Avi Primor: "Antisemitismus in Deutschland nimmt nicht zu"

25.01.2020 - 06:00 | 1787767


Artikel von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)



(ots) -
Sperrfrist: 25.01.2020 06:00
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"Der Antisemitismus in Deutschland und Europa hat in den letzten Jahren nicht
zugenommen." Das sagte der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi
Primor, am Sonnabend im Inforadio des rbb.

Die Judenfeindlichkeit werde zwar oft von Zuwanderern aus dem Nahen Osten
geschürt, sagte Primor. Die meisten Deutschen seien aber keine Antisemiten. Das
liege daran, dass sie nach Krieg und Holocaust mit anderen Werten und
humanistischen Ideen aufgewachsen seien.

Dennoch gebe es einen konstanten Bodensatz von Antisemiten, so Primor weiter. "
Diese Menschen, die früher geschwiegen haben, trauen sich jetzt wieder, ihre
Ansichten zu verbreiten, weil Israel wegen der Besetzung der palästinensischen
Gebiete an Ansehen eingebüßt hat."

Dass das deutsch-israelische Verhältnis so gut ist, ist nach Ansicht Primors vor
allem auf Kanzlerin Merkel zurückzuführen. "Ich weiß, dass sie sehr
zurückhaltend ist gegenüber der heutigen (israelischen) Regierung und der
Politik und dennoch ganz pro Israel ist und die israelische Regierung und
(Premier) Netanjahu, den sie nicht mag, unterstützt."

Nach Merkels Abgang werde das deutsche Verhältnis zu Israel vielleicht nicht
mehr so warm sein, aber dennoch ein Besonderes bleiben, so Primor. Er glaube
auch nicht, "dass das Schuldgefühl der Deutschen so schnell verschwindet."

Das ausführliche Gespräch mit dem früheren israelischen Botschafter in
Deutschland, Avi Primor, wird am Sonnabend, den 25.1.2020 um 12.22 Uhr im
Inforadio des rbb gesendet.

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