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Auftakttreffen im BMG:"MedTech-Dialog für tiefgreifende Reformen nutzen"/ Gemeinsame Pressemeldung von BVMed, SPECTARIS, VDGH und ZVEI

ID: 2214981

(ots) - Mit dem gestrigen Auftakt des MedTech-Dialogs im Bundesgesundheitsministerium (BMG) mit Ministerin Nina Warken beginnt ein zentraler Prozess für die Weiterentwicklung der Medizintechnik in Deutschland. Die vier Branchenverbände BVMed, SPECTARIS, VDGH und ZVEI sehen darin die Chance, die strukturellen Herausforderungen der Medizintechnik-Branche gemeinsam anzugehen und somit sowohl den MedTech-Standort als auch die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu stärken."Wir brauchen den Mut zu tiefgreifenden und strategischen Reformen, damit Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit als Medizintechnik-Innovationsstandort gestärkt wird", so die Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll (BVMed), Jörg Mayer (SPECTARIS), Dr. Martin Walger (VDGH) und Hans-Peter Bursig (ZVEI).

Nach der Auftaktveranstaltung zur Pharma- und Medizintechnikstrategie am 12. November im Kanzleramt starteten am 26. November die Arbeiten in der Arbeitsgruppe 6 - Medizintechnik und Medizinprodukte - mit einem Round Table im BMG. An demübergreifenden Format nehmen unter anderem die Ressorts Gesundheit, Wirtschaft und Forschung und Technologie sowie betroffene Stakeholder aus der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW) teil. Die Ergebnisse des Dialogs sollen innerhalb eines Jahres in ein Strategiepapier einfließen, das im Bundeskabinett beschlossen werden soll. Das Bundeskanzleramt initiiert, koordiniert und flankiert den Gesamtprozess.

"Die deutsche Medizintechnik-Branche ist eine Schlüsselindustrie. Sie gehört weltweit zur Spitze in Forschung, Qualität und Export. Moderne Medizintechnologien versorgen täglich Millionen Menschen, helfen heilen, retten Leben. Egal ob Prävention, Diagnostik, Digitalisierung, KI, Robotik oder personalisierte Medizin - überall ist moderne Medizintechnik enthalten. Sie ist zudem der Schlüssel für eine erfolgreiche Ambulantisierung", betonen die vier Branchenverbände.

Die Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit der MedTech-Branche sind jedoch zunehmend gefährdet: durch überbordende Bürokratie, langsame Prozesse oder schleppende Digitalisierung.





Im Rahmen der Pharma- und Medizintechnikstrategie setzen sich BVMed, SPECTARIS, VDGH und ZVEI insbesondere in folgenden Themenbereichen für konkrete Verbesserungen und Gesetzesinitiativen ein:


- Bürokratieabbau und Deregulierung
- Schnelle Anwendung von Innovationen in der Regelversorgung und Schaffung von Anreizen für Ergebnisqualität
- Ausbau digitaler und KI-basierter Versorgungsangebote, Nutzung von Gesundheitsdaten
- Resilienz der medizinischen Versorgung in Fällen der Bedrohung von Sicherheit und Verteidigung

"Wir sind zuversichtlich, dass mit den Arbeiten an der Pharma- und Medizintechnikstrategie wichtige Schritte unternommen werden, um Deutschlands Position als führender Medizintechnik-Standort auszubauen und zugleich eine hochwertige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Deutschland steht in einem harten Wettbewerb um Investitionen und Top-Talente. Um Innovationen hier zu entwickeln, benötigen wir international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Der ressortübergreifende Strategieprozess ist dafür der richtige, ganzheitliche Ansatz", so die Branchenverbände.

Zahlen und Fakten zur MedTech-Branche

Die MedTech-Branche ist - neben Pharma, Biotech und E-Health - eine zentrale Säule der industriellen Gesundheitswirtschaft (iGW). Sie generiert bedeutende wirtschaftliche Impulse und hat einen entscheidenden Anteil an einer leistungsfähigen und modernen Gesundheitsversorgung. Die MedTech-Branche beschäftigt über 210.000 Menschen. Die Medizintechnik erwirtschaftete2024 einen Produktionswert in Höhe von 46 Milliarden Euro, was ihre zentrale Bedeutung für die deutsche Gesundheitswirtschaft unterstreicht. Sie hat eine Bruttowertschöpfung von 19,7 Milliarden Euro - die Ausstrahleffekte auf andere Branchen mitgerechnet sogar 41,3 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung. Die MedTech-Branche ist dabei mittelständisch geprägt. 93 Prozent der 1.480 Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten sind KMU.

Pressekontakt:

Torsten Kiesner
Leiter Presse und Kommunikation
T +49 30 200 599-43
M +49 151 72697293
kiesner(at)vdgh.de


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Datum: 27.11.2025 - 10:10 Uhr
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