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Amil Nabhani klärt auf: Abstinenz bei der MPU–wann sie wirklich sinnvoll ist und wann nicht

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(ots) - Viele MPU-Kandidaten glauben, mit einem langen Abstinenzprogramm auf der sicheren Seite zu sein, doch diese Annahme erweist sich in der Praxis oft als Trugschluss. Nicht selten investieren Betroffene Monate an Verzicht, obwohl eine solche Maßnahme fachlich gar nicht notwendig ist. In diesem Beitrag ordnet Amil Nabhani, Verkehrspsychologe und Experte für nachhaltige MPU-Vorbereitung, die gängigsten Mythen rund um Abstinenz ein. Er zeigt, wann Abstinenz tatsächlich erforderlich ist und warum pauschaler Verzicht keine echte Sicherheit bietet.

Wer sich auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) vorbereiten muss, ist häufig verunsichert. Viele Betroffene greifen deshalb zu dem, was als vermeintlich sicher gilt: einem langen, dokumentierten Alkoholverzicht. Sechs oder zwölf Monate Abstinenz vermitteln Kontrolle und werden durch Foren, Bekannte und nicht selten auch unqualifizierte Beratung bestärkt. Dochdieses Sicherheitsdenken hält einer fachlichen Prüfung nicht immer stand. Abstinenz ist nicht grundsätzlich erforderlich, vor allem dann nicht, wenn keine fortgeschrittene Alkoholproblematik vorliegt. Immer wieder investieren Betroffene Zeit und Geld in Programme, die fachlich unnötig sind oder später nicht anerkannt werden. „Ohne individuelle Einordnung verlieren viele Menschen wertvolle Zeit und handeln am eigentlichen Ziel vorbei“, erklärt Amil Nabhani, Verkehrspsychologe und Experte für nachhaltige MPU-Vorbereitung.

„Der einzige Weg zu echter Sicherheit ist eine objektive, fachlich fundierte Einordnung“, erklärt Amil Nabhani. Erst dann lässt sich zuverlässig klären, ob Abstinenz überhaupt notwendig ist. Pauschale Empfehlungen führen viele MPU-Kandidaten in die Irre. Halbwissen und alte Mythen sorgen für unnötigen Verzicht, Unsicherheit und den Druck, alles richtig machen zu müssen. Umso größer ist der Frust, wenn sich nach Monaten der Disziplin zeigt, dass der eingeschlagene Weg fachlich gar nicht erforderlich war – oder sogar kontraproduktiv. Entscheidend ist daher die korrekte Einordnung der eigenen Ausgangslage. In der Fahreignungsdiagnostik wird dabei zwischen unterschiedlichen Mustern des Alkoholkonsums unterschieden, mit ganz unterschiedlichen Anforderungen an die MPU-Vorbereitung. In der verkehrspsychologischen Praxis begleitet Amil Nabhani genau diesen Prozess: von der fachlichen Ersteinschätzung bis zur passgenauen Vorbereitung auf die Begutachtung. Wer hier ohne professionelle Begleitung handelt, läuft Gefahr, am eigentlichen Ziel vorbei zu arbeiten und am MPU-Tag überrascht zu werden.





Warum die richtige Einordnungüber Bestehen oder Scheitern entscheidet

Die größte Herausforderung für MPU-Kandidaten liegt nicht im Verzicht selbst, sondern in der richtigen Einordnung der eigenen Vorgeschichte. In der Fahreignungsdiagnostik wird dabei grundsätzlich zwischen zwei Mustern unterschieden: A2 (fortgeschrittene Alkoholproblematik) und A3 (Alkoholgefährdung). A2 ist dadurch gekennzeichnet, dass der Betroffene sein Konsumverhalten trotz eindeutig erkennbarer negativer körperlicher, psychischer, sozialer oder verkehrsbezogener Folgen nicht angemessen und nachhaltig verändert hat. Daher ist davon auszugehen, dass dieser zum kontrollierten Alkoholkonsum nicht hinreichend zuverlässig in der Lage ist, sodass ein konsequenter Alkoholverzicht erforderlich ist.

In diesen Fällen ist in der Regel eine mindestens zwölfmonatige, dokumentierte Abstinenz fachlich erforderlich. Bei A3 hingegen liegt keine fortgeschrittene Alkoholproblematik, sondern eine Alkoholgefährdung vor. Hier stehen gesteigerte Alkoholgewöhnung, unkontrollierte Trinkepisoden und ausgeprägtes Entlastungstrinken im Vordergrund. In Abgrenzung zu der fortgeschrittenen Alkoholproblematik setzt eine Einordnung in A3 in der Regel voraus, dass der Betroffene in der Vorgeschichte noch in der Lage und bereit war, durch angemessene Verhaltensänderungen zu reagieren, wenn er die Konsequenzen seines Trinkverhaltens als für andere wichtige Lebensziele bedrohlich erlebte. Entsprechend ist kontrolliertes Trinken, begleitet durch eine gezielte verkehrspsychologische Maßnahme, der richtige Ansatz.

„Die eigentliche Gefahr entsteht nicht durch Alkohol selbst, sondern durch die falsche Maßnahme“, betont Amil Nabhani. Ein Abstinenzprogramm, das nicht zum individuellen Konsummuster passt, wirkt beim Gutachter schnell unglaubwürdig – echte Veränderungen lassen sich dann kaumvermitteln. Zusätzliche Fehlannahmen verschärfen das Problem: Hohe Promillewerte allein sind kein ausreichender Hinweis auf eine Abhängigkeit. Auch Filmrisse, Konflikte oder heimliches Trinken müssen immer im Gesamtzusammenhang betrachtet werden. Letzteres kann beispielsweise familiär erlernt sein und ist nicht automatisch Ausdruck einer Suchterkrankung.

Amil Nabhani: Was nach der Einordnung wirklich zählt

Eine erfolgreiche MPU-Vorbereitung beginnt nicht mit Verzicht, sondern mit einer qualifizierten Ersteinschätzung durch einen erfahrenen Verkehrspsychologen. Erst dadurch lässt sich zuverlässig klären, ob ein Abstinenznachweis erforderlich ist oder ob kontrolliertes Trinken ausreicht. Diese fachliche Einordnung schützt vor kostspieligen Fehlentscheidungen und unnötigem Zeitverlust. „Viele scheitern nicht an mangelnder Disziplin, sondern daran, dass sie ohne eine klare diagnostische Einordnung handeln”, erklärt Amil Nabhani. „Wer monatelang verzichtet, aber keinen echten Lernprozess durchläuft, fällt beim Gutachter genau daran auf.“

Nach der Einordnung unterscheiden sich die Wege deutlich: Bei A2 ist ein dokumentiertes Abstinenzprogramm unverzichtbar, ergänzt durch eine intensive Auseinandersetzung mit persönlichen Auslösern, Mustern und Veränderungen. Bei A3 stehen andere Ziele im Vordergrund – etwa der bewusste Umgang mit Alkohol, das Erkennen von Risikosituationen, klare Trinkregeln und stabile Selbstkontrolle. Entscheidend ist dabei nicht allein Verzicht oder Reduktion, sondern ein nachvollziehbarer Lernprozess. Reflektierte Erkenntnisse, konkrete Veränderungen und ein glaubhafter Umgang mit möglichen Rückfällen sind für Gutachter ausschlaggebend. „Reiner Verzicht ohne innere Auseinandersetzung reicht nicht aus“, betont Amil Nabhani.

Warum Klarheit der entscheidende Vorteil ist

Stimmt die fachliche Einordnung, profitieren MPU-Kandidaten auf mehreren Ebenen. Sie vermeiden unnötige Abstinenzmonate, sparen Zeit und Kosten und gewinnen vor allem Sicherheit im eigenen Vorgehen. „Klarheit ist der Schlüssel. Sie ermöglicht eine souveräne Vorbereitung und reduziert die Angst vor der Begutachtung deutlich“, sagt Amil Nabhani.

Wer den individuell passenden Weg einschlägt, geht nicht nur besser vorbereitet in die MPU, sondern entwickelt häufig auch einen bewussteren und stabileren Umgang mit Alkohol. Das Ergebnis ist eine glaubhafte Veränderung, die für Gutachter nachvollziehbar ist und damit echte, nachhaltige Verkehrssicherheit schafft. „Eine frühzeitige, ehrliche und fachliche Einordnung verhindert Fehlentscheidungen und bildet die Grundlage für langfristige Veränderungen“, fasst Amil Nabhani zusammen.

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Pressekontakt:

Amil Nabhani
MPU Begleitung
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Datum: 02.01.2026 - 13:05 Uhr
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