InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Für den Ernstfall vorbereitet: Bundeswehr und zivile Partner trainieren die bruchfreie Rettungskette bis in deutsche Kliniken

ID: 2232492

(ots) - Eingebunden in dasÜbungscluster QUADRIGA 2026 führt die Bundeswehr im März die Übung Medic Quadriga als die größte und komplexeste Übung des Sanitätsdienstes seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine durch. Ziel der Übung ist es, die Einsatzbereitschaft und Reaktionsfähigkeit der Bundeswehr im Rahmen der Bündnisverteidigung weiter zu stärken und gleichzeitig die enge Zusammenarbeit mit zivilen Akteuren im Gesundheitswesen zu erproben und zu vertiefen.

Mit QUADRIGA 2026 bündelt die Bundeswehr mehrere nationale Übungsvorhaben, um ihre Leistungsfähigkeit in allen Dimensionen glaubhaft darzustellen. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Funktionsfähigkeit der medizinischen Rettungskette - von der Erstversorgung Verwundeter im Einsatzgebiet bis zur weiterführenden Behandlung in Deutschland.

Was wird geübt?

Bei Medic Quadriga wird erstmals die gesamte Rettungskette realitätsnah trainiert: vom Ort der Verwundung in einem Einsatzgebiet in Litauen, über die medizinische Evakuierung bis hin zur Versorgung in deutschen Kliniken durch zivile Partner. Hierbei wird gemeinsam mit der Luftwaffe die strategische Verlegung Verwundeter von Litauen nach Deutschland geübt- mit medizinischer Versorgung direkt an Bord eines MedEvac-Flugzeuges (Medical Evacuation).

Dabei ist das Ziel stets die Rehabilitation der Soldatinnen und Soldaten - zurück in den Dienst. Rund 1.000 Soldatinnen und Soldaten nehmen an der Übung teil, davon etwa 200 als speziell vorbereitete Verletztendarsteller mit realistisch simulierten Verletzungsmustern.

Am ExpoCenterAirport am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wird hierfür ein temporärer Aufnahmepunkt (Hub) für Patienten eingerichtet. Dieser dient im Übungsszenario als Sichtungs- und Verteilpunkt für den Weitertransport für die Patientinnen und Patienten. Die Koordination erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Ländern Berlin und Brandenburg sowie zivilen Hilfs- und Rettungsorganisationen.





Keine Gefahr für die Bevölkerung

Die Bundeswehr weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei Medic Quadriga um eine geplante Übung handelt. Alle dargestellten Verletzungen sind simuliert. Für die Bevölkerung besteht zu keiner Zeit eine Gefahr. Sichtbare militärische oder sanitätsdienstliche Aktivitäten, insbesondere im Umfeld des Flughafens BER, sind Teil des Übungsszenarios und kein Anlass zur Beunruhigung.

Zivil-militärische Zusammenarbeit als Schlüssel

DieÜbung unterstreicht, dass eine funktionierende Rettungskette im Bündnisfall nur im engen Zusammenwirken von Bundeswehr und zivilen Akteuren der Gesundheitsversorgung möglich ist. Diese Kooperation ist ein wesentlicher Bestandteil gesamtstaatlicher Resilienz und demonstriert die Durchhaltefähigkeit in Krisen- und Verteidigungsszenarien.

Weitere Informationen zurÜbung Medic Quadriga 2026 und zum Übungscluster QUADRIGA 2026 werden fortlaufend veröffentlicht unter:

Medic Quadriga 2026 (https://www.bundeswehr.de/de/auftrag/uebungen/quadriga/quadriga-2026/medic-quadriga)

Pressekontakt:

Unterstützungskommando der Bundeswehr
Presse- und Informationszentrum
Telefon: +49 (228) 5504 -1112
Nach Dienst: +49 (151) 14856035
UstgKdoBwPIZ(at)Bundeswehr.org


Original-Content von: Unterstützungsbereich der Bundeswehr - Presse- und Informationszentrum, übermittelt durch news aktuell


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.02.2026 - 12:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2232492
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

Bonn



Kategorie:



Dieser Fachartikel wurde bisher 2 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Für den Ernstfall vorbereitet: Bundeswehr und zivile Partner trainieren die bruchfreie Rettungskette bis in deutsche Kliniken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Unterstützungsbereich der Bundeswehr - Presse- und Informationszentrum (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Unterstützungsbereich der Bundeswehr - Presse- und Informationszentrum



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 34


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.