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Während Europaüber EU-INC diskutiert: Immer mehr Deutsche gründen digital in Estland

ID: 2232367

(ots) -
- Deutsche Staatsbürger:innen stellten 2025 die meisten Bewerbungen auf die estnische e-Residency, mit der sich Unternehmen remote in Estland gründen und führen lassen.
- Anträge stiegen um 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- Zahl der in Estland gegründeten Unternehmen durch deutsche e-resident:innen stieg um 32 Prozent.
- Digitale Standortvorteileüberzeugen vor allem Gründer:innen aus der Remote- und Digitalwirtschaft.

Während die Debatte über eine mögliche EU-INC als europäische Unternehmensform gerade Fahrt aufnimmt, nutzen deutsche Gründer:innen bereits existierende Alternativen: So verzeichnete das estnische Programm e-Residency, mit dem sich eine Firma digital in Estland gründen und führenlässt, im abgelaufenen Jahr 1.122 neue Bewerbungen durch deutsche Staatsbürger:innen, was einem Anstieg von 49 Prozent entspricht. Aus keinem anderen Land verzeichnete e-Residency mehr Bewerbungen. Die Zahl der von deutschen e-resident:innen gegründeten Unternehmen lag bei 395, ein Plus von 32 Prozent im Jahresvergleich, und damit die höchste Zahl von Gründungen der letzten drei Jahre ist.

Deutschlandübertrifft Erwartungen deutlich

"Viele Gründer:innen suchen heute nach rechtssicheren, digitalen Gründungsmodellen und wollen ihr Unternehmen vom ersten Tag an international aufbauen. Estland bietet dafür bereits einen Rahmen, über den anderswo noch diskutiert wird", sagt Mats Kuuskemaa, Country Manager DACH+PL bei e-Residency."Gründer:innen sagen uns oft, dass sie ein transparentes Umfeld suchen, in dem sie klar verstehen, was in Bezug auf die Einhaltung von Vorschriften von ihnen erwartet wird. Wir beobachten auch ein wachsendes Interesse aus der gesamten EU: Im Jahr 2025 kam die Hälfte der Bewerber:innen und neu gegründeten Unternehmen aus EU-Ländern, mit einem Wachstum von 18 Prozent bei den Bewerbungen und sechs Prozent bei den Unternehmensgründungen im Vergleich zum Vorjahr."

So stieg 2025 nicht nur die Anzahl deutscher e-resident:innen - auch der Anteil der Firmengründungen legte im Jahresverlauf weiter zu.





Digitale Gründung als Alternative zum deutschen System

Eine der neuen Gründer:innen ist die Deutsche Vanessa Provenzano. 2025 gründete sie ihre Beratungsfirma ProvenStrategy mit Hilfe von e-Residency. Hier arbeitet sie eng mit anderen Gründer:innen zusammen und setzt klar ausgerichtete Go-to-Market- und Vertriebsstrategien um.

"Ich arbeite international und brauche deshalb eine Struktur, die genauso global funktioniert wie mein Business. Ich kann mein EU-Unternehmen vollständig digital gründen und führen, ohne selbst vor Ort zu sein. Es ist rechtssicher und im Grunde das Gleiche wie eine GmbH, nur einfacher", sagt Provenzano."Das e-Residency-Programm verbindet für mich unternehmerische Freiheit mit klarer, verlässlicher Struktur. In Deutschland hätte dieser Prozess Monate gedauert und dauerhaft bürokratischen Aufwand bedeutet."

e-Residency bleibt Wachstumsmotor für Estland

Seit dem Start des Programms im Jahr 2014 haben mehr als 136.000 Personen aus 185 Ländern den e-resident-Status erhalten. Die wirtschaftliche Bedeutung des Programms wächst stetig. Ein erheblicher Teil davon stammt aus Unternehmensgründungen durch e-resident:innen - sie waren 2025 für rund ein Fünftel aller Neugründungen in Estland verantwortlich.

Für die kommenden Jahre sind weitere Maßnahmen geplant: Darunter eine kartenlose e-Residency-Lösung sowie zusätzliche Services, um Geschäftsabläufe noch einfacher zu gestalten. So führt e-Residency beispielsweise bis 2028 eine zu 100 Prozent ferngesteuerte biometrische Identitätsprüfung und eine vollständig mobile E-ID ein.

Redaktioneller Hinweis:

Bei Interesse stehen Ihnen Liina Vahtras (Managing Director) und Mats Kuuskemaa (Country Director DACH + PL) von e-Residency gerne für ein weiterführendes Gespräch zu e-Residency oder EU-INC zur Verfügung.

Bildmaterial

e-Residency Logo (https://mediaserver.frauwenk.de/E-Residency/e-residency_Logo_neu)

Porträt Mats Kuuskemaa (c: Mirjam Hagen) (https://mediaserver.frauwenk.de/E-Residency/Mats%20Kuuskemaa%2C%20Mirjam_Hagen_Fotografie_2022_Estland-116.jpg)

Porträt Vanessa Provenzano (c: Vanessa Provenzano) (https://mediaserver.frauwenk.de/E-Residency/Vanessa%20Provenzano_Foto2.jpg)

Über e-Residency

Das estnische e-Residency-Programm wurde Ende 2014 mit dem Ziel ins Leben gerufen, ausländischen Staatsangehörigen einen sicheren Zugang zu den elektronischen Behördendiensten Estlands zu ermöglichen, gleichzeitig das grenzüberschreitende Unternehmertum zu fördern und zusätzliche Einnahmen für den Staatshaushalt zu erzielen. Für Gründer bedeutet dies, dass sie ein Unternehmen in Estland remote aufbauen und führen können. Seit dem Start des Programms im Jahr 2014 haben mehr als 136.000 Personen aus 185 Ländern den e-residenten-Status erhalten und zusammen etwa 39.000 Firmen gegründet. Bis heute haben mehr als 8.200 deutsche e-resident:innen fast 3.000 Firmen mit e-Residency gegründet. https://www.e-resident.gov.ee/de/

Pressekontakt:

Agentur Frau Wenk +++ GmbH
Tel.: +49 151 18928835
E-Mail: e-Residency(at)frauwenk.de


Original-Content von: e-Residency,übermittelt durch news aktuell


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