Sportclub Story: Hermann„Tiger”Gerland–Der letzte seiner Art

(ots) - Nach mehr als fünf Jahrzehnten im Profi-Fußball ist offiziell Schluss für Hermann Gerland. In der Sportclub Story blicken die Autoren Ole Zeisler und Jonas Hummels auf sein bewegtes Leben zurück. Der Film steht ab heute, 27. Februar, in der ARD Mediathek zum Streaming bereit und wird am Sonntag, 1. März um 23.40 Uhr im NDR Fernsehen ausgestrahlt.
Vom Spieler zum Trainer-Urgestein
Mit mittlerweile 71 Jahren geht der Mann mit dem Spitznamen„Tiger“ in den Ruhestand. Durchaus mit etwas Wehmut: „Ich kann nicht sagen, dass es früher alles besser war. Ich kann nur sagen, ich hatte ein schönes Leben. Es war für mich eine wunderschöne Zeit.” Eine schöne Zeit, die er zunächst als beinharter Verteidiger beim VfL Bochum, und später als Trainer und Co-Trainer beim FC Bayern München verbracht hat. Und dort, beim Rekordmeister werden sie ihm auf ewig dankbar sein. „Hermann war immer ein Trainer, der dem FC Bayern unglaublich viele wichtige junge Spieler zugeführt hat, die dem Verein viel Geld gebracht haben, indem sie eben nicht gekauft werden mussten“, sagt Uli Hoeneß, jahrzehntelang Vorgesetzter und gleichzeitig Freund von Hermann Gerland.
Harte Schule, große Namen
Zu diesen jungen Spielern, von denen der FC Bayern profitiert hat, gehören unter anderem Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Mats Hummels und Thomas Müller, Sie alle sind durch die harte Schule von Hermann Gerland gegangen. Aber nicht jeder kam so gut mit ihm zurecht wie die Weltmeister von 2014. „Spieler, die gestreichelt werden mussten, damit sie dann wirklich aufblühen, die waren bei ihm nicht unbedingt an der richtigen Adresse”, ordnet Thomas Müller ein. Und Mats Hummels ergänzt: “Nichtsdestotrotz bin ich ein Freund seiner Art, denn in der 80. Minute in Bernabeu, wenn du kein Tor mehr kassieren darfst, dann kommt eben auch keiner und spricht dir gut zu, sondern dann ist es halt knallhart und dann musst du da dein Mann stehen.
Das hat Hermann Gerland auf dem Platz und an der Seitenlinie auch Zeit seines Lebens getan. Und dabei viele große Persönlichkeiten kennengelernt. Wie Herbert Grönemeyer, dessen Hymne „Bochum“ auf der Beerdigung von Gerland gespielt werden soll. Das steht für den Fußballer aus dem Ruhrpott fest. „Er hat dieses große Herz. Gleichzeitig war er auch immer ein Schleifer, denke ich, aber er hatte genau die Ansprache, wie wir das aus dem Ruhrgebiet kennen: Unverblümt, einfach direkt. Auch immer so ein Hauch von Selbstironie, sich nicht ganz so ernst zu nehmen“, beschreibt Herbert Grönemeyer den Mann, der künftig weiter auf den Fußballplätzen der Welt zu finden sein wird. Aber eben nicht mehr in offizieller Funktion.
Hermann„Tiger“ Gerland – der letzte seiner Art. Ein Film von Ole Zeisler und Jonas Hummels, Sonntag, 01.03.26, 23.40 Uhr im NDR Fernsehen und ab heute, 27. Februar, in der ARD-Mediathek.
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Datum: 27.02.2026 - 09:00 Uhr
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