Arnold NextG Blogspot: Was bedeutet Autonomes Fahren wirklich - Einblick in das System hinter den Schlagworten
Autonomes Fahren beginnt nicht mit dem Fahrzeug–sondern mit dem System dahinter.
(PresseBox) - Autonomes Fahren gilt als technologische Schlüsselkompetenz der nächsten Dekade – nicht nur für OEMs, sondern für ganze Industrien. Dabei sind viele Vorstellungen geprägt von medienwirksamen Pilotprojekten, futuristischen Fahrzeugstudien oder prominenten Einzelunternehmen. Die Realität sieht anders aus: Autonomie entsteht nicht durch eine einzelne Software oder ein fahrerloses Testfahrzeug, sondern durch ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlichster Technologien, Akteure und Infrastrukturen.
In diesem ersten Teil unserer Blogserie werfen wir einen systemischen Blick auf das Thema:
Was bedeutet„autonom“ technisch und regulatorisch?
Welche Systemschichten ermöglichen automatisierte Mobilität?
Und welche Rolle spielt Drive-by-Wire dabei im Hintergrund?
Autonomes Fahren ist kein Produkt– sondern ein vernetztes System
Autonome Mobilität ist nicht das Ergebnis eines einzelnen Fahrzeugs, sondern eines verteilten Systems, das Echtzeitdaten verarbeitet, Entscheidungen trifft und physische Bewegungen auslöst – sicher, nachvollziehbar und unter allen Betriebsbedingungen. DieSAE Internationaldefiniert sechs Automatisierungsgrade von Level 0 bis Level 5– ein internationaler Referenzrahmen, der mittlerweile Standard für Entwickler, Zulassungsbehörden und Industrie ist.
Der Großteil marktfähiger Systeme bewegt sich aktuell zwischen Level 2 und 3. Level 4 ist technisch möglich – aber nur in klar eingegrenzten Zonen, mit definierten Umgebungsparametern und umfassender Redundanzstruktur. Laut demBundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)wird der flächendeckende Einsatz autonomer Systeme erst mit entsprechender Infrastruktur und übergreifenden Standards möglich sein.
Die funktionalen Schichten autonomer Mobilität
Technisch basiert autonome Mobilität auf sechs Schichten, die eng miteinander verzahnt sind:
Sensorik: LiDAR, Radar, Kamera, Ultraschall– liefern Rohdaten zur Umgebung
Perzeption&Fusion: Realtime-Interpretation und kombinierte Umgebungsmodelle
Planung&Entscheidung: Trajektorienberechnung, Manöverlogik, Prädiktion
Aktorik: Vollelektronische Ausführung über Drive-, Steer- und Brake-by-Wire
Safety&Redundanz: Normenkonformität (ASIL D, ISO 21434), Fehlertoleranz, Fail-operational
Vernetzte Infrastruktur: V2X, HD-Karten, 5G, Cloud-Backend, Teleoperation
Diese Struktur ist nicht optional– sie ist erforderlich, um autonome Systeme in Serie zu bringen. Der Branchenverband Bitkom e.V. betont in seinemThesenpapier 2024, dass nur durch eine enge Verzahnung dieser Ebenen echte Skalierung möglich wird – von Pilotprojekten hin zu flächendeckendem Betrieb.
Kein Unternehmen kann Autonomie allein umsetzen
Die Realität zeigt: Erfolgreiche autonome Systeme entstehen nicht in Silos, sondern in Ökosystemen. OEMs, Zulieferer, Softwarehäuser, Sensorhersteller, Infrastrukturprovider und Regulierungsbehörden arbeiten zunehmend in strategischen Allianzen.
Ein Beispiel liefertVolvo Autonomous Solutions, durch Integration der Aurora-Software in eigene Fahrzeuge und Sicherheitsarchitekturen.. Redundanz, Cybersecurity und Safety-by-Design sind hier zentral– ein Vorgehen, das richtungsweisend für die gesamte Branche ist.
Auch Arnold NextG ist Teil solcherÖkosysteme – mit Lösungen, die von autonomen Shuttles im öffentlichen Verkehr bis hin zu remote-gesteuerten Maschinen im Bergbau, der Landwirtschaft oder Logistik reichen.
Die Rolle von Drive-by-Wire imÖkosystem
Drive-by-Wire gilt als Grundvoraussetzung für Level-4- und Level-5-Anwendungen. Denn: Nur eine vollelektronische Steuerung von Antrieb, Lenkung und Bremse erlaubt die vollständige Entkopplung vom Menschen – sei es für autonome Fahrten oder per Fernsteuerung.
ISO 26262 (ASIL D)beschreibt die funktionale Sicherheit in Straßenfahrzeugen und legt Prozesse zur Risikominimierung durch systematische Fehler fest
IEC 61508 (SIL3)ist derübergeordnete internationale Standard für elektrische/elektronische Sicherheitssysteme und Basis für ISO 26262
ISO/SAE 21434definiert Cybersecurity-Anforderungen entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus
UNECE R155verlangt ein Cybersecurity-Managementsystem für vernetzte Fahrzeuge, das z.?B. durch ISO/SAE 21434 abgedeckt werden kann
Arnold NextG adressiert diese Anforderungen mit einer durchgängig integrierten Sicherheitsarchitektur – inklusive isolierter Kommunikationskanäle, Echtzeit-Validierung, Cybersecurity-Frameworks und Over-the-Air-Funktionen.
Beyond Automotive: Autonome Systeme in Spezialanwendungen
Autonomie ist längst nicht mehr auf den klassischen Pkw beschränkt – der Bedarf reicht weit über das „Automotive“-Kerngeschäft hinaus. NX NextMotion ist bereits in zahlreichen Sektoren im Einsatz:
Öffentlicher Verkehr: Level-4-Shuttles ermöglichen Mobilität im ländlichen Raum
Logistik&Häfen: Teleoperation im 24/7-Betrieb
Landwirtschaft: RTK-gesteuerte Feldroboter mit Force Feedback
Bergbau: Fahrzeuge für gefährliche, nicht zugängliche Zonen
Verteidigung: teilautonome Konvois mit NATO-Kompatibilität
Inklusion: intuitive Mobilität für Menschen mit Einschränkungen
Die Anforderungen sind unterschiedlich– aber die technische Basis ist gleich: ein skalierbares, robustes Drive-by-Wire-System.
Fazit: Systemdenken entscheidetüber den Fortschritt
Autonomes Fahren ist keine Vision– sondern Realität in modularen, kooperativen Systemen. Wer in diesem Umfeld bestehen will, braucht verlässliche Partner, zertifizierte Systeme und ein tiefes Verständnis für technologische Interdependenzen. Arnold NextG liefert mit NX NextMotion eine Plattform, die diesen Anforderungen gerecht wird – robust, skalierbar und bereit für den realen Einsatz.
In den nächsten Teilen dieser Serie widmen wir uns den einzelnen Ebenen – beginnend mit der Sensorik und der Frage: Wie sehen Maschinen eigentlich ihre Umwelt?
We control what moves.
Über Arnold NextG:
Arnold NextG realisiert die Safety-by-Wire®-Technologie von morgen: das mehrfach redundante Zentralsteuergerät NX NextMotion ermöglicht eine ausfallsichere und individuelle Implementierung, fahrzeugplattform-unabhängig und weltweit einzigartig. Mit dem System können autonome Fahrzeugkonzepte sicher und nach den neuesten Hard-und Software- sowie Sicherheitsstandards umgesetzt werden, ebenso wie Remote-, Teleoperation- oder Platooning- Lösungen Als unabhängiger Vorausentwickler, Inkubator und Systemlieferant übernimmt Arnold NextG die Planung und Umsetzung – von der Vision bis zur Straßenzulassung. Mit der Straßenzulassung von NX NextMotion setzen wir den globalen Drive-by-Wire-Standard. www.arnoldnextg.de
About Arnold NextG:
Arnold NextG realizes the safety-by-wire® technology of tomorrow: The multi-redundant central control unit NX NextMotion enables a fail-safe and individual implementation, independent of the vehicle platform and unique worldwide. The system can be used to safely implement autonomous vehicle concepts in accordance with the latest hardware, software and safety standards, as well as remote control, teleoperation or platooning solutions. As an independent pre-developer, incubator and system supplier, Arnold NextG takes care of planning and implementation - from vision to road approval. With the road approval of NX NextMotion, we are setting the global drive-by-wire standard. www.arnoldnextg.com
Über Arnold NextG:
Arnold NextG realisiert die Safety-by-Wire®-Technologie von morgen: das mehrfach redundante Zentralsteuergerät NX NextMotion ermöglicht eine ausfallsichere und individuelle Implementierung, fahrzeugplattform-unabhängig und weltweit einzigartig. Mit dem System können autonome Fahrzeugkonzepte sicher und nach den neuesten Hard- und Software- sowie Sicherheitsstandards umgesetzt werden, ebenso wie Remote-, Teleoperation- oder Platooning- Lösungen Als unabhängiger Vorausentwickler, Inkubator und Systemlieferantübernimmt Arnold NextG die Planung und Umsetzung–von der Vision bis zur Straßenzulassung. Mit der Straßenzulassung von NX NextMotion setzen wir den globalen Drive-by-Wire-Standard. www.arnoldnextg.de
About Arnold NextG:
Arnold NextG realizes the safety-by-wire®technology of tomorrow: The multi-redundant central control unit NX NextMotion enables a fail-safe and individual implementation, independent of the vehicle platform and unique worldwide. The system can be used to safely implement autonomous vehicle concepts in accordance with the latest hardware, software and safety standards, as well as remote control, teleoperation or platooning solutions. As an independent pre-developer, incubator and system supplier, Arnold NextG takes care of planning and implementation - from vision to road approval. With the road approval of NX NextMotion, we are setting the global drive-by-wire standard. www.arnoldnextg.com
Datum: 13.01.2026 - 09:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2223487
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Mathias Koch
Stadt:
Pfronstetten-Aichelau
Kategorie:
Automobilindustrie
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