Intralogistik digital aufstellen: Warum ein sauberer Materialflussüber den Erfolg im Werk entscheidet
Untertitel: Wie Echtzeit-Transparenz, durchgängige Prozessketten und integrierte Systeme Lager, Behälterkreisläufe und Werksverkehre dauerhaft stabil machen.

(PresseBox) - Intralogistik fällt im Alltag kaum auf – und genau das ist der Punkt: Läuft sie rund, wirkt alles selbstverständlich. Läuft sie nicht, kippen Termintreue, Produktivität und Kostenkontrolle oft innerhalb weniger Tage. Wer die internen Material- und Informationsflüsse digital abbildet, senkt Fehlerquoten und Aufwand – und gewinnt vor allem Verlässlichkeit: Prozesse bleiben auch bei Wachstum, Personalknappheit oder Störungen steuerbar.
Was ist Intralogistik– und warum ist sie so wichtig?
Intralogistik umfasst die Planung, Steuerung, Durchführung und Optimierung aller Waren- und Materialbewegungen innerhalb eines Werkes bzw. Betriebsgeländes – inklusive der zugehörigen Informationen. Also Fragen wie: Wo befindet sich ein Teil gerade? In welchem Status ist es? Zu welchem Auftrag gehört es? Wer hat es wann bewegt?
Diese„innerbetriebliche“ Perspektive ist entscheidend, weil hier die operative Realität entsteht. Wenn Bestände, Lagerplätze und Bewegungen intern nicht stimmen, sind nachgelagerte Entscheidungen zwangsläufig Schätzungen – von der Produktionsversorgung bis zur Lieferzusage.
Eine belastbare Intralogistik ist damit ein doppelter Stabilitätsfaktor:
Strukturell: Prozesse hängen weniger von einzelnen Personen ab. Wissen steckt nicht in Köpfen oder Notizzetteln, sondern in klaren Workflows, Scans, Statusregeln und Freigaben.
Wirtschaftlich: Transparenz wirkt direkt auf Kostenhebel: weniger Suchzeiten, weniger Fehlbuchungen, geringere Sicherheitsbestände „zur Beruhigung“, weniger Schwund bei Ladungsträgern und weniger Stillstände durch fehlendes Material.
Kurz gesagt: Wettbewerbsfähigkeit beginnt oft nicht beim Vertrieb, sondern bei der Frage, ob Bewegungen in Lager, Behälterkreislauf und Werksverkehr lückenlos erfasst und zuverlässig gesteuert werden.
Wachstum als Stresstest: Wenn Prozessgrenzen sichtbar werden
Nehmen wir ein Industrieunternehmen, das Präzisionsbaugruppen für Maschinen- und Anlagenbauer produziert. Es gibt einen Hauptstandort mit Produktion und Zentrallager, ein Montagewerk im Ausland sowie ein separates Ersatzteil- und Service-Lager in einer anderen Region. Die Auftragslage ist gemischt: planbare Serienaufträge plus kurzfristige Kleinteile fürs Ersatzteilgeschäft.
Mit steigendem Volumen treten typischerweise drei Engpässe gleichzeitig auf:
1) Lager: Wenn Systembestand und Realität auseinanderlaufen
Wareneingänge werden teils manuell erfasst, teils verspätet im ERP nachgebucht. Kommissionierung erfolgt anhand ausgedruckter Listen, während Umlagerungen „nebenbei“ passieren. Die Folge: Bestände wirken im System plausibel, sind aber physisch nicht auffindbar. Es entstehen Suchläufe, Diskussionen über „die richtige Zahl“ und unnötige Eiltransporte zwischen Standorten. Kritisch wird es, wenn die Produktion Material anfordert, das laut System vorhanden ist – aber am Platz fehlt. Dann wird improvisiert: teuer nachbeschaffen, umplanen, verschieben.
2) Behälter: Wenn Ladungsträger still und teuer verschwinden
KLTs, Gitterboxen und Spezialladungsträger wandern zwischen Wareneingang, Vormontage, Endmontage, Versand, Dienstleistern und Kunden. Ohne nachvollziehbare Buchungen „verlaufen“ Behälter über Wochen: eine Box wird abgestellt, ein KLT landet in der falschen Zone, eine Zuordnung zu Auftrag/Empfänger fehlt. Das kostetdoppelt: Ersatzbeschaffung plus Zeitverlust, weil Verpackung spontan gelöst werden muss.
3) Werksverkehr: Wenn„Zuruflogistik“ zur Dauerbelastung wird
Zwischen Lager, Supermarktflächen, Montage und Versand laufen täglich viele interne Fahrten. Aufträge kommen per Zuruf, Chat oder Zettel, Prioritäten sind unklar, Nachweise fehlen. In Spitzenzeiten reagieren Fahrer nur noch auf Störungen. Ergebnis: Wartezeiten an Linien, unnötige Wege, fehlende Synchronität – bis hin zum Auftragsstopp, weil die interne Versorgung nicht im Takt ist.
Der gemeinsame Nenner: Fehlt die Datenerfassung dort, wo es passiert, entstehen Medienbrüche – und damit Unsicherheit.
Wie dieCOSYS Intralogistik Plattformdiese Lücken schließt
COSYS Ident GmbH verfolgt dabei einen Plattformansatz: Prozessdaten werden mobil erfasst, zentral zusammengeführt und in Echtzeit auswertbar gemacht – modular erweiterbar je nach Standort, Reifegrad und Zielbild.
1)Lagerverwaltung (LVS): Verlässliche Bestände statt Bauchgefühl
Ein digitales Lagerverwaltungssystem sorgt dafür, dass Wareneingang, Einlagerung, Bestandsführung, Kommissionierung und Warenausgang direkt im Prozess gebucht werden – nicht später. Entscheidend im Alltag: Der Wareneingang wird beim Prüfen und Zuordnen sofort erfasst, Kommissionierungen werden scanbasiert abgesichert, Fehlgriffe sinken und der Versand wird stabiler. Schnittstellen zu bestehenden ERP-Strukturen sowie Reporting sind möglich; je nach IT-Strategie kann der Betrieb Cloud-basiert oder On-Premise erfolgen.
Für unser Beispielunternehmen bedeutet das: Die Frage „Welche Zahl stimmt?“ wird durch ein klares Prinzip ersetzt: Der Scan bildet die Realität ab. Nachschub lässt sich planbarer steuern, Expressaktionen werden seltener, und die Produktion bekommt höhere Versorgungssicherheit.
2)Behältermanagement: Kreisläufe sichtbar machen – Verluste reduzieren
Beim Behältermanagement geht es nicht nur um Mengen, sondern um Bewegungen, Zuständigkeiten und Historien. Durch mobile Erfassung und zentrale Datenhaltung wird nachvollziehbar, wo sich welcher Ladungsträger befindet, wie er dorthin kam und wer zuletzt verantwortlich war. Automatisierte Buchungslogiken helfen, den Kreislauf sauber zu halten.
Im Use Case heißt das: KLTs, Gitterboxen und Spezialträger sind nicht mehr „irgendwo unterwegs“, sondern werden wie Bestände mit Historie geführt. Engpässe werden früher erkannt, Ersatzbeschaffung geht zurück, und Verpackung kann wieder standardisiert ablaufen.
3)Innerbetrieblicher Transport:Werkslogistik steuern statt reagieren
Im Werksverkehr bringen digitale Transportaufträge, zentrale Disposition und mobile Ausführung Struktur hinein – inklusive durchgängiger Dokumentation vom Start bis zur Übergabe. Verantwortlichkeiten werden klar, Prioritäten sind steuerbar, und papierbasierte Zwischenlösungen verschwinden.
Für das Unternehmen ist das der Wechsel von spontaner „Zuruflogistik“ hin zu einem echten Steuerungsprozess: Montage und Versand erhalten planbare Versorgung, Fahrer arbeiten geführt statt dauernd unterbrochen, und interne Service-Level werden erstmals mess- und verbesserbar.
Business Intelligence:Aus Buchungen werden Verbesserungen
Der größte Hebel entsteht, wenn operative Daten nicht nur gesammelt, sondern für Entscheidungen nutzbar gemacht werden. Im COSYS WebDesk können Buchungen aus Lager, Transport, Inventur und Ladungsträgerkonten in Echtzeit zusammenlaufen, gefiltert und ausgewertet werden – inklusive Export. Ergänzend unterstützt Business Intelligence mit tieferen Analysen und– laut COSYS – KI-gestützten Prognosen, Frühwarnungen und Empfehlungen, z. B. für Bestandsentwicklungen oder wiederkehrende Fehlerquellen.
Praktisch heißt das: Nicht nur „Was ist passiert?“, sondern „Warum passiert es – und was ändern wir?“ Beispielsweise lassen sich Wareneingangs-Durchlaufzeiten, Engpasszonen, Transport-Standzeiten oder auffällige Behälterverluste standortübergreifend erkennen und gezielt mit Maßnahmen verknüpfen.
Fazit1
Die Digitalisierung der Intralogistik ist keine„IT-Spielerei“, sondern gleichzeitig Risikominimierung und Wettbewerbshebel. Wer Lagerprozesse, Behälterkreisläufe und Werksverkehre als zusammenhängende Prozesskette denkt und auf Echtzeitdaten stützt, gewinnt Stabilität – und senkt Kosten, Schwund sowie Stillstände. Der Plattformansatz von COSYS zeigt dabei einen pragmatischen Weg: modular starten, mobil erfassen, zentral steuern und mit Daten kontinuierlich besser werden.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung,über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Datum: 10.02.2026 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2230257
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Vertrieb
Stadt:
Berlin
Telefon: +49 (5062) 900-0
Kategorie:
Dieser Fachartikel wurde bisher 4 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Intralogistik digital aufstellen: Warum ein sauberer Materialflussüber den Erfolg im Werk entscheidet"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Cosys Ident GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).



