Drei ZDF/ARTE-Koproduktionen im Rennen um die Oscars /"Sentimental Value","Sir?t"und"Ein Nobody gegen Putin"

(ots) - Die ZDF/ARTE-Koproduktionen"Sentimental Value","Sir?t"und"Ein Nobody gegen Putin"gehen ins Rennen um die begehrten Academy Awards: Chancen auf einen Oscar als"Bester Internationaler Film"haben das Drama"Sentimental Value"von Regisseur Joachim Trier und das Roadmovie"Sir?t"von RegisseurÓliver Laxe. Der ZDF/ARTE-Film"Ein Nobody gegen Putin"von dem Regieduo David Borenstein und Pawel Talankin kann auf einen Oscar in der Kategorie"Bester Dokumentarfilm"hoffen. Die 98. Oscar-Verleihung findet am Sonntag, 15. März 2026, in Los Angeles statt.
"Sentimental Value"(Norwegen, Schweden, Dänemark, Frankreich, Deutschland 2025) wurde in insgesamt acht Kategorien nominiert:"Bester Film","Bester Internationaler Film","Beste Regie"(Joachim Trier),"Bestes Buch"(Joachim Trier und Eskil Vogt),"Beste Hauptdarstellerin"(Renate Reinsve),"Beste Nebendarstellerin"(Elle Fanning sowie Inga Ibsdotter Lilleaas),"Bester Nebendarsteller (Stellan Skarsgard) und"Bester Schnitt"(Olivier Bugge Coutté).
In dem Drama lösen Nora und ihre Schwester nach dem Tod ihrer Mutter das Elternhaus auf. Auch ihr Vater Gustav, zu dem der Kontakt abgebrochen war, kommt zurück in die Räume, in denen er aufgewachsen ist und in denen sich seine Mutter das Leben genommen hat. Er hat als Regisseur lange keinen bedeutendenFilm mehr gemacht und Nora, ein Star des norwegischen Schauspiels, soll in seinem neuen, autobiografischen Projekt die Hauptrolle spielen. Doch Nora weigert sich, Gustav in ihr Leben zurückzulassen.
In den Hauptrollen spielen Renate Reinsve, Stellan Skarsgård und Elle Fanning. Regie führte Joachim Trier, der gemeinsam mit Eskil Vogt das Buch schrieb. Der Film ist eine Produktion von Mer Film&Eye Eye (Norwegen, Andrea Berentsen Ottmar, Maria Ekerhovd), Agate Film (Frankreich, Juliette Schrameck), Komplizen Film (Deutschland, Janine Jackowski, Maren Ade, Jonas Dornbach) in Koproduktion mit ARTE France und ZDF/ARTE. Redaktion haben Holger Stern (ZDF/ARTE), Olivier Père (ARTE France) und Claudia Tronnier (ARTE G.E.I.E.).
"Sir?t"nominiert als"Bester Internationaler Film"
Im Roadmovie"Sir?t"(Spanien, Deutschland, Marokko, Frankreich 2025) suchen Luis und sein zwölfjähriger Sohn Esteban auf einem Rave in Marokko nach Luis verschollener Tochter. Doch niemand kennt sie oder hat sie gesehen. Als die Polizei das Event auflöst und alle Ausländer abgeschoben werden sollen, flüchten Luis und Esteban zusammen mit einer Gruppe von Ravern quer durch das Atlasgebirge. An der Südgrenze Marokkos wird ein weiterer illegaler Rave stattfinden und vielleicht findet sich Estebans Schwester dort.
In den Hauptrollen spielen Sergi Lopez, Bruno Núnez, Jade Oukid und Richard Ballamy. Regie führte Óliver Laxe, der gemeinsam mit Santiago Fillol das Buch schrieb."Sir?t"ist eine Produktion von Moviestar Plus (Spanien), El Deseo (Spanien, Pedro und Augustín Almodóvar), Los Desertores Films (Spanien, Óliver Laxe, Xavi Font), Uri Films (Spanien), 4x4 Productions (Frankreich, Andrea Queralt, Mani Mortazavi) in Koproduktion mit ZDF/ARTE. Die Redaktion hat Holger Stern (ZDF/ARTE).
"Ein Nobody gegen Putin"nominiert als"Bester Dokumentarfilm"
Der ZDF/ARTE-Dokumentarfilm"Ein Nobody gegen Putin"(Dänemark 2025)erzählt gleichermaßen humorvoll und niederschmetternd, wie das Leben im heutigen Russland aussieht, wie eine ganze Generation indoktriniert wird – und liefert einen spektakulären Einblick ins Herz der russischen Propaganda. Pawel Talankin ist Lehrer an einer Schule in seiner Heimatstadt Karabasch, als er mit Beginn des russischen Angriffskriegs den Auftrag bekommt, patriotische Veranstaltungen zu organisieren und zu dokumentieren. Seine Zweifel und Skrupel werden immer stärker. Der Film, der aktuell auf arte.tv läuft, ist eine Koproduktion von DR, BBC und ZDF/ARTE, Produzentin ist Helle Faber (Made in Copenhagen). Die Redaktion liegt bei Susanne Mertens (ZDF/ARTE Aktuelles).
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