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Studie: Deutsche beklagen unzureichenden staatlichen Kampf gegen Wohnraummangel

ID: 2223513

(ots) -
- Die Mehrheit der Deutschen bemängelt, dass es zu wenig bezahlbaren Wohnraum gibt
- Gewünschte Lösungen: 86 Prozent fordern mehr Eigenheimförderung und 85 Prozent mehr sozialen Wohnungsbau
- Feindbild des gierigen Vermieters wird nicht gestützt: Ohne Privatvermieter wäre Mangel noch größer, finden 77 Prozent

Mehr Eigentumsförderung, verstärkter sozialer Wohnungsbau und Bekämpfung von Leerstand: Eine große Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass der Staat eine stärkere Rolle bei der Eindämmung des Wohnraummangels einnehmen sollte. 86 Prozent sind der Ansicht, dass der Zugang zu Förderprogrammen erleichtert werden sollte. 85 Prozent sprechen sich dafür aus, den sozialen Wohnungsbau von staatlicher Seite auszubauen. 80 Prozent plädieren für eine gezielte Unterstützung von Familien, Alleinerziehenden und jungen Menschen. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie"Wohnraummangel-Barometer 2025"im Auftrag von immowelt.

"Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass viele Bürger der Ansicht sind, dass Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt nicht mehr im Einklang sind", sagt Dr. Robert Wagner, Geschäftsführer von immowelt."Die Haltungen zur Aufhebung des Missstands sind aber sehr lösungsorientiert: Weniger Regulierung und staatliche Eingriffe in bestehende Wohnverhältnisse, sondern gezielte Förderung zur Schaffung von neuem Wohnraum."

Markt im Ungleichgewicht: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum

Das Angebot auf dem Wohnungsmarkt ist aus Sicht vieler Bundesbürger in Deutschland aus dem Gleichgewicht geraten: 64 Prozent der Befragten finden, dass es zu wenig Sozialwohnungen für Menschen mit geringen Einkommen gibt. Eine Mehrheit von 63 Prozent ist zudem der Ansicht, dass zu wenig Wohnraum existiert, den sich Normalverdienende leisten können. ImGegenzug sind mit 47 Prozent rund die Hälfte der Befragten der Meinung, dass es hierzulande zu viele hochpreisige Wohnungen gibt.

Gewünschte Lösungen: Neuen Wohnraum schaffen, Leerstand bekämpfen





In Bezug auf die Lösung des Wohnraummangels sind die befragten Bürger pragmatisch. Es muss mehr neuer Wohnraum entstehen und aktiviert werden. Einerseits durch mehr politischen Willen zum Bau von Sozialwohnungen und andererseits durch bessere Eigenheimförderung. Wer selbstgenutzten Wohnraum kaufen oder bauenmöchte, dem soll der Staat mit finanziellen Mitteln unter die Arme greifen. Zudem soll nach Ansicht der Befragten Leerstand gezielter bekämpft werden. 67 Prozent der Bürger befürworten es, dass Kommunen leerstehende Gebäude zwangsweise aufkaufen sollten, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. 59 Prozent würden es gutheißen, wenn leere Gewerbeflächen in Innenstädten gesetzlich verpflichtend in Wohnraum umgewandelt werden müssten.

Zusätzliche staatliche Regulierung und Umverteilung von Wohnraum findet hingegen keine Mehrheit: Dass es beispielsweise Singles untersagt sein sollte, allein zu wohnen, unterstützen nur 15 Prozent der Befragten. 38 Prozent finden, dass ältere Mitbürger aus großen Wohnungen ausziehen müssten, um Platz für junge Familien zu schaffen.

Feindbild Vermieter? Mehrheit der Deutschen teilt das nicht

Das Vorurteil vom raffgierigen Vermieter teilen die Deutschen in der Breite nicht: 77 Prozent der Befragten glauben, dass es ohne private Vermieter in vielen Regionen noch weniger Wohnraum gäbe. Nur 14 Prozent gehen davon aus, dass Eigentümer ihre Immobilien bewusst leer stehen lassen, um von einer Wertsteigerung zu profitieren. 75 Prozent sind der Ansicht, dass private Vermieter in erster Linie an langfristigen und stabilen Mietverhältnissen interessiert sind.

Detaillierte Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pressemitteilungen/2026/2026_01_13_Tabellen_Wohnraummangel.pdf)

Über die Studie:

Im Rahmen der repräsentativen Studie immowelt-Wohnraummangel-Barometer 2025 wurden im Juni deutschlandweit 1.000 Personen ab 18 Jahren online vom Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Im Mittelpunkt der Befragung steht die aktuelle Wohnsituation in Deutschland.

Pressekontakt:

AVIV Germany GmbH
Ostendstraße 113
90482 Nürnberg

Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
presse(at)immowelt.de


Original-Content von: immowelt,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 13.01.2026 - 09:13 Uhr
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