Vom Kursteilnehmer zum Wegbereiter: Wie Till Schniedenharn in der Bildungsfabrik angehende Industriemeister begleitet

(ots) - Schichtarbeit, familiäre Verpflichtungen und ein Alltag ohne verlässlichen Lernrhythmus: Zwar sind angehende Industriemeister durchaus darum bemüht, ihren nächsten Karriereschritt zu bewältigen, starre Präsenzmodelle und fehlende Betreuung machen ihnen aber nicht selten einen Strich durch die Rechnung.Was hingegen möglich ist, wenn sich Weiterbildung tatsächlich an das eigene Leben anpasst, zeigt die Geschichte von Till Schniedenharn.
Nach der Ausbildung folgt für viele Fachkräfte zunächst Routine: Schichtpläne wechseln, Verantwortung wächst, die Aufgaben bleiben ähnlich. Der Wunsch nach Entwicklung ist dabei zwar da, doch das Angebot klassischer Meisterschulen passt selten zum Alltag berufstätiger Menschen: Feste Unterrichtszeiten kollidieren mit Früh- und Nachtschichten, Lernphasen geraten ins Stocken, Motivation geht verloren. Gerade im industriellen Umfeld unterschätzt man zudem nur allzu oft den tatsächlichen Anspruch der Industriemeisterprüfung, weshalb die nötige Vorbereitung im Vorfeld schnell auf der Strecke bleibt und Fehlversuche vorprogrammiert sind. Ein Zusammenspiel verschiedenster Probleme, deren Auswirkungen auch Till Schniedenharn nur zu gut kennt: „Ohne System, das wirklich trägt, scheitert man letztlich nicht am Können oder dem eigenen Willen, sondern an den allgemeinen Umständen“, beschreibt er seine Erfahrung.
„Entscheidend ist somit nicht, wie viel Zeit jemand theoretisch hätte, sondern wie gut sich das Lernen in den Alltag integrieren lässt“, weiß Till Schniedenharn heute. Der gelernte Anlagenmechaniker arbeitete fast neun Jahre in der Produktion eines großen Industriekonzerns, eheer sich nicht länger mit dem Gefühl abfinden wollte, beruflich festzustecken. Um endgültig etwas an seiner Situation zu ändern, beschloss er schließlich, sich zum Industriemeister weiterbilden zu lassen. Erste Schritte in diese Richtung unternahm er auf eigene Faust, schnell zeigte sich dabei aber: Ohne klare Struktur und verlässliche Begleitung wird sein Vorhaben zur echten Belastungsprobe. So begann seine Suche nach Unterstützung, die ihm am Ende nicht nur den gewünschten Erfolg, sondern auch eine ungeahnte berufliche Perspektive verschaffen sollte.
Erst Teilnehmer, jetzt Teil des Systems: Till Schniedenharns gemeinsamer Weg mit der Bildungsfabrik
Während seiner Recherchen stieß Till Schniedenharn schnell auf die im Jahr 2022 von Stephan Rodig und Sebastian Jund gegründete Bildungsfabrik und entschied sich nach einem ersten Beratungsgespräch für eine Zusammenarbeit. Was ihn am Konzept dahinter besonders beeindruckte: Als vollständig digitale Meisterschule richtet sich die Bildungsfabrik gezielt an Berufstätige, Schichtarbeiter und Menschen mit hohem Flexibilitätsbedarf. Unterrichtszeiten, die sich an den Alltag anpassen, Aufzeichnungen jeder Einheit und lückenlose Betreuung an sieben Tagen pro Woche schaffen hierbei die nötige Verlässlichkeit.
Wie für bereits mehr als 1.000 andere Teilnehmer war all das auch für Till Schniedenharn ausschlaggebend: Die strukturierte Vorbereitung, ergänzt durch persönliche 1:1-Calls, feste Dozententeams aus der Praxis und zusätzliche Bausteine wie Mathematik-Vorkurse oder mobiles Lernen per App, gaben ihm im sonst so anspruchsvollen Lernprozess umfassende Sicherheit. Nach bestandener Prüfung folgte der nächste, bis dahin völlig ungeplante Schritt: der Einstieg ins Unternehmen. „Till zeigte von Anfang an eine Menge fachliches Potenzial. Als ehemaliger Teilnehmer kennt er die Ausgangssituation anderer Fachkräfte außerdem bestens, weshalb wir ihn unbedingt im Team haben wollten“, erzählt Geschäftsführer Stephan Rodig. So wurde aus dem Teilnehmer schließlich ein Teil des Trainerteams.
Lernen als gemeinsamer Prozess: Wie Till Schniedenharn angehende Industriemeister dorthin führt, wo er längst angekommen ist
Heute unterstützt Till Schniedenharn angehende Industriemeister insbesondere in den handlungsspezifischen Qualifikationen Metall und ist zusätzlich im Vertrieb tätig. Seine Rolle verbindet demnach fachliche Vorbereitung mit realistischer Beratung: klare Erwartungen an den Prüfungsumfang, transparenteAbläufe und eine ehrliche Einschätzung des notwendigen Einsatzes. Im Unterricht steht die individuelle Begleitung im Fokus, ohne den Blick für die Gruppe zu verlieren. Moderation auf Augenhöhe, gegenseitige Unterstützung und eine starke Community prägen damit die Lernkultur. „Das Gruppengefühl ist dabei kein Nebeneffekt, sondern ebenso Grundlage des Erfolgs“, erläutert Till Schniedenharn hierzu. Darüber hinaus bereitet die Bildungsfabrik ihre Teilnehmer nicht nur auf die Prüfung vor, sondern auch auf spätere Führungs- und Verantwortungssituationenim Berufsalltag.
„All das sowohl aus Teilnehmer- als auch aus Mitarbeiterperspektive zu erleben, hat meinen Blick auf das Thema Weiterbildung zweifellos geschärft“, verrät Till Schniedenharn. „Vor allem aber habe ich erkannt, wie wichtig Struktur, Verbindlichkeit und echte Betreuung dabei sind.Sie entscheiden darüber, ob man die nötige Motivation behält und sein Ziel ohne größere Einschränkungen oder Probleme erreicht.“ Genau aus diesem Grund stehen individuelle Unterstützung, Alltagstauglichkeit und eine klare Lernorganisation bei der Bildungsfabrik immer an erster Stelle. „Auf dieser Basis kann es wirklich jeder schaffen, wie auch mein Werdegang beweist. Und dafür ist es nie zu spät: Erst kürzlich hat einer unserer Teilnehmer noch im Alter von 56 Jahren die Industriemeisterausbildung absolviert. Insofern kann ich nur jedem raten, sich bei uns zu melden – wir helfen gerne“, so Till Schniedenharn abschließend.
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