InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Unternehmen brauchen einen"Simplifier in Chief"

ID: 2227668

von: Simon Hayward, General Manager und VP of Sales, International bei Freshworks

(IINews) - Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ihre Probleme vor allem auf fehlende oder unzureichende Technologie zurückgehen. Tatsächlich kämpfen viele mit dem Gegenteil: mit zu viel Technologie. Neue Prozesse, Tools, Meetings, Freigaben und Plattformen starten oft als sinnvolle Verbesserungen, werden jedoch kaum noch überprüft, sobald sie sich etabliert haben. Als Folge wird Arbeit schwerfälliger, Entscheidungen ziehen sich in die Länge, und Unternehmen halten ihre Produktivität immer schwerer aufrecht. In Deutschland fließen inzwischenmehr als 20% der gesamten Softwarebudgetsin ungenutzte Tools, gescheiterte Implementierungen und versteckte Zusatzkosten.



Unkontrollierte Komplexität ist längst keine Ausnahme mehr, sondern prägt den Arbeitsalltag. Mitarbeitende jonglieren mit fragmentierten Systemen, überfüllten Kalendern und Freigabeschleifen, die Reibung schaffen, statt Abläufe zu erleichtern. Das führt zu zunehmender Erschöpfung, sinkendem Fokus undRoutineaufgaben, die deutlich mehr Zeit kosten, als nötig wäre. Unternehmen müssen deshalb umdenken und sich vom Aufbau immer neuer Ebenen lösen, um ihre Arbeitsweise bewusst zu vereinfachen.



Warum KI das Problem unübersehbar macht



KI hat die Ausgangslage verändert. KI hat die Ausgangslage verändert. Sie verspricht, Routinearbeiten zu automatisieren und menschliche Fähigkeiten zu erweitern, arbeitet jedoch innerhalb bestehender Unternehmensstrukturen. Statt bei null zu starten, übernimmt KI vorhandene Systeme, Prozesse, Datenmodelle und Entscheidungslogiken samt ihrer Schwächen und Ineffizienzen.



Das macht eine unbequeme Wahrheit sichtbar: KI allein löst keine Komplexität, sie verstärkt sie. Fehlerhafte Abläufe laufen schneller ab. Fragmentierte Systeme produzieren mehr Output, aber keine zusätzliche Klarheit. Automatisierung steigert das Volumen, nicht den Wert, wenn die zugrunde liegenden Strukturen schlecht gestaltet sind. Häufig entstehen so mehr Aktivität, mehr Meldungen und mehr Daten, aber weniger aussagekräftige Ergebnisse.







In diesem Zusammenhang liegt die eigentliche Begrenzung selten in der KI selbst. Entscheidend ist das Umfeld, in das das Modell eingebettet ist. Ohne Vereinfachung wird KI zu einer weiteren Ebene, die gemanagt werden muss, statt Reibung zu reduzieren. Statt Zeit und Aufmerksamkeit freizusetzen, beschleunigt sie dann genau jene Ineffizienzen, denen Unternehmen eigentlich entkommen wollen.

Warum ein Simplifier in Chief nötig ist



Deshalb brauchen Unternehmen einen sogenannten Simplifier in Chief. Gemeint ist kein weiterer Führungstitel, sondern eine klar verankerte Führungsverantwortung. Eine Rolle, die dafür sorgt, dass Reibungsverluste sinken, Hürden verschwinden und Arbeit über Teamgrenzen hinweg spürbar einfacher wird.



Über Jahrzehnte hinweg belohnten Organisationen Führungskräfte vor allem für Addition. Neue Tools galten als Fortschritt, neue Prozesse als Ausdruck von Kontrolle. Subtraktion erschien dagegen riskant. Genau diese dauerhafte Anhäufung führt jedoch zu Überlastung. Der Simplifierin Chief steht für ein anderes Verständnis von Führung und begreift Einfachheit als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit.



Besonders deutlich zeigt sich diese Dynamik in großen Ökosystemen rund um Unternehmenssoftware wie Salesforce oder ServiceNow. Dort entsteht Komplexität oft nicht durch bewusste Gestaltung, sondern als Nebenprodukt von Skalierung und servicegetriebenem Wachstum.

Eine Frage der Führung, nicht der Technologie



Vereinfachung entsteht nicht von selbst. Ohne klare Verantwortung werden provisorische Lösungen dauerhaft, und neue Ebenen schleichen sich unbemerkt wieder ein. Der Simplifier in Chief wirkt dieser Entwicklung entgegen, indem er"weniger, aber besser"als dauerhafte Leitlinie verankert und nicht als einmalige Aufräumaktion versteht.



Die nächste Phase des digitalen Fortschritts entscheidet sich nicht daran, wer zuerst die fortschrittlichste Technologie einführt. Entscheidend ist, wer den Mut aufbringt, Überflüssiges konsequent zu entfernen, damit KI Mehrwert schafft, ohne eine weitere Arbeitsebene hinzuzufügen. Der Wettlauf dreht sich nicht länger um immer mehr. Er dreht sich darum, ausreichend zu vereinfachen, um Fortschritt überhaupt möglich zu machen.


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Weitere Beiträge und Artikel unter: www.freshworks.com



PresseKontakt / Agentur:

Freshworks Inc.
Martin Stummer
Hermann-Weinhauser-Straße 73
81673 München
freshworks(at)hbi.de
+49 (0) 89 99 38 87 34
https://www.freshworks.com/de/



drucken  als PDF  an Freund senden  Ene, mene, muh- Wie Ransomware-Gruppen ihre Opfer auswählen
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 28.01.2026 - 16:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2227668
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Martin Stummer
Stadt:

München


Telefon: +49 (0) 89 99 38 87 34

Kategorie:

IT, New Media & Software



Dieser Fachartikel wurde bisher 1 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Unternehmen brauchen einen"Simplifier in Chief""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Freshworks Inc. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Wie Mitarbeitende lernen, KI zu vertrauen ...

Die meisten Unternehmen stehen KI inzwischen offen gegenüber, aber bei der praktischen Nutzung gibt es noch Nachholbedarf. Wichtig ist, dass Mitarbeitende KI tatsächlich im Arbeitsalltag einsetzen.Nahezu jedes große Unternehmen experimentiert heut ...

Alle Meldungen von Freshworks Inc.



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 62


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.