Gedenkstätte Ahlem: Veranstaltungen im März
Auf dem Programm: Lesung und Vortrag
(PresseBox) -
„Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass“
Lesung mit Prof. Ines Geipel
Wann: Sonntag, 15. März 2026, 15 Uhr
Wo: Calenberger Hof, Göttinger Str. 26, 30982 Pattensen
Eintritt: frei
Die politischen Koordinaten unseres Landes haben sich in den letzten zehn Jahren stark verändert, insbesondere im Osten Deutschlands. Im Sommer 2026 stehen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Wahlen an und einmal mehr wird es auch dort um den Rechtsruck gehen.
Die Schriftstellerin Ines Geipel fragt von heute aus in die Geschichte hinein: Was sind die besonderen historischen Koordinaten im Osten? Wie schlägt sich die gezielte Vergessenspolitik über 56 Jahre Diktaturgeschichte im gesellschaftlichen Klima nieder? Was wurde vor 1989 und was nach 1989 an den Familientischen erzählt? Wie korrespondieren Verdrängtes und Verleugnetes mit dem kollektiven Gedächtnisverlust? Vor allem aber: Wasbedeutet das für das entzündliche Klima im seit 35 Jahren vereinten Land? Wieso sollte es keine Lösungen geben?
Ines Geipel ist Professorin für Deutsche Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“.
„Das Deutsche Demokratische Reich“
Vortrag von Dr. Volker Weiß
Wann: Donnerstag, 26. März 2026, 19 Uhr
Wo: Haus der Region, Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover
Eintritt: frei
In seinem hochaktuellen Buch bietet Volker Weiß eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten. Scharfsinnig enthüllt er, wie die extreme Rechte von dem Ziel getrieben ist, den westlichen Liberalismus zu überwinden und eine alternative Geschichtsdeutung durchzusetzen. Mit neuen beeindruckenden Details und einer Analyse der rechten Gegenerzählungen seziert der Autor die neurechte Szene.
Die extreme Rechte spricht von einem geistigen Bürgerkrieg, der in Deutschland tobe – und den sie gleichzeitig anheizt. In diesem Kampf geht es um nichts weniger als um die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart, um Deutschland aus dem Westen herauszulösen. Die widersprüchlichen, verklärenden und oft schrillen Geschichtskonstruktionen der extremen Rechten weisen auf ein Ziel: ein „Deutsches Demokratisches Reich“ als Synthese aus den autoritären Systemen der deutschen Vergangenheit. Der Historiker und Autor zeigt die aktuelle Entwicklung des neuen rechten Denkens auf. Die wichtigsten Strömungen und Akteure werden hierbei untersucht.
Öffnungszeiten der Gedenkstätte Ahlem:
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 10 bis 15 Uhr
Freitag, 10 bis 14 Uhr
Sonntag, 11 bis 17 Uhr
Montag, Samstag und an Feiertagen geschlossen.
An jedem ersten und dritten Sonntag im Monat wird um 14 Uhr eineöffentliche Führung durch die Dauerausstellung angeboten. Wer an dieser Führung teilnehmen möchte, wird um Anmeldung unter Telefon (0511) 616-23745 gebeten. Aktuelle Infos gibt es hier: www.gedenkstaette-ahlem.de
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Datum: 24.02.2026 - 14:11 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Frauke Bittner
Stadt:
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Telefon: +49 (511) 616229-58
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