Vergessene Kinder in Cottbus und Spree-Neiße: Fast jedes 5. Kind wächst in einer Suchtfamilie auf
Vergessene Kinder in Cottbus und Spree-Neiße: Fast jedes 5. Kind wächst in einer Suchtfamilie auf–Fachvortrag zu Kindern aus Suchtfamilien am 25. Februar 2026
Aktionswoche 2026 für Kinder aus suchtbelasteten Familien: Die AG Suchtfragen der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) lädt zum Fachvortrag ein–Interessierte können auch online teilnehmen!

(IINews) - Cottbus/Berlin, 19.02.2026 Vom 22. bis 28. Februar 2026 findet die bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien statt. Für die Stadt Cottbus nimmt die AG Suchtfragen der PSAG die Aktionswoche zum Anlass, um am Mittwoch, den 25. Februar 2026 einen Fachvortrag zur Information und Aufklärung über dieses Thema zu organisieren.
Die PSAG besteht aus unterschiedlichsten Beteiligten (bspw. freien Trägern, Behörden, Verbänden, Selbsthilfegruppen und weiteren), welche an der Versorgung von Menschen mit psychischen und seelischen Beeinträchtigungen beteiligt sind. Den Bereich der Suchthilfe und Drogenberatung übernimmt dabei maßgeblich auch die Suchtberatung Cottbus des Tannenhof Berlin-Brandenburg.
Für die Aktionswoche und den Fachvortrag konnte als Expertin Dr. med. Kristina Kölzsch, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin an der Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem gewonnen werden. Der Vortrag gibt einen komprimierten Überblick über die kurz- und langfristigen Auswirkungen auf die Kinder: Welchen Belastungen und Traumata sind sie ausgesetzt? Wie groß sind soziale Ausgrenzung und Vernachlässigung? Welche Folgen haben instabile Erziehungsverhalten und wenig Verlässlichkeit der Eltern? Welche Handlungsmöglichkeiten und welche Hilfestrukturengibt es?
In Deutschland wächst jedes 5. bis 6. Kind in einer Suchtfamilie auf. Für Cottbus und den Landkreis Spree-Neiße bedeutet das: Von den knapp 15.000 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind hier in der Region bis zu 3.000 von Sucht in der Familie betroffen, weitere 3.800 von psychischen Erkrankungen derEltern.
„Diese Kinder werden zu wenig gesehen. Dabei brauchen sie dringend unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung“, betont Ivonne Mlosch-Richter, Sprecherin der AG Suchtfragen und Suchttherapeutin der Suchtberatung Cottbus des Tannenhof Berlin-Brandenburg. „Mit dem Vortrag wollen wir Fachkräfte, aber auch die Gesellschaft für deren Situation sensibilisieren.“
Der Vortrag findet am 25. Februar 2026 von 15:00 bis 16:00 Uhr im Rahmen eines Arbeitstreffens der AG Suchtfragen anlässlich der Aktionswoche statt. Fachkräfte, Journalisten und Interessierte können online live teilnehmen. Anmeldungen können bis 23.02.2026, 12:00 Uhr per E-Mail an Ivonne.Mlosch-Richter(at)tannenhof.de erfolgen. Die Einwahldaten werden dann mit der Anmeldebestätigung zugesandt.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Tannenhof Berlin-Brandenburg ist ein gemeinnütziger Verein, der 1979 gegründet wurde.Über die Jahre hat sich der Verein zu einem modernen sozialen Dienstleister mit einem großen Netzwerk von Einrichtungen entwickelt, in dem heute ca. 350 Mitarbeiter/-innen in mehr als 20 Einrichtungentätig sind.
Zu den Arbeitsfeldern des Trägers gehört die Schwerpunkte Suchtrehabilitation und Drogenprävention sowie Kinder- und Jugendarbeit sowie Sportprojekte.
Das Angebot des Vereins umfasstüber 470 Therapie-, Betreuungs-, Ausbildungs- und Schulplätze und wird komplettiert von Beratungsangeboten und vielfältigen Kooperationen. Jährlich werden zudem ca. 4.100 ambulante Therapieeinheiten in Berlin und etwa 4.900 Einheiten in Brandenburg geleistet.
annenhof Berlin-Brandenburg
Boris Knoblich (Presse-&Öffentlichkeitsarbeit)
Fon: 030 / 86 49 46-0
Mail: presse(at)tannenhof.de
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Datum: 19.02.2026 - 09:57 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Boris Knoblich
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Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 19.02.2026
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