osnabrücks Schultz verordnet den Spielern:"Die können Gas geben und sollen feiern", Tristesse in Aue&Ulm:"Statt besser zu werden, wird es schlechter"

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(ots) - Erfrischend! Der VfL Osnabrück spielt beim 2:0 in Regensburg so souverän wie ein Aufsteiger."Wenn wir durchziehen und es schaffen, dann ist es für den VfL - der sicherlich nicht zu den größten Lichtern in der Liga gehört - ein Riesending. Nur vom Rausbrabbeln wirst du es aber nicht schaffen", sagt Trainer Timo Schultz, der immer wieder erklärt."Wir wollen aufsteigen!"Sechs Punkte Vorsprung sind´s zum Relegationsplatz, Erster, weiter ungeschlagen in 2026! Schultz fordert seine Mannschaft geradezu zum Feiern auf:"Ob es in Osnabrück dann der grüne Jäger oder die grüne Gans wird, ist mir egal. Die können Gas geben und sollen feiern."

Abstiegstristesse - Teil 1: Nach dem 1:3 der abstiegsgefährdeten Auer gegen Alemannia Aachen erklärte Trainer Christoph Dabrowski:"Am Ende muss man der Realität ins Auge gucken, wenn man sich die Punkte-Differenz anguckt: Es geht jetzt nur noch um Haltung. Jedes Spiel nichts herzuschenken, sondern versuchen, so viele Punkte wie möglich noch zu holen."Acht Zähler trennen Aue von einem Nichtabstiegsplatz.

Abstiegstristesse - Teil 2: Ulms Trainer Pavel Dotchev ist in der 3. Liga noch nie abgestiegen, konstatierte aber nach dem 2:3 beim Tabellenletzten Schweinfurt, bei dem sein Team ein 2:0 verspielte:"Mit diesem Trend werden wir absteigen. Das brauchen wir nicht schönreden, das ist eine Tatsache, das ist die Realität. Das tut weh."Nach dem Spiel wurden die Ulmer von den eigenen Fans sogar mit Bechern beworfen. Dotchev:"Die haben sehr lange gelitten. Statt besser zu werden, wird es sogar schlechter. Ich kriege es mit der Mannschaft einfach nicht hin, dass wir konstant Punkte holen. Das ist schon echt brutal."Wie Aue hat Ulm 24 Punkte als Tabellen-18.

0:0 im Spitzenspiel in Cottbus, Hansa Rostock glaubt an einen verpassten Sieg. Chancen waren da, vor allem durch den Ex-Cottbusser Maximilian Krauß, der frei vor Benjamin Uphoff vergab. Hansa-Coach Daniel Brinkmann kritisierte die Chancen-Verwertung im Anschluss:"Wenn du so ein Spiel gewinnen willst, musst du in so einem Moment auch zustechen."





Währenddessen gewinnen die Essener bei der TSG Hoffenheim II 4:2, im ersten Spiel nach dem Pyro-Eklat, der Felix Wienand weiter außer Gefecht setzt. Uwe Koschinat gab vor dem Spiel ein neues Update zu seinem Torhüter:"Es ist immer noch nicht so, dass er gesundheitlich auf der Höhe ist. Die Hörfähigkeit ist wirklich stark beeinträchtigt."Für Essen geht"eine sehr harte, heftige Woche"zu Ende. Koschinat:"Aber das hat die Mannschaft hervorragend gemeistert."Der zweifache Torschütze Marek Janssen widmet den Sieg dem kranken Torhüter Wienand:"Im Endeffekt war er im ganz großen Maße für Felix."

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips zum 28. Spieltag der 3. Liga am Samstag - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Sonntag ab 13.15 Uhr, wenn der SV Waldhof Mannheim den TSV Havelse empfängt. Ab 16.15 trifft Aufstiegskandidat MSV Duisburg auf Saarbrücken - live bei MagentaSport.

SSV Jahn Regensburg - VfL Osnabrück 0:2

Osnabrück bleibt im Jahr 2026 das einzige ungeschlagene Team der Liga und behauptet mit 6 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz folgerichtig die Tabellenführung. In Regensburg geht das Team von Trainer Timo Schultz zudem zum 15. Mal ohne Gegentor vom Platz. Der Jahn verliert bei der Rückkehrvon Cheftrainer Michael Wimmer nach Gelbsperre nach 3 Spielen ohne Niederlage wieder und landet mit 35 Punkten auf Rang 14.

Michael Wimmer, Trainer Regensburg:"Es war ein verdienter Sieg für Osnabrück. Wir kriegen 2 Gegentore aus Kontern, obwohl wir eigentlich gewarnt haben, dass sie im Umschalten richtig gut sind. Da sind wir nicht gut in der Restverteidigung. Uns hat das ganze Spiel eine Energie gefehlt. Das hat nicht so intensiv gewirkt wie die letzten Wochen. Das soll keineAusrede sein, aber das Spiel in Verl hat viele Körner gekostet. Von daher kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie wollten, aber es hat nicht gereicht."

...über die Niederlage, nachdem er wegen einer Gelbsperre zuletzt von seinem Co-Trainer Munier Raychouni vertreten wurde, der in der gesamten Spielzeit aus 3 Spielen 3 Siege einfahren konnte:"Vielleicht muss Munier wieder auf die Bank und ich auf die Tribüne."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VVB6U0ZjcWhGQndHU1Ivd0g3aFg0bFZBTkh2eGhLKzlzV1hYUFptTnNoUT0=

Timo Schultz, Trainer Osnabrück:"Es ist von vorne bis hinten eine sehr gute Leistung gewesen. Die letzten 5, 6 Minute klammere ich vielleicht aus, wo wir viel zu viele Ballverluste haben. Das können wir ruhiger runterspielen. Alles in allem gegen eine sehr gute Mannschaft von Jahn Regensburg verdient 2:0 gewonnen, am Ende einer englischen Woche: Das ist schon ein Ausrufezeichen. Wir hatten von vornherein in der Saison eine sehr hohe defensive Stabilität und spielen uns in allen anderen Themen Chancen heraus. Im Umschalten habe ich schon ein paar ganz gute Kicker dabei."

... ob man um das Ziel Aufstieg noch herumreden kann:"Das habe ich seit der Winterpause schon nicht gemacht. Wir wollen aufsteigen. Das kann jeder behandeln, wie er will. Ob er es so offensiv formuliert oder nicht. Wenn wir am Ende Siebter oder Achter werden, dann ist das so, dann waren wir einfach nicht gut genug. Wenn wir durchziehen und es schaffen, dann ist es für den VfL - der sicherlich nicht zu den größten Lichtern in der Liga gehört - ein Riesending. Nur vom Rausbrabbeln wirst du es aber nicht schaffen. Wir müssen weiter scharf sein im Training und in den Spielen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir weiter Spiele gewinnen."

... zu möglichen Feierlichkeiten auf der Rückfahrt im Bus:"Da lasse ich michüberraschen. Ich freue mich, wenn die Jungs Gas geben, wenn sie feiern. Wir haben einen langen Heimweg nach Osnabrück. Ob es in Osnabrück dann der grüne Jäger oder die grüne Gans wird, ist mir egal. Die können Gas geben und sollen feiern. Wer gut spielt und trainiert, der kann auch gut feiern. Der Coach weiß noch nicht, ob er direkt weiterfährt nach Hamburg oder ob er sich das ein oder andere Bier gönnt. Das entscheide ich spontan."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cTBOYnRGRDlzUzFwN1h6ZlIyU3VoUHpRUXZtN08rSTRqRzIrREMvNmtPWT0=

Lars Kehl, Osnabrücker Torschütze zum 2:0:"Beeindruckt bin ich nicht. Ich weiß, dass wir das drauf haben. Es war eine reife, sehr gute Leistung. Wenn es hier 4:0, 5:0 ausgeht, kann sich auch keiner beschweren. Wir können uns ein bisschen ankreiden, unsere Konter besser auszuspielen. Wir haben wieder nahezu nichts zugelassen, eine richtig geile Mannschaftsleistung. Wirsind froh um 9 Punkte aus der englischen Woche, das ist richtig geil."

...über die Aufstiegsambitionen:"Wenn man Erster ist, will man auch da bleiben. Das ist ganz klar. Aber jedes Spiel in der 3. Liga ist unfassbar eklig, das wissen wir auch. Wir machen einfach von Spiel zu Spiel so weiter und dann schauen wir, ob es am Schluss reicht."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=QlVSb3B5WWU4Y29tYndPeFpRR0pwbDRFZVpYc25xeUl4V21lWnFscTlZST0=

Joe Enochs, Direktor Profifußball VfL Osnabrück, in der Halbzeit über seine Rückkehr nach Regensburg, wo er als Trainer in die 2. Liga aufstieg:"Wir hatten eine wunderschöne Zeit in Regensburg. Viele Leute vergessen, dass wir sehr erfolgreich waren in der kurzen Zeit, in der wir hier waren. Es ist ein besonderes Gefühl."

... ob er schon Neuverpflichtungen für den Falle eines Aufstiegs aushandelt:"Wir sind gut beraten, die Kirche im Dorf zu lassen und die Saison weiterhin von Spiel zu Spiel zu denken. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo wir schon planen müssen. Wir sind jetzt gerade in der Planung. Wir sprechen nicht unbedingt mit vielen Spielern, sondern wir sondieren. Die Gespräche kommen auf uns zu, gar keine Frage. Aber im Moment konzentrieren wir uns nur auf das Spiel. Wir planen ganz in Ruhe zweigleisig, die Gespräche führen wir inden nächsten Wochen."

... ob man sich bei einem Aufstieg um den Verbleib von Trainer Timo Schultz sorgen müsste:"Wir wissen ganz genau, was wir am Trainer haben. Das ist unser Königstransfer gewesen. Er ist sehr gerne in Osnabrück. Ich glaube, dass wir definitiv nächste Saison mit Timo Schultz weiterplanen können."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=a2tkZ3RUbzh2bnNXbGR1c1poVHIvUEJ2TEhER3U2N0IxREgvOGkydEhHYz0=

Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen 1:3

Aue wartet im Kalenderjahr 2026 und unter Trainer Christoph Dabrowski weiter auf einen Sieg. Nach 9 sieglosen Spielen, darunter zuletzt 4 Niederlagen in Folge, rückt der Klassenerhalt auf Rang 17, mit 8 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, in große Ferne. Aachen befreit sich nach 4 Siegen aus den letzten 5 Spielen als Elfter aus dem Tabellenkeller. Lars Gindorf schnürt mit seinem traumhaften 8. Tor der letzten 8 Spiele einen Doppelpack und ist mit insgesamt 20 Treffern nicht nur Topscorer der 3. Liga, sondern nach Harry Kane auch zweitbester Stürmer im deutschen Profibereich.

Schockstarre und konsternierte Gesichter in Aue: Nach dem Spiel ist den Spielern und Zuschauern die Enttäuschung deutlich anzusehen. Link zum Clip:clipro.tv/player?publishJobID=ZGI0aFBJT0dlSDJqZEQ4WEZjWkh1UDk2NnBGcndjVUhoUHRFRExKdEpvcz0=

Christoph Dabrowski, Trainer Aue:"Ich bin mega enttäuscht vom Ergebnis und von der 1. Halbzeit. Es war von Anfang an eigentlich ein offenes Spiel. Dann kriegen wir das erste Gegentor, ich weiß nicht, wie das möglich ist. Dann hast du den Rucksack voll gehabt und keine Leichtigkeit in den Aktionen. Das ist einfach zu wenig, was wir angebotenhaben. Man hat gesehen, wie einfach es ist, mit relativ einfachen Mitteln die Fans und das Stadion mitzunehmen. In der 2. Halbzeit ging es um Haltung. Es wäre mehr möglich gewesen, aber es ist uns leider nicht gelungen, mehr Tore zu schießen, um das Spiel noch irgendwo in unsere Richtung zu bewegen. Wir gehen durch ein Gammel-Tor in Rückstand und dann sieht man, dass eine gewisse Unsicherheit da war. Am Ende muss man der Realität ins Auge gucken, wenn man sich die Punkte-Differenz anguckt: Es geht jetzt nur noch um Haltung. Jedes Spiel nichts herzuschenken, sondern versuchen, so viele Punkte wie möglich noch zu holen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TjVEdnNFYmovM0p3bjVsZGJIRVk0bFlnbEJuazJTQ2c5NHZORUFTejVZUT0=

Jannic Ehlers, Auer Mittelfeldspieler,über seine Gefühlslage:"Einfach beschissen. Wir betreiben immer so einen Aufwand. In der 1. Halbzeit haben wir nicht das gezeigt, was wir sonst immer gezeigt haben. Wir kassieren zu viele unnötige Gegentore. Daran sieht man, wie wir hinterherlaufen und ackern müssen. Am Ende stehen wir wieder mit 0 Punkten da und es tut einfach nur extrem weh. Nicht nur für uns, sondern insbesondere für die Fans. 80 Jahre Aue ist etwas ganz Besonderes. Wir müssen uns sehr hinterfragen, was wir hier gezeigt haben. Man sieht, wie die Fans ihr Herz hierlassen, wie sie für den Verein kämpfen. (...) Es gibt sowieso keine Option, aufzugeben. Es ist erst aufgeben, wenn es punktuell nicht mehr funktioniert. So lange werden wir weiterkämpfen und so lange brauchen wir die Unterstützung der Fans."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RjJtL0FLSHNwc0wyYzBTZnBtTjZPVXMrUUhaUDdlQ0JGWEFJd2dUaGpCaz0=

Michael Tarnat, Sportdirektor Erzgebirge Aue, vor dem Spielüber den Druck im Abstiegskampf:"Die Lage ist nicht schön, die Situation ist sehr ernst. Aber in den letzten Spielen waren wir nicht schlechter als die Mannschaften, gegen die wir gespielt haben. Wir hatten immer wieder individuelle Fehler, die uns das Spiel gekostet haben. Die müssen wir abstellen. Jetzt müssen wir einfach so weit sein, dass wir keine Fehler mehr machen und die Spiele ziehen. Ich weiß, wie die Spieler denken und wie sie emotional daran hängen. Wir können ihnen nur Mut zureden. Sie trainieren sehr gut, sie sind engagiert, sie haben Stimmung in der Kabine. Das stimmt mich positiv, dass wir den Turnaround schaffenkönnen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NFZBNTZyVElkRkl2c3EvRWZJakRMSHlBOHFPVUZGOVFSUWl3UW0wbXdJaz0=

Jürgen Escher, über 300 Spiele in der DDR-Oberliga für Aue, in der Halbzeit über den Auer Geburtstag am Mittwoch in der sportlich schwierigen Situation:"Es ist ein Stück weit traurig, dass es in so einer Konstellation stattfindet, wo man sportlich nicht in einer optimalen Situation ist und wahrscheinlich jetzt absteigen wird. Aue ist in der Form noch nie so abgestiegen, wie es jetzt aussieht. Das wirkt sich auf alle aus: Auf das gesamte Umfeld, alle Verantwortlichen und die Spieler. Das geht bei keinem spurlos vorbei. Als Resümee muss man einschätzen, dass es immer weiter bergab ging und jetzt ist der Tiefpunkt erreicht. Man kann nur hoffen, dass es einen Neuanfang gibt. Man muss alles auf den Prüfstand stellen, was hier geleistet worden ist oder auch eben nicht."

Harald Mothes, 88 Tore in 303 Spielen für Aue, über die Auswirkungen eines Auer Abstiegs auf die Region:"Das ist nicht nur für den Eschi oder mich oder alle Fußballer nicht schön. Ich glaube aber noch daran. Nicht unbedingt, dass wir in der 3. Liga bleiben, aber dass wir uns mit dem Rucksack der 4. Liga abfinden und versuchen, die Kurve zu kriegen, um wieder aufzusteigen. Das ist sicherlich machbar, wenn die Fans dahinter bleiben, die Mannschaft zumindest einigermaßen zusammenbleibt und sich findet. Wenn es in die 4. Liga geht, hoffe ich, dass das als Sprungbrett genommen wird, um wieder in die 3. Liga aufzusteigen."Link zum Doppel-Interview mit den Auer Legenden Escher und Mothes: clipro.tv/player?publishJobID=R3JYMUtycVZ4OTNmL2tMbG1YQlJsOS8xMjVuZU9DQkRqSkRhbFc2SndyOD0=

Mersad Selimbegovic, Trainer Aachen, darüber, ob er seinen Spielern zum Klassenerhalt gratuliert hat:"Nein, auf keinen Fall. Ich habe den Jungs zum Sieg gratuliert. Es kann keiner so spannend machen wie wir. Es war klar, dass eine Welle nach der anderen kommt. Dann war es offen, ein Hin und her. Wenn der Ausgleich fällt, dann verlieren wir das. So machen wir Gott sei Dank das 3. Tor und haben es clever zu Ende gespielt."

...über seinen Topscorer Lars Gindorf:"Ich freue mich riesig für ihn, weil er so veranlagt ist, dass er zumindest eine Liga höher spielen kann. Ich will ihm einfach helfen, dass er noch stabiler wird und auch Defensivarbeit macht. Das brauchst du, wenn du höher kommen willst. Ich freue mich, dass er das so annimmt. Er ist so bodenständig und mannschaftsdienlich. Da kann man nichts zum Meckern finden."

Lars Gindorf, Aachener Doppeltorschütze, über die Lobesworte seines Trainers und die geforderte Defensivarbeit:"Das konnte ich mir vor dem Spiel schon anhören, dass das heute wichtig wird. Da hat der Trainer natürlich auch recht. Das hat in der 1. Halbzeit den Unterschied gemacht, dass wir mit 2:0 in die Halbzeit gehen."

Link zum Doppel-Interview mit Selimbegovic und Gindorf: clipro.tv/player?publishJobID=NmNpTENNY0dlSUtVUzl2RU1FZ1BOcGlQYU9zeWc1RlB4REdmSkZRYnlNST0=

1. FC Schweinfurt 05 - SSV Ulm 1846 3:2

Ulm gibt eine 2-Tore-Führung in der 94. Minute her und taumelt dem Abstieg als Drittletzter entgegen. Nach 6 sieglosen Spielen am Stück beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze 8 Punkte. Schweinfurt setzt seinen positiven Heimtrend fort und bleibt in der 3. Partie in Folge vor heimischer Kulisse ungeschlagen. Für Jermaine Jones ist es der erste Sieg als Drittliga-Trainer.

Purer Frust nach dem Abpfiff im Gästeblock: Die Ulmer Fans lassen ihren Unmut an den Spielern aus, indem sie sie mit Plastikbechern bewerfen. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=NEsvS0cybFdOQUFuN2ZpUStRbHBodk8vVGE4SE9UQ3FUYktPVWNGSnh4OD0=

Jermaine Jones, Trainer Schweinfurt,über seinen ersten Drittligasieg als Trainer:"Manchmal kommen Fußballspiele zustande, da holst du dir alles über die Leidenschaft. Wir waren schon fast tot, aber wir haben nicht den Kopf hängen lassen und weiter Gas gegeben. Wir haben die Qualität. Wenn wir unsere Fitness richtig kriegen, werden wir die Mannschaften in Grund und Boden rennen. Das hatman am Ende gesehen. Ich bin superstolz auf die Jungs."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=bk0xWWZOOTJCbE9RWjBPTWl4bzhWeXpnWE9CaEd1UFFnNVVvdTdRQzV0bz0=

Pavel Dotchev, Trainer Ulm:"Es ist momentan brutal, wie alles für uns läuft. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Nach den Wechseln: Die Mannschaft ist zusammengebrochen. Wir haben 3 Gegentore durch 3 Standards bekommen und dadurch das Spiel verloren. Gleichzeitig hatten wir Chancen, mit 3, 4 Toren höher zu gewinnen. Natürlich ist es zu wenig. Das reicht nicht. Die Mannschaft ist sehr enttäuscht, man kann sich vorstellen, wie die Stimmung in der Kabine ist. Wir haben ein gewonnenes Spiel aus der Hand gegeben. Das tut schon weh. Mit diesem Trend werden wir absteigen. Das brauchen wir nicht schönreden, das ist eine Tatsache, das ist die Realität. Das tut weh."

...über die frustrierten Reaktionen der Fans:"Die Enttäuschung der Fans ist absolut nachvollziehbar, das akzeptiert jeder in unserer Situation. Die haben sehr lange gelitten. Statt besser zu werden, wird es sogar schlechter. Ich kriege es mit der Mannschaft einfach nicht hin, dass wir konstant Punkte holen. Das ist schon echt brutal."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ZHdlMlZ2eURyQ2RxNEhpUGppZStVZk5qa09sUlMzT0NwMFpvbDlOeHliZz0=

Lucas Röser, Ulmer Doppeltorschütze, über seine Gefühlslage:"Leere einfach. Schwer, das in Worte zu fassen. Ich kann gerade nichts sagen."

... ober zwischendurch das Gefühl hatte, dass das Spiel noch kippen könnte:"Eigentlich nicht. Wir hatten so viele Situationen vor dem Tor. Wir hatten Energie auf dem Platz. Was dann passiert, kann ich mir nicht erklären."

... ob Ulm den Klassenerhaltüberhaupt noch verdient hätte:"Verdient, nicht verdient. Keine Ahnung, so kurz nach dem Spiel, so emotional. So, wie wir spielen, haben wir es auf jeden Fall nicht verdient."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UWtINkpKVXg5S1E5WXhlSDBpeW1JTXZuVTVsTDZiZjZEMUdCWHlETTZFaz0=

Energie Cottbus - Hansa Rostock 0:0

Keine Tore im Spitzenspiel. Beide Teams holen einen leistungsgerechten Punkt. Die Cottbusser müssen jedoch im nächsten Spiel auf Lukas Michelbrink verzichten, der in der Schlussphase mit Gelbrot vom Platz flog. Cottbus ist jetzt seit 10 Spielen ungeschlagen und bleibt an der Tabellenspitze. Für die Rostocker ist es das 3. ungeschlagene Spiel und Platz 6, zwei Zähler hinter dem Relegationsplatz.

Axel Borgmann, Cottbusser Kapitän:"Es war tatsächlich sehr, sehr anstrengend, auch wenn es nicht so viele Strafraumszenen gab. Es war für den Kopf: Keiner wollte den entscheidenden Fehler machen. Ich fand auch, dass wir das in der 1. Halbzeit richtig gut gemacht haben, so wie wir das wollten. Wir haben kaum was zugelassen. In der 2. Halbzeit hat uns so ein bisschen die Power nach vorne gefehlt. Ich glaube, dass die Mannschaften gefühlt vorsichtig agieren. Rostock hat auch teilweise mit Dreierkette gespielt. Da bieten sich nicht so viele Räume für uns. Das müssen wir versuchen, noch besser auszuspielen. Aber mit dem Punktkönnen wir ganz gut leben."

...zu den Ergebnissen der Konkurrenz (der TSV 1860, Wiesbaden und Essen konnten alle ihre Spiele gewinnen):"Wir haben weiterhin 6 Punkte Vorsprung auf Rostock. Ich habe es schon mal gesagt, wir wollen am liebsten jedes Spiel gewinnen. Aber so einfach ist es nicht. Wenn du nicht gewinnst, willst du nicht, dass der Gegner im 6-Punkte-Spiel diese 3 Punkte holt. Natürlich ist es weiterhin eng. Aber es wäre auch eng, wenn wir gewonnen hätten. Von daher geht es weiter. Wir haben wieder zu Null gespielt. Viele gute Punkte. Aber ein Sieg ist immer schöner."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VW1oeGx3WUkxRG1pVWNhY1U3ODVuOXZDTU01Qk53RFVKMEtiN29QK0ZUTT0=

Claus-Dieter"Pele"Wollitz, Trainer Cottbus:"Zu wenig Torchancen. Beide Mannschaften waren gewillt, keinen Fehler zu machen. Sie hatten zwei gute Chancen. Ich will nicht sagen, dass wir den besten Spielzug hatten. Aber in der 1. Halbzeit hatten wir einen, bei dem ich weiß nicht wie viele Millimeter oder Zentimeter bei Engelhardt fehlen. Aber es war ein guter Spielzug. Da wünsche ich mir von einem Stürmer, dass er nochmal ein bisschen anders spekuliert. Da fehlt die Fußspitze. Viel mehr war nicht. Keine Standards. Beide haben sich auch sehr darauf konzentriert, dass da nichts passiert. In der Halbzeit war ich auch so davon überzeugt, dass sie irgendwann aufmachen, weil ich glaube, Unentschieden, 6 Punkte Rückstand auf uns, das ist schon viel. Aber gut, ist nicht so gekommen. Und ich habe hinterher nicht die Überzeugung gehabt, anders zu wechseln. Ich hätte dann auch eher Bozi (Jannis Boziaris) bringen können, vielleicht auch Can (Moustfa) und vielleicht Tolly (Cigerci) eher rausnehmen. Ich fand ihn heute nicht so..... Aber das kommt vor, wenn man sich neutralisiert. Wir nehmen den Punkt mit."

...zur Ausgangslage im Aufstiegsrennen:"Ich glaube, dass das wichtig ist, weil wir die letzten beiden Heimspiele zu Null gespielt haben. Wir haben letzten Dienstag fantastisch gespielt. Auswärts punkten wir im Moment sehr, sehr gut. Jetzt haben wir ein extrem schweres Auswärtsspiel (in Aachen, d. Red.), weil sie extrem im Flow sind. Sie spielen fantastischen Fußball. Aachen ist das Beste, was die Liga in der Art zu bieten hat, unabhängig von ihrer guten Offensive. Freitagabend Tivoli, da weiß man, welche Emotionen da kochen. Da die richtige Balance zu finden. Aber ich bin überzeugt, dass wir jetzt mit den paar Tagen Pause diese Frische haben, obwohl ich heute nicht das Gefühl hatte, dass beide Mannschaften nicht frisch waren. Aber mit dem bisschen Abstand muss das Ziel sein, da 3 Punkte zu holen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=LzZRSmxnNzZKTnN4Q2lLV2pGcDZBSXVLekpMUGZlaWhwcTFyUlBOamZJbz0=

Maximilian Krauß, Ex-Cottbusser, jetzt in Rostock:"Ja, ja. Prinzipiell ist es gerecht. Cottbus hatte seine Momente, wir hatten unsere Momente. Ich denke, dass wir die etwas besseren, hochkarätigeren Momente hatten. Das geht schon so in Ordnung. Kann man so sagen."

...über seine vergebene Großchance in der 34. Minute:"Im Nachhinein muss ich den Abschluss aufs lange Eck suchen. Der Winkel war etwas spitz. Deswegen habe ich mich dafür entschieden, am Torwart vorbeizulaufen. Es war dann natürlich ärgerlich, dass der Verteidiger da noch in den Laufweg reinkommt. Deshalb muss man im Nachhinein sagen, sehr, sehr schade, weil ich hätte schießen müssen."

...über seine erstmalige Rückkehr nach Cottbus:"Ich weiß, das klingt jetzt blöd. Das würde kein Cottbus-Fan verstehen. Aber ich habe mich sehr gefreut. Das ist hier ein tolles Stadion, wo ich superschöne Momente hatte. Ich habe mich gefreut. Ich habe immer gesagt, ich respektiere das, wenn das andersrum nicht so ist. Aber so war es für mich."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ZE91Zm5rRU15cmR4WXpUSmdGaFdMWFRCR1JOZys0bVlNRmlCU3NUK3Zzdz0=

Daniel Brinkmann, Trainer Rostock:"Ich glaube schon, dass es ein Stück weit von der Taktik geprägt war. Trotzdem glaube ich, dass beide Mannschaften das Spiel gewinnen wollten. Ich habe unseren Plan als gut gesehen und empfunden. Energie ist einer der stärksten Mannschaften, wenn es darum geht, sich Chancen herauszuspielen. Und ich habe heute 1-2 Halbchancen gesehen. Aber mehr nicht. Ich finde schon, dass wir ein paar klare Dinger gehabt haben in Umschaltmomenten und einmal in der Balleroberung von Kunze, wo der Ball nicht ankommt. Dann Maxi Krauß natürlich und Chris Kinsombi nochmal kurz vor Schluss, plus nochmal Kunze, der einen Durchbruch auf der rechten Seite hatte. Das waren die Momente, die wir uns erhofft haben. Wenn du so ein Spiel gewinnen willst, musst du in so einem Moment auch zustechen. Und das ist uns nicht gelungen. Trotzdem finde ich, dass wir über 90 Minuten ein sehr gutes Derby gesehen haben, ein sehr faires Derby, aber immer sehr intensiv. So stellt man sich Fußball grundsätzlich vor."

...über die Performance von Maximilian Krauß:"Er war immer ein Unruheherd. Wir wussten, dass wir sie in der Tiefe verwunden können. Nur, zustechen muss man dann auch."

...über die Ausbeute von 7 Punkten aus den Spielen gegen Essen (3:2), bei Havelse (3:1) und in Cottbus:"Wir haben eine gute Woche gehabt. Wir haben 7 Punkte geholt. Wir haben den Anschluss gehalten und den Rückstand auf Platz 3 deutlich verkleinert. Das war das Ziel. Das haben wir diese Woche geschafft. Und jetzt haben wir noch zwei schöne Spiele vor der Brust, bevor wir in die Länderspielpause gehen und da wollen wir natürlich schauen, dass wir maximale Punkte holen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=azgzcFQvNzJtUzdGcHBEWEdrME1hTlhaVG9MOXpHNlJLN25MdUYrdEpRdz0=

Steven Ruprecht, MagentaSport-Experte, darüber, wie wichtig der Sieg für Rostock gewesen wäre:"Bei allem, was wir gesehen haben, war es mir zu viel Respekt von beiden Mannschaften. Aber gerade wenn du als Hansa Rostock auf Angriff gehen willst, war es mir einfach zu wenig. Es war mir in allen Belangen zu wenig. Wenn man auf die Tabelle schaut, gewonnen, unentschieden, verloren, hat Hansa Rostock viel zu viel Unentschieden gespielt: Elfmal mittlerweile. Das ist zu viel, wenn du oben angreifen willst."Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=bVRXdWdOc0NveXNtcmpacHhxcjB4dzEzZ2ZEVkN0S2xzTUFkeGZ2bmpwTT0=

TSG Hoffenheim II - Rot-Weiss Essen 2:4

Nach dem Skandalspiel gegen Mannheim am Mittwoch ersetzt Essens Torhüter Tino Casali den verletzten Felix Wienand. Der wilde Schlagabtausch in Sinsheim hält Elfmeter auf beiden Seiten und gleich mehrere Wendungen bereit. Die Gäste sind letztlich effizienter und machen durch den Treffer von Torben Müsel in der Nachspielzeit den Deckel drauf. Nach 2 Siegenin Folge klettert Essen mit 49 Punkten vorerst auf den Relegationsplatz. Hoffenheim kassiert die 4. Niederlage der letzten 5 Spiele und rangiert auf Platz 13 im Tabellenmittelfeld.

Jubelüber den vorübergehenden Relegationsplatz: Die über 1.000 mitgereisten Fans von RWE feiern ihre Spieler nach dem Spiel ausgiebig. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=M0wydnMxSDl0ZXJWWHI5R2dwVUI2cWd3bW5DMVdCZUlocFljeVhqNWVuST0=

Stefan Kleineheismann, Trainer Hoffenheim II:"Es war eine unnötige Niederlage. Wir waren eigentlich gut im Spiel, wir hatten Feldvorteile. Aber Essen war einfach kaltschnäuziger in beiden Richtungen. In der 3. Liga wird jeder Fehler bestraft. Das müssen meine Jungs lernen, dass man in den entscheidenden Momenten in beiden Strafräumen da sein muss,um effektiver zu sein. Solche Lerneffekte gehören dazu."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=QXgybDRvbHFsbUZVa1dJY3FZUzExdlpOc0FmT1NnUU10endBVHdxcDhZaz0=

Uwe Koschinat, Trainer Essen,über seine Erleichterung nach dem Schlusspfiff:"Jeder, der nah an uns dran war, der weiß, dass es eine unfassbar schwierige Woche war. Da haben wir uns einiges selbst eingebrockt, einiges ist von außen gekommen. Zum einen war es zum ersten Mal so, dass wir 2 Spiele in Folge verloren haben. Die Aufarbeitung der Niederlage in Rostock war sehr intensiv. Der Druck war sehr groß,dann dieses besondere Spiel gegen Mannheim. Das waren Strapazen in dieser Woche, die wir alle zusammen überbrücken mussten. Das hat man uns leider in der 1. Halbzeit angemerkt. Es war jetzt nicht desaströs, aber nicht mit der Intensität, mit der du eine 2. Mannschaft bespielen musst. Inder 2. Halbzeit haben wir mit fortlaufender Spieldauer eine ganz andere Truppe gesehen, die unheimlich intensiv unterwegs war. Am Ende ist eine 6-Punkte-Bilanz aus 3 Spielen in der 3. Liga prinzipiell gut, auf der anderen Seite haben wir eigene Ansprüche. Die sind so, dass wir solche Spiele vor allem in den Faktoren Körperlichkeit, Geschwindigkeit und Geradlinigkeit dominieren wollen."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WTlrOFhJKzVmL3hlTFpySjFQZHpZMUJqbXZCbzlyL3BRaE1ROU8vc1FuND0=

Vor dem Spiel gibt Koschinat ein Update zum Gesundheitszustand von Torhüter Felix Wienand, neben dessen Kopf am Mittwoch gegen Mannheim ein Böller explodiert ist:"Es ist immer noch nicht so, dass er gesundheitlich auf der Höhe ist. Die Hörfähigkeit ist wirklich stark beeinträchtigt. Das macht natürlich etwas mit einem jungen Menschen."

So hat Koschinat die Ereignisse am Mittwoch in der englischen Woche verarbeitet:"Es war schon eine sehr harte, heftige Woche. Aber das hat die Mannschaft hervorragend gemeistert."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Mmxxd0p1ekVSTGZMa1VJUUNNZW5jTDBkZytkMTloNEpTZTgrYVJ2RkVyaz0=

Marek Janssen, Essener Doppeltorschütze, über den Aufwärtstrend vor dem Hintergrund der Geschehnisse um Felix Wienand am Mittwoch:"Nach den letzten beiden Spielen 2 Siege nach den bitteren Niederlagen vorher, kann man jetzt endlich auch mal froh sein. Wir haben verdient das Spiel gewonnen. Ich bin immer glücklich, wenn ich der Mannschaft mit Toren wie heute helfen kann. Es ist keine einfache Situation für die Mannschaft gewesen. Es hat sich am Mittwoch angefühlt, als hätten wir ein Spiel mit Verlängerung gespielt. Deswegen ist dieser Erfolg noch größer zu bewerten. Im Endeffekt war er im ganz großen Maße für Felix."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UHNtNWZmcFkxa2xBOXo4RGFZaXlOekFZZVJ1S090ZkhNTTd2YVZHQU1RYz0=

SV Wehen Wiesbaden - VfB Stuttgart II 2:1

Eine starke Anfangsphase mit Treffern von Tarik Gözusirin und Moritz Flotho reicht den formstarken Wiesbadenern zum Sieg. Stuttgarts Anschlusstreffer durch Abdenego Nankishi war zu wenig. Zudem flog Alexander Groiss mit Gelbrot vom Platz. Wiesbaden holt den 3. Sieg aus den letzten 5 Spielen, den 7. Heimsieg in Folge und hat auf Platz 7 nur zweiZähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Für Stuttgart ist es die 3. Niederlage in Folge und Rang 15, abermit 11 Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone.

Daniel Scherning, Trainer Wiesbaden:"Ich freue michüber den Heimsieg. Das war eine schwere Geburt heute. Wir haben all das auf den Platz gekriegt, was wir gegen eine U23 auf den Platz kriegen müssen. Wir liegen 2:0 in Führung. Dass du dann mal Phasen hast, wo du leiden musst, wo du was überstehen musst, ist klar. Aber wir haben es in der2. Halbzeit gar nicht mehr geschafft, für Entlastung zu sorgen. Da erwarte ich schon von meiner Mannschaft, dass sie sich in ein paar Situationen einfach cleverer anstellt und dann versucht, das Spiel auch mal auf ihre Seite zu ziehen. Und da haben wir zu wenig Entlastung gehabt. Deswegen war das Spiel hinten raus auch so spannend."

...ob die frühe 2:0-Führung Wiesbaden zu sehr in Sicherheit gewogen hat:"Ich weiß nicht, ob es Sicherheit war. Es war über die restlichen 65-70 Minuten sicherlich ein bisschen Passivität und fehlende Cleverness. Das kann natürlich passieren, dass das eine Mannschaft bestraft. Zum Ende der englischen Woche war es die schwierigste Nummer hier, wenn du gegen StuttgartII, Hoffenheim II oder Verl spielen musst. Deswegen bin ich froh, dass wir es gewonnen haben. Aber hinten raus hat mir schon ein bisschen was an Reife gefehlt, ja."

...über die Ein- und Auswechslung von Ibrahim Ati Allah:"Er hat letzte Woche den Ballverlust gehabt, der zum Zweiten geführt hat, jetzt den. Meine Aufgabe als Trainer ist es, dafür zu sorgen, dass wir das Spiel gewinnen und dass wir das Ergebnis halten oder ausbauen. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich da nochmal wechseln muss, dann ist das so. Aber das werde ich ihm in Ruhe erklären."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=M2FBbHlIQ2ZRY3J1UkdydFUySEJTbVVNTkQramVFNnVxenJ2NUhPZS9ZWT0=

Nico Willig, Trainer Stuttgart:"Ich denkeüber die 1. Halbzeit nach. Wir wollten auf den Punkt da sein. Wir waren um Punkt 14.20 Uhr da. Leider hat es schon um 14 Uhr angefangen. Dann rennst du dem Ding hinterher und das ist das, was ich jetzt auch positiv hervorgehoben habe: Die Energie in der 2. Halbzeit, auch die Einwechslungen, das war da und das sind wir normalerweise. So hatte ich uns eigentlich von Anfang an erwartet und nicht erst ab 14.55 Uhr."

...ob die englische Woche für den Spannungsabfall verantwortlich war:"Wir sind eine junge Mannschaft. Die Jungs wollen im Idealfall später alle mal Champions League spielen. Die Spiele sind auch unter der Woche. Das gilt nicht. Das ist eine Haltungssache: Wie scharf bist du? Bist du bereit, dass Kontakt und Körperlichkeit und Intensität gegen dich kommen? Und das waren wir gar nicht. Wir haben auch leichtfertig die Bälle weggespielt. Wir waren völlig überrascht, wie die weggeschoben werden und laden den Gegner dadurch ganz einfach zu zwei Toren ein. Dann hast du s auch nicht besser verdient."Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dmUzQjVIRVQzTzBVbXp1dDJFcE41aEg5VHRSUmg1Z043d0ovOXJNVFVwOD0=

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