[19.01.2026] Stellungnahme von Shincheonji-Kirche Jesu
Die Entscheidung der Regierung, eine bestimmte Religion gezielt herauszugreifen, sie pauschal als"schädlich"und"nachteilig"zu bezeichnen

(IINews) - Stellungnahme
Die Entscheidung der Regierung, eine bestimmte Religion gezielt herauszugreifen, sie pauschal als"schädlich"und"nachteilig"zu bezeichnen und mit staatlicher Gewalt dagegen vorzugehen, untergräbt die Religionsfreiheit sowie den in Artikel 20 der Verfassung der Republik Korea garantierten Grundsatz der Trennung von Kirche und Staat.
_Die Shincheonji-Kirche Jesuäußert tiefe Besorgnis über diese einseitige Regulierung und den staatlichen Eingriff und fordert nachdrücklich eine faire, zurückhaltende und verfassungsgemäße Regierungsführung._
Am 12. Januar erwähnte Präsident Jae-Myung Lee während eines Treffens mit Religionsvertretern eine bestimmte Religion und erklärte,"der der Gesellschaft zugefügte Schaden sei zu lange ignoriert worden und habe zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt".
Am 13. Januar bezeichnete Premierminister Min-Seok Kim während einer Kabinettssitzung eine bestimmte Religion als"Sekte"und"Ketzerei"und ordnete eine gemeinsame Untersuchung sowie einen sogenannten Ausrottungsplan an.
Diese Aussagen, die bereits vor Beginn jeglicher Untersuchung gemacht wurden, erwecken unweigerlich den Eindruck, dass die Regierungsspitze eine bestimmte Religion im Voraus als gesellschaftlich problematische Gruppe abgestempelt hat.
Die von der Regierung angeordnete gemeinsame Untersuchung stellt einen eklatanten Verstoß gegen die Verfassung dar, da eine bestimmte Religion öffentlich als"Sekte","Häresie"und"schädliche Sekte"bezeichnet wird.
Wer hat der Regierung das Recht eingeräumt, Religionen zu definieren und zu bewerten? Auf welcher rechtlichen Grundlage untergräbt die Exekutive durch die Festlegung von Untersuchungsrichtlinien die richterliche Unabhängigkeit?
Der Maßstab für Orthodoxie und Häresie darf nicht aus politischer Macht, Interessenverflechtungen oder Mehrheitsmeinungen abgeleitet werden, sondern sollte ausschließlich auf der Bibel beruhen.
Die Geschichte zeigt, dass sich solche Vorgänge wiederholen. Auch Jesus wurde bei seinem ersten Kommen als"Häretiker"gebrandmarkt und von den religiösen Autoritäten seiner Zeit verfolgt. Mit der Zeit jedoch wurde er zum Zentrum des orthodoxen Glaubens.
Ist es heute gerechtfertigt, religiöse Gruppen aufgrund ihrer Größe oder aufgrund einzelner Aussagen bestimmter Pastoren als häretisch zu verurteilen, anstatt sich am Inhalt der Bibel zu orientieren?
Die Shincheonji-Kirche Jesu hat diese Problematik wiederholt erkannt undöffentlich vorgeschlagen, offene Bibelvergleiche durchzuführen, um Fragen der Ketzerei objektiv zu klären. Dabei sollte allein die Bibel der Maßstab sein - nicht Emotionen oder öffentliche Stimmungslagen. Auf diesen konstruktiven Vorschlag erfolgte jedoch keine angemessene Reaktion.
Die Shincheonji-Kirche Jesu hat niemals behauptet, unfehlbar zu sein. Sollten doktrinäre oder gesellschaftliche Mängel bestehen, bitten wir darum, diese konkret zu benennen. Wir sind jederzeit bereit, solche Punkte zu überprüfen und zu korrigieren, und haben an dieser Haltung stets festgehalten.
Auf der Grundlage biblischer Lehren bemühen wir uns, ein vorbildliches Leben in der Gesellschaft zu führen und aktiv Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen. Wir haben uns freiwillig bei Naturkatastrophen engagiert, an Hilfsprojekten für Bedürftige teilgenommen und in Zeiten von Blutknappheit Blut gespendet, um zur Linderung sozialer Not beizutragen.
Dennoch wird immer wieder der abstrakte Begriff"Schaden"verwendet, ohne dass konkrete Beweise für einen solchen Schaden vorgelegt werden.
Zahlreiche Anzeigen und Anschuldigungen wurden gegen Shincheonji erhoben, doch gerichtliche Verfahren endeten wiederholt mit Freisprüchen. Trotzdem werden weiterhin neue Vorwürfe erhoben, und die Kirche steht nach wie vor unter gesellschaftlichem Druck.
Dies wirft die grundlegende Frage auf, ob die Republik Korea ihrem Anspruch als Rechtsstaat gerecht wird, wenn selbst rechtskräftig abgeschlossene Fälle erneut für politische und öffentliche Angriffe instrumentalisiert werden.
Der Präsident und das politische Establishment sollten eine Politik der Einheit für die gesamte Nation verfolgen und keine Politik der Sündenbocksuche betreiben. Religion als Instrument zur Bewältigung politischer Krisen zu missbrauchen oder sich auf Mehrheitsmeinungen zu stützen, um religiöse Minderheiten unter Druck zu setzen, schadet sowohl der nationalen Entwicklung als auch der Demokratie.
Der Präsident muss ein Präsident für alle Bürger sein, und der Staat hat die Pflicht, keinen Glauben auszuschließen oder zu diskriminieren.
Wenn heute eine Religion ins Visier genommen wird, kann morgen eine andere Religion und ihre Anhänger betroffen sein. Die Shincheonji-Kirche Jesu wird nicht schweigen, wenn es um den Schutz der in der Verfassung garantierten Religionsfreiheit geht. Gleichzeitig werden wir dieses Problem im Rahmen von Recht und Ordnung mit Wahrheit und Glauben angehen.
Die Regierung muss ihre Entscheidungen auf Fakten und Recht gründen, nicht auf emotionale Urteile, und zu einer Politik zurückkehren, die dem Volk dient und die nationale Entwicklung fördert.
Als Bürger der Republik Korea hat die Shincheonji-Kirche Jesu aktiv mit den Bemühungen der Regierung zusammengearbeitet, zahlreiche Freiwilligendienste geleistet und durch Blutspenden eine Vorreiterrolle bei der Rettung von Menschenleben übernommen. Wie bisher werden wir auch weiterhin unseren Pflichten als Gläubige an Gott und Jesus Christus sowie als verantwortungsbewusste Bürger dieses Landes nachkommen.
19. Januar 2026
Alle Mitglieder der Shincheonji-Kirche Jesu
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Datum: 22.01.2026 - 11:20 Uhr
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