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Arnold NextG Blogspot: Infrastruktur, Konnektivität&Teleoperation–Das unsichtbare Rückgrat autonomer Systeme

ID: 2231741

Autonome Fahrzeuge benötigen mehr als Sensorik und KI. Erst durch leistungsfähige Infrastruktur, latenzarme Konnektivität und abgesicherte Teleoperation wird Autonomie skalierbar, beherrschbar und wirtschaftlich tragfähig.


(PresseBox) - Wennüber autonomes Fahren gesprochen wird, stehen meist Fahrzeuge, Algorithmen und Sensorik im Mittelpunkt. Doch Autonomie entsteht nicht isoliert im Fahrzeug. Sie ist das Ergebnis eines vernetzten Ökosystems aus digitaler Infrastruktur, Kommunikationsnetzen, Kartenservices, Edge-Rechenleistung und Leitstellenarchitektur. Ohne dieses Fundament bleibt selbst das leistungsfähigste autonome System operativ eingeschränkt.

Internationale Fachgremien wie ASAM betonen in aktuellen Veröffentlichungen, dass sich die „Intelligenz“ automatisierter Systeme zunehmend vom Fahrzeug auf ein verteiltes Gesamtsystem aus Infrastruktur- und Backend-Komponenten verlagert (ASAM Automated Driving Infrastructure Report, 2024). Für OEMs und Systemintegratoren bedeutet das: Autonomie ist eine Systemarchitekturfrage – nicht nur eine Fahrzeugfunktion.

Infrastruktur als operative Voraussetzung

Autonome Fahrzeuge greifen kontinuierlich auf externe Datenquellen zurück. Dazu zählen hochauflösende HD-Karten mit zentimetergenauen Streckendaten, aktuelle Baustelleninformationen oder dynamische Verkehrsbeschilderung. Ergänzt wird dies durch V2X-Kommunikation, über die Fahrzeuge Echtzeitdaten von Ampeln, Kreuzungen oder anderen Verkehrsteilnehmern empfangen.

GNSS-Korrekturdienste erhöhen die Positionsgenauigkeit deutlich, während lokale Edge-Computing-Knoten sicherheitsrelevante Daten vorverarbeiten und damit Latenzen reduzieren. Gerade im urbanen Umfeld oder in industriellen Arealen ist diese verteilte Rechenarchitektur entscheidend für stabile Entscheidungsprozesse.

Das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr veröffentlichte „Handbuch Autonomes Fahren – Öffentlicher Verkehr“ unterstreicht, dass Infrastrukturintegration eine Grundvoraussetzung für den regulären Betrieb autonomer Systeme darstellt (BMDV, 2024).

Für OEMs bedeutet das: Fahrzeugplattformen müssen von Beginn an infrastrukturfähig konzipiert sein. NX NextMotion von Arnold NextG ist daher nicht nur als Drive-by-Wire-System ausgelegt, sondern als integrierbare Bewegungsschicht innerhalb vernetzter Architekturen – mit definierten Schnittstellen für V2X, Remote-Systeme und Edge-Anbindung.





5G, C-V2X und deterministische Latenz

Autonome Systeme stellen höchste Anforderungen an Kommunikationsnetze. Sicherheitsrelevante Daten dürfen nicht verzögert oder prioritätslos übertragen werden. Technologien wie 5G und C-V2X (Cellular Vehicle-to-Everything) adressieren genau diese Anforderungen.

Technische Berichte von 3GPP und der 5G Automotive Association (5GAA) zeigen, dass 5G-Latenzen im einstelligen Millisekundenbereich sowie Network-Slicing-Funktionalitäten für priorisierte Datenströme ermöglichen (3GPP / 5GAA Technical Reports, 2023–2024). Für autonome Systeme ist das entscheidend, wenn Remote-Assistenz oder kooperative Manöver sicher ausgeführt werden sollen.

Für die Bewegungsausführung bedeutet dies, dass Steuerbefehle auch bei externer Einflussnahme deterministisch umgesetzt werden müssen. NX NextMotion ist deshalb auf latenzkritische Kommunikationspfade vorbereitet und ermöglicht die sichere Übergabe von extern generierten Fahrbefehlen – abgesichert durch redundante Steuerpfade und fail-operational Architektur.

Teleoperation als operative Sicherheitsebene

Auch in hochautomatisierten Systemen gibt es Grenzsituationen: unklare Baustellenführung, manuelle Verkehrsregelung oder nicht modellierte Sonderfälle. Hier kommt Teleoperation ins Spiel – nicht als Ersatz für Autonomie, sondern als zusätzliche Sicherheitsebene. Remote Monitoring ermöglicht die Überwachung von Fahrzeugzuständen in Leitstellen. Remote Assistance erlaubt Eingriffe auf Entscheidungslogikebene, während Remote Driving in Ausnahmefällen eine vollständige Fernsteuerung erlaubt.

Damit Teleoperation regulatorisch und technisch tragfähig ist, müssen Lenkung, Bremse und Antrieb vollständig elektronisch und redundant ausgeführt werden. NX NextMotion wurde genau für diese Szenarien entwickelt: Die Plattform erlaubt die sichere Fernsteuerung aller Bewegungsfunktionen und bleibt dabei fail-operational – selbst bei Teilausfällen einzelner Systempfade.

Gerade in autonomen Frachthöfen, militärischen Logistikkonvois oder bei innerstädtischen Shuttle-Systemen wird Teleoperation als Bestandteil des operativen Sicherheitskonzepts implementiert.

Branchenspezifische Infrastrukturmodelle

Infrastruktur ist kein universelles Konstrukt. Unterschiedliche Branchen erfordern unterschiedliche Architekturen. Imöffentlichen Verkehr stehen digitale Haltestellen, Remote-Assistenzzentren und klar definierte Betriebszonen im Fokus. Hafenanlagen arbeiten mit geschlossenen Systemen, exakter Lokalisierung und zentralen Leitständen. Im Bergbau dominieren private LTE- oder 5G-Netze sowie GNSS-unabhängige Navigationslösungen. Verteidigungsanwendungen erfordern verschlüsselte Kommunikationspfade, isolierte Sicherheitsdomänen und Echtzeit-Override-Fähigkeit.

Für OEMs und Tier-1-Zulieferer bedeutet das: Bewegungssysteme müssen flexibel genug sein, um sich in diese unterschiedlichen Infrastrukturen integrieren zu lassen. Arnold NextG adressiert diese Anforderungen, indem NX NextMotion als modulare Motion-Plattform mit offenen Schnittstellen konzipiert ist – einsetzbar in zivilen, industriellen und sicherheitskritischen Umgebungen.

Infrastruktur als Geschäftsmodell

Mit der zunehmenden Reife autonomer Systeme entstehen neue Betriebsmodelle.„Autonomy-as-a-Service“-Ansätze bündeln Fahrzeug, Infrastruktur, Leitstand, Konnektivität und Wartung in einem integrierten Gesamtangebot. Branchenanalysen, etwa von Bitkom (2024), zeigen, dass diese Plattformmodelle insbesondere für Städte, Logistikbetreiber und industrielle Flotten attraktiv sind, da sie Investitionsbarrieren senken und Skalierung ermöglichen.

In solchen Szenarien wird Drive-by-Wire nicht mehr als Einzelkomponente betrachtet, sondern als integraler Bestandteil eines Gesamtökosystems. NX NextMotion fungiert hier als bewegungsnahe Ausführungsschicht innerhalb eines vernetzten Betriebsmodells – kompatibel mit Remote-Systemen, OTA-Update-Strukturen und sicherheitsgerichteter Backend-Integration.

Fazit: Ohne Infrastruktur keine Autonomie

Autonome Fahrzeuge sind nur so leistungsfähig wie das Ökosystem, in dem sie operieren. Konnektivität, Edge-Rechenleistung, Kartenservices und Teleoperationsarchitekturen bilden das unsichtbare Rückgrat moderner Autonomiestrategien. Für OEMs und Tier-1-Entscheider bedeutet das: Skalierbare Autonomie entsteht nicht allein durch Sensorik oder KI, sondern durch die systemische Integration von Infrastruktur, Kommunikation und zertifizierter Bewegungsausführung.

Arnold NextG positioniert NX NextMotion genau an dieser Schnittstelle– als fail-operational Motion-Plattform innerhalb vernetzter, regulatorisch abgesicherter Autonomiesysteme.

We control what moves!

weiterführende Informationen unter:www.arnoldnextg.de/blog

Über Arnold NextG:

Arnold NextG realisiert die Safety-by-Wire®-Technologie von morgen: das mehrfach redundante Zentralsteuergerät NX NextMotion ermöglicht eine ausfallsichere und individuelle Implementierung, fahrzeugplattform-unabhängig und weltweit einzigartig. Mit dem System können autonome Fahrzeugkonzepte sicher und nach den neuesten Hard-und Software- sowie Sicherheitsstandards umgesetzt werden, ebenso wie Remote-, Teleoperation- oder Platooning- Lösungen Als unabhängiger Vorausentwickler, Inkubator und Systemlieferant übernimmt Arnold NextG die Planung und Umsetzung – von der Vision bis zur Straßenzulassung. Mit der Straßenzulassung von NX NextMotion setzen wir den globalen Drive-by-Wire-Standard. www.arnoldnextg.de

About Arnold NextG:

Arnold NextG realizes the safety-by-wire® technology of tomorrow: The multi-redundant central control unit NX NextMotion enables a fail-safe and individual implementation, independent of the vehicle platform and unique worldwide. The system can be used to safely implement autonomous vehicle concepts in accordance with the latest hardware, software and safety standards, as well as remote control, teleoperation or platooning solutions. As an independent pre-developer, incubator and system supplier, Arnold NextG takes care of planning and implementation - from vision to road approval. With the road approval of NX NextMotion, we aresetting the global drive-by-wire standard. www.arnoldnextg.com

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Über Arnold NextG:
Arnold NextG realisiert die Safety-by-Wire®-Technologie von morgen: das mehrfach redundante Zentralsteuergerät NX NextMotion ermöglicht eine ausfallsichere und individuelle Implementierung, fahrzeugplattform-unabhängig und weltweit einzigartig. Mit dem System können autonome Fahrzeugkonzepte sicher und nach den neuesten Hard- und Software- sowie Sicherheitsstandards umgesetzt werden, ebenso wie Remote-, Teleoperation- oder Platooning- Lösungen Als unabhängiger Vorausentwickler, Inkubator und Systemlieferantübernimmt Arnold NextG die Planung und Umsetzung–von der Vision bis zur Straßenzulassung. Mit der Straßenzulassung von NX NextMotion setzen wir den globalen Drive-by-Wire-Standard. www.arnoldnextg.de
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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 17.02.2026 - 09:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2231741
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Mathias Koch
Stadt:

Pfronstetten-Aichelau



Kategorie:

Automobilindustrie



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