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E-Scooter-Reform 2026/2027: MPU-Doktor warnt vor neuen Bußgeldfallen und technischen Hürden

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Die geplante E-Scooter-Reform ab 2026 verschärft Regeln und Strafen deutlich. Blinkerpflicht, höhere Bußgelder und strenge Alkoholgrenzen erhöhen das Risiko für Führerscheinverlust und MPU.


(IINews) - Die Bundesregierung verschärft die Regeln für E-Scooter: Ab 2027 werden Blinker zur Pflicht, gleichzeitig werden die Bußgelder für Fehlverhalten massiv angehoben. MPU-Experte Markus Gerber von"MPU-Doktor"erklärt, warum die Angleichung an den Radverkehr zwar mehr Freiheiten bringt, das Risiko für den Führerscheinverlust durch Alkohol und Drogen jedoch unvermindert hoch bleibt.

Die jüngste Reform der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) bringt tiefgreifende Änderungen für Millionen E-Scooter-Nutzer in Deutschland. Während die technische Aufrüstung die Sicherheit erhöhen soll, drohen bei Missachtung der neuen Verhaltensregeln empfindliche Strafen.

Laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes ist die Zahl der Unfälle mit E-Scootern in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, besonders häufig unter Alkoholeinfluss. Die Reform der eKFV ist daher ausdrücklich auch als verkehrspsychologische Präventionsmaßnahme gedacht.

Technische Aufrüstung: Blinker werden Standard

Ab Anfang 2027 müssen alle neu zugelassenen E-Scooter zwingend mit Fahrtrichtungsanzeigern (Blinkern) sowie zwei unabhängigen Bremsen ausgestattet sein."Das einhändige Abbiegen war bisher ein massives Sicherheitsrisiko. Die Blinker-Pflicht ist ein wichtiger Schritt zur Unfallprävention", so MPU-Berater Markus Gerber. Für Bestandsfahrzeuge gilt zwar ein Bestandsschutz, eine Nachrüstung wird jedoch aus Sicherheitsgründen empfohlen.

Mehr Rechte, höhere Strafen

E-Scooter-Fahrer werden rechtlich stärker mit Radfahrern gleichgestellt. Sie dürfen künftig den"Grünen Pfeil"nutzen und Einbahnstraßen in Gegenrichtung befahren, sofern diese für den Radverkehr freigegeben sind. Doch die neuen Freiheiten haben ihren Preis: Wer auf Gehwegen fährt oder zu zweit auf einem Roller unterwegs ist, zahlt künftig 25 Euro statt bisher 5 bis 15 Euro. Auch weitere Verstöße werden spürbar teurer. Die Nutzung des Handys während der Fahrt kann mit bis zu 100 Euro Bußgeld sowie einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet werden. Bei Rotlichtverstößen drohen je nach Gefährdung Bußgelder von bis zu 200 Euro und ebenfalls Punkte in Flensburg. Damit steigen nicht nur die unmittelbaren Kosten, sondern auch das Risiko, dass sich Verkehrsverstöße summieren und die Fahreignung insgesamt infrage gestellt wird.





Achtung MPU-Gefahr: E-Scooter bleibt Kraftfahrzeug

Trotz der Reform warntMPU-Doktorvor einem gefährlichen Trugschluss: Der E-Scooter bleibt technisch und rechtlich ein Kraftfahrzeug. Es gelten weiterhin die strikten Promillegrenzen von 0,5 für eine Ordnungswidrigkeit und 1,1 für eine Straftat.Markus Gerberbetont, dass eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung zwar häufig erst ab 1,6 Promille angeordnet wird, diese Schwelle jedoch keinesfalls Sicherheit für niedrigere Werte bietet. Je nach Einzelfall kann die Fahrerlaubnisbehörde die Fahreignung bereits deutlich früher infrage stellen.

Besondere Vorsicht ist in der Probezeit geboten. Hier gilt auch auf dem E-Scooter die strikte Null-Promille-Grenze. Verstöße führen regelmäßig zu Aufbauseminaren und einer Verlängerung der Probezeit. Selbst Personen ohne bestehende Fahrerlaubnis sind nicht geschützt: Schwere oder wiederholte Verstöße mit dem E-Scooter können zu einer Sperrfrist für den künftigen Erwerb der Fahrerlaubnis führen.

Zusätzlich bergen die deutlich erhöhten Bußgelder für Delikte wie das Befahren von Gehwegen ein weiteres Risiko. Diese Verstöße können sich im Fahreignungsregister summieren und in der Gesamtschau Zweifel an der allgemeinen Fahreignung begründen.

Über MPU-Doktor: MPU-Doktor ist eine spezialisierte Beratungsstelle für die Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung. Gründer Markus Gerber unterstützt Klientinnen und Klienten mit fundierten Beratungskonzepten dabei, Eignungszweifel auszuräumen und die Fahrerlaubnis langfristig zu sichern.

Kontakt: MPU-Doktor Markus Gerber Web:https://mpu-doktor.com/


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

MPU-Doktor bietet bundesweit verkehrspsychologische Beratung für Personen an, die mit behördlichen Zweifeln an ihrer Fahreignung konfrontiert sind. Das Angebot richtet sich an Betroffene nach Alkohol-, Drogen- oder Verkehrsverstößen und fokussiert sich auf eine strukturierte und nachhaltige Vorbereitung auf die MPU.



Leseranfragen:

Roosstr. 43, 8832 Wollerau



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Datum: 13.01.2026 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Markus Gerber
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Wollerau


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Urlaub & Reisen



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