Bis August 2026 PPWR konform werden mit dem COSYS Behältermanagement
So setzen Unternehmen die EU-Verpackungsverordnung pragmatisch um–mit digitaler Transparenz für Mehrweg- und Transportbehälter
(PresseBox) -
PPWR kurz erklärt: Was ist das – und warum betrifft es fast jedes Unternehmen?
Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) ist die neue EU-Verordnung für Verpackungen und Verpackungsabfälle. Als Verordnung gilt sie direkt in allen EU-Mitgliedstaaten – ohne nationale „Sonderwege“. Der wichtigste Stichtag für Unternehmen ist der 12. August 2026: Ab dann gilt die Verordnung grundsätzlich.
Das Ziel der PPWR ist klar: weniger Verpackungsabfall, mehr Wiederverwendung, bessere Recyclingfähigkeit und einheitlichere Regeln in der EU. Gleichzeitig steigen die Anforderungen daran, dass Unternehmen Verpackungen und Verpackungsströme sauber steuern und nachweisen können.
Rahmenbedingungen und Pflichten: Was Unternehmen ab dem 12. August 2026 liefern müssen
Ab dem 12. August 2026 wird außerdem die bisherige Verpackungsrichtlinie 94/62/EG grundsätzlich aufgehoben (mit einzelnen Übergangsregeln). Das bedeutet: Die PPWR wird das zentrale Regelwerk, an dem sich Unternehmen orientieren müssen.
Ein zentraler Teil der Pflichten dreht sich um Konformität und Dokumentation. Hersteller müssen die Anforderungen nachweisen können – unter anderem über technische Unterlagen und eine EU-Konformitätserklärung. Diese Unterlagen müssen auch lange verfügbar bleiben: Für Einwegverpackungen 5 Jahre, für Mehrwegverpackungen 10 Jahre (jeweils ab dem Zeitpunkt, an dem die Verpackung auf den Markt gebracht wurde).
Dazu kommt ein Punkt, der für Logistik, Industrie und Handel besonders wichtig ist: Ab 1. Januar 2030 gelten Wiederverwendungsziele. Wer Transportverpackungen (z. B. Paletten, Kisten, Trays, IBCs, Fässer/Canister, Umreifungen/Wraps zur Stabilisierung) nutzt, muss dann sicherstellen, dass mindestens 40 % dieser Transportverpackungen insgesamt Mehrwegverpackungen innerhalb eines Wiederverwendungssystems sind.
Heißt in der Praxis: Wer 2026 noch keine Kontrolle über seine Behälterkreisläufe hat, wird 2030 sehr wahrscheinlich mit Kosten, Chaos oder Lieferproblemen kämpfen.
Folgen bei Nichteinhaltung: Warum„Pi mal Daumen“ gefährlich wird
Die PPWR ist nicht nur„Papier“. Behörden und Marktüberwachung sollen die Einhaltung prüfen – und bei Nichtkonformität müssen Maßnahmen möglich sein. In der Verordnung wird ausdrücklich genannt, dass bei Nichtkonformität Maßnahmen wie Rücknahme/Entfernung nichtkonformer Produkte vom Markt ergriffen werden können.
Für Unternehmen bedeutet das: Das Risiko liegt nicht nur in möglichen Sanktionen, sondern auch in operativen Schäden – etwa wenn Ware gestoppt wird, Nachweise fehlen, Verpackungen kurzfristig ersetzt werden müssen oder Kunden Compliance-Nachweise verlangen, die intern nicht lieferbarsind.
Typische Herausforderungen im Mehrweg- und Behälterkreislauf
In der Realität scheitert PPWR-Readiness selten an „Wollen“, sondern an fehlender Transparenz. Behälter verschwinden bei Kunden, Rückläufe dauern zu lange, Bestände werden falsch eingeschätzt, Schäden werden nicht sauber dokumentiert, und am Ende entstehen Diskussionen statt Fakten. Spätestens wenn Mehrwegquoten erreicht und belegt werden sollen, braucht es belastbare Antworten auf einfache Fragen: Wo ist der Behälter? In welchem Status ist er? Wie oft zirkuliert er? Wer hat ihn wann übernommen?
COSYS Behältermanagement:Was die Software macht
Das COSYS Behältermanagement digitalisiert die Verwaltung und Nachverfolgung von Mehrwegbehältern und Lademitteln. Bewegungen und Austausche werden registriert, damit Palettenkonten/Behälterkonten nicht „gefühlt“, sondern faktenbasiert geführt werden. Dafür gibt es eine App für dieoperative Erfassung (z. B. am Ladedock oder im Transportprozess) und den COSYS WebDesk als Webmodul für Nachbearbeitung, Einblicke in Konten sowie Administration.
Auf der Behältermanagement-Seite beschreibt COSYS den WebDesk außerdem als zentrale Plattform zur Verwaltung und Analyse, in der auch Fotos und Unterschriften übersichtlich dargestellt werden. Das soll eine lückenlose Nachverfolgbarkeit ermöglichen und Verluste oder Fehldispositionen verhindern.
Wie COSYS hilft, PPWR-konform zu bleiben und typische Probleme deutlich zu reduzieren
PPWR-Konformität entsteht nicht dadurch, dass irgendwo ein Dokument abgelegt wird, sondern dadurch, dass die Prozesse im Alltag funktionieren und Daten später nachvollziehbar sind.
Erstens hilft COSYS beim Aufbau eines echten Wiederverwendungssystems. Die PPWR betont, dass Mehrweg nur dann sinnvoll ist, wenn Verpackungen in einem System tatsächlich zirkulieren und wiederverwendet werden. Mit digitaler Erfassung von Bewegungen, Status und Umläufen wird Mehrweg steuerbar: Rückläufe lassen sich überwachen, Engpässe früh erkennen und Bestände realistisch planen.
Zweitens stärkt COSYS die Nachweisfähigkeit. Wenn technische Dokumentation und Konformitätsunterlagen über Jahre verfügbar sein müssen (5 Jahre Einweg, 10 Jahre Mehrweg), braucht man Daten, die auch nach Personalwechseln, Standortwechseln oder Kundendiskussionen noch belastbar sind. DigitaleHistorien, Fotos und Unterschriften sind hier ein praktischer Vorteil, weil sie Streitfälle verkürzen und Rekonstruktion ersetzen.
Drittens wird die Organisation vorbereitet auf die Wiederverwendungsziele ab 2030. Die 40%-Vorgabe bei Transportverpackungen ist ohne saubere Behälterkreisläufe kaum erreichbar. Wer früh Transparenz über Umlaufzahlen, Rücklaufzeiten und Schwund hat, kann die Mehrwegquote realistisch planen – statt später hektisch „Mehrweg einzukaufen“, der dann trotzdem nicht zurückkommt.
Mehrwert durchCOSYS Business Intelligence:Vom Datensammeln zur Steuerung
Operative Buchungen sind wichtig– aber der echte Hebel entsteht, wenn aus Daten Steuerungskennzahlen werden. COSYS beschreibt im Behältermanagement explizit eine integrierte Business-Intelligence-Komponente, die Behälterbewegungen in Echtzeit visualisiert. Zusätzlich erklärt COSYS bei der Business-Intelligence-Plattform, dass Informationen über Dashboards visuell dargestellt werden und Reports helfen, Erkenntnisse im Unternehmen weiterzuverarbeiten.
Für PPWR und Mehrweglogistik ist dieser BI-Teil besonders wertvoll, weil er typische „Blindstellen“ sichtbar macht. Statt nur zu wissen, dass Behälter fehlen, erkennt man Ursachenmuster: Wo steigen Verweilzeiten? Welche Relationen verursachen Schwund? Welche Behältertypen sind häufig beschädigt? Welche Standorte drehen schnell, welche nicht? Genau diese Transparenz ist die Basis, um Mehrweg wirtschaftlich zu machen – und nicht nur „Pflicht zu erfüllen“.
Fazit
Die PPWR ist ein echter Umbruch: Ab dem 12. August 2026 gilt die Verordnung grundsätzlich und ersetzt die alte Richtlinie weitgehend. Gleichzeitig laufen viele Anforderungen in Richtung Mehrweg und echte Wiederverwendungssysteme, inklusive konkreter Ziele wie den 40% Mehrweganteil bei Transportverpackungen ab 1. Januar 2030.
Mit dem COSYS Behältermanagement bekommen Unternehmen die operative Kontrolle über ihre Mehrweg- und Behälterkreisläufe: Bewegungen erfassen, Konten sauber führen, Rückläufe nachvollziehen, Schäden belegen und im WebDesk zentral auswerten. Mit COSYS Business Intelligence wird daraus ein Steuerungssystem, das Schwund reduziert, Umläufe stabilisiert und die Organisation Schritt für Schritt PPWR-tauglich macht.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung,über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
Datum: 27.01.2026 - 08:35 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Softwareindustrie
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