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Dr. Reuter Investor Relations - 50 % Plus und Allzeithoch: Derösterreichische Aktienmarkt mit globalem Rückenwind

ID: 2224605

(PresseBox) - Ein bemerkenswertes Jahr liegt hinter der Wiener Börse und auch hinter dem österreichischen Kapitalmarkt. So hat sich der österreichische Leitindex ATX – Austrian Traded Index – äußerst dynamisch entwickelt. Der Index – bestehend aus den 20 liquidesten und größten börsennotierten Unternehmen Österreichs – hat satte 50 % im Jahr 2025 zugelegt. Und: Der ATX befindet sich aktuell auf einem seiner höchsten Stände von 5.440 Punkten! Rund um den Jahreswechsel überbot der österreichische Aktienmarkt täglich seinen Rekordstand, zuletzt am 13.01.2026 - ATX: 5.443. Die Total Return Variante des österreichischen Leitindexes– die wie auch der DAX die Dividenden einberechnet – durchbrach 2025 erstmalig die Marken von zehn-, elf- und zwölftausend Punkten und legte im Vorjahr rund 50 % zu. Österreich gilt als traditionell dividendenstarker Markt.

Was sind die Hintergründe dieser starken Performance des Kapitalmarktes Österreich? Denn – und das mag bei solchen Zahlen verwundern – das Wirtschaftswachstum in Österreich spiegelt diese Entwicklung nicht wider. So wird laut Wirtschaftskammer Österreich für 2025 nur ein leichtes Wachstum des realen BIP in Höhe von 0,5 % erwartet.

Wachstumstreiber des ATX: Finanzwerte&zyklische Sektorstruktur

Wen oder was treibt also den ATX an, wenn es nicht die Wirtschaftsentwicklung inÖsterreich ist? Ein genauerer Blick auf die im ATX enthaltenen Unternehmen und Branchen gibt Aufschluss. Der ATX ist stark durch Finanzwerte (Banken&Versicherungen) sowie zyklische Industrie- und Energiewerte geprägt. Diese Sektoren haben 2025 hinsichtlich der Kursperformance besonders gut abgeschnitten, insbesondere Banken wie Raiffeisen (+94 %/Jahr), Erste Group (+72 %/Jahr) oder BAWAG (+59 %/Jahr). Da Finanz- und Versicherungsunternehmen mit drei Großbanken und zwei Versicherern aktuell fast 50 % der Marktkapitalisierung im ATX ausmachen, gab diese Kursperformance viel Rückenwind für den ATX.




Wachstumstreiber des ATX: Internationalität

Ein besonders interessanter Aspekt ist die internationale Ausrichtung vieler im ATX enthaltenen Unternehmen. So erwirtschaftete die AT&S AG– mit 166 % Jahres-Kursperformance und damit der TOP-Performer im ATX – weniger als 10 % ihrer Umsätze in Österreich. 77 % der Umsätze werden in den USA erwirtschaftet. Die voestalpine AG – Jahres-Kursperformance 106 % – macht gerade einmal 7,5 % der Umsätze in Österreich, 92,5 % werden im Ausland verdient. Und die VIG AG – 121 % Jahres-Kursperformance – erwirtschaftet nur 30,8 % in Österreich. Auch die Erste Group Bank AG, mit einer Marktkapitalisierung von 39 Mrd. € das Schwergewicht im ATX und damit von erheblichem Einfluss auf dessen Entwicklung, erwirtschaftet rund 60 % ihrer Betriebserträge im Ausland.

Wo genau im Ausland erwirtschaften viele ATX-Unternehmen ihre Umsätze? Hervorzuheben ist der starke geografische Fokus auf Zentral- und Osteuropa (CEE). Die Erholung der CEE-Wirtschaften trug als Folge bei den im ATX enthaltenen Unternehmen maßgeblich zu stärkeren Gewinnanstiegen und damit zu einer entsprechenden Kursperformance bei.

Diese Zahlen zeigen: Auch wenn der ATX die wichtigsten und größten nationalen börsengelisteten Unternehmen Österreichs widerspiegelt – die Entwicklung des ATX wird stark durch internationale Entwicklungen beeinflusst. So kommt es vor, dass die Ankündigung von Infrastrukturprogrammen in Deutschland den Aktienkurs die im ATX enthaltenen österreichischen Baukonzerne PORR AG oder STRABAG SE maßgeblich positiv beeinflusst – was wiederum den ATX weiter beflügelt.

Bewertung und Dividenden als zentrale Stützpfeiler des ATX

Ein weiterer wesentlicher Treiber für den ATX ist seine Bewertung im Vergleich zu anderen europäischen Indizes. Trotz des kräftigen Kursanstiegs und neuer Allzeithochs stufen die Experten von Raiffeisen Research den ATX daher derzeit als fair bewertet. Zwar konnte der Index seinen langjährigen Bewertungsabschlag gegenüber dem Euro STOXX 50 in den vergangenen Jahren schrittweise verringern, er notiert jedoch weiterhin mit einem Abschlag von knapp unter 20 % gegenüber dem breiten europäischen Aktienmarkt. Diese Einschätzung wird zusätzlich durch das zuletzt robuste Gewinnmomentum untermauert, das vor allem von Finanzwerten mit starkem Engagement in Zentral- und Osteuropa getragen wird.

Eine zentrale Rolle für die Attraktivität des ATX spielt zudem die Dividendenkomponente: Mit einer Dividendenrendite von rund 5 % weist der österreichische Leitindex eine im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hohe Ausschüttungsrendite auf. Diese Dividendenstärke hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Anleger auf Total-Return-Basis bereits seit dem Frühjahr 2021 wieder im Plus liegen – und damit deutlich früher, als es die Entwicklung des reinen Kursindex vermuten lässt.

Wachstumstreiber des ATX: Wachsendes Interesse der Privatinvestoren

Nicht nur die Sektorstruktur, internationale Aspekte, Bewertung und Dividende haben den ATX 2025 beflügelt. Auch das wachsende Interesse der Privatinvestoren in Österreich ist positiv für den österreichischen Aktienmarkt. So sind 2025 laut einer Studie Aktien in der Breite der österreichischen Gesellschaft angekommen: 30 % der österreichischen Wohnbevölkerung besitzen bereits Wertpapiere. Das entspricht einer Steigerung von 3 Prozentpunkten gegenüber der letztjährigen Erhebung. Und: Die österreichischen Investorinnen und Investoren setzten größtenteils auf heimische Unternehmen: 65 % der Wertpapierbesitzenden haben österreichische Aktien im Depot. Die Wiener Börse hofft, dass diese Entwicklung sich in den kommenden Jahren fortsetzt. Denn: Rund 18 % der Personen – oder in Zahlen: 1,4 Millionen Menschen – die aktuell keine Wertpapiere besitzen, hat Interesse daran, künftig in Wertpapiere zu investieren.

Von besonderem Interesse für die künftige Entwicklung des ATX ist auch die Motivation der Investoren. So gaben 79 % der Investoren an, dass für sie ein Investment in Aktien als langfristiger Vermögensaufbau eher wichtig bzw. sehr wichtig sei. Und für 74 % geht es bei Investments in Aktien um die Werterhaltungdes Geldes. Auch das Thema Pensionsvorsorge ist für mehr als die Hälfte als Grund für Investments in Aktien wichtig. Das sind alles sehr langfristig orientierte Motive. Es ist daher davon auszugehen, dass das Interesse der Privatinvestoren auch in den kommenden Jahren bestehen bleibt oder weiter anwächst und somit ein Treiber für den ATX bildet.

Wiener Börse: Fazit und Ausblick 2026

Der starke Anstieg des ATX im Jahr 2025 ist nur bedingt auf die heimische Wirtschaft zurückzuführen. Vielmehr profitiert der Index von seiner starken Gewichtung in Finanzwerten und zyklischen Branchen, deren Unternehmen außergewöhnlich hohe Kursgewinne verzeichneten. Entscheidend ist zudem die internationale Ausrichtung vieler ATX-Konzerne, die den Großteil ihrer Umsätze im Ausland – insbesondere in Zentral- und Osteuropa – erwirtschaften und damit von globalen Wachstumsimpulsen profitieren. Ein weiterer Aspekt ist das nach wie vor moderate ATX-KGV, welches trotz der starken Kursgewinne im internationalen Vergleich weiterhin unterhalb des DAX-KGV oder EuroStoxx-KGV liegt. Diese fundamentale Stärke lässt auch für das Jahr 2026 optimistisch in die Zukunft blicken.

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Wiener Börse

https://www.wienerborse.at/

Quellen:

WirtschaftskammerÖsterreich, 18.12.2025: https://www.wko.at/statistik/prognose/bip.pdf

Geschäftsbericht 2024/25 AT&S, S. 37; file:///C:/Users/EvaReuter/Desktop/ATS_Geschaeftsbericht_2024-25.pdf

https://reports.voestalpine.com/2526/qb/2/anhang/umsatzaufteilung.html?utm_source=chatgpt.com

Geschäftsbericht VIG AG 2024, S. 2: https://group.vig/media/i1jnojwq/2024-vig-group-annual-report.pdf

Geschäftsbericht Erste Group 2024, S. 416 https://cdn0.erstegroup.com/content/dam/at/eh/www_erstegroup_com/de/ir/onlinegb2024/gb24berichte/GB2024_FINAL_de.pdf

Aktienbarometer 2025, S. 18; https://www.wienerborse.at/uploads/u/cms/files/presse/aktienbarometer-2025.pdf

Aktienbarometer 2025, S.11; https://www.wienerborse.at/uploads/u/cms/files/presse/aktienbarometer-2025.pdf

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Dr. Eva Reuter

Friedrich-Ebert-Anlage 35-37

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Datum: 15.01.2026 - 13:13 Uhr
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Kategorie:

Finanzen



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