Federprivacy: 2019 Bußgelder von mehr als 400 Millionen Euro in Europa wegen Datenschutzverletzungen

13.01.2020 - 11:00 | 1784434


Artikel von Federprivacy



(ots) - Letztes Jahr verhängten die
Datenschutzbehörden im EWR 190 Bußgelder mit Gesamtkosten von über 410 Millionen
Euro, laut einem neuen Bericht der Federazione Italiana Privacy Federprivacy
(https://www.federprivacy.org/attivita/studi-statistiche), die offizielle
Informationsquellen in den 30 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)
analysiert hat. Die aktivste Datenschutzbehörde war Italien (GPDP) mit 30
Maßnahmen im Jahr 2019, gefolgt von Spanien (AEPD) mit 28 und Rumänien (ANSPDCP)
mit 20. Besonderts strikt war das Vereinigte Königreich (ICO) mit 312 Millionen
Euro an Sanktionen (76 % der Gesamtsumme).

In einigen wenigen Ländern, darunter Irland und Luxemburg, wurden keine
Sanktionen verhängt. Die Mehrheit der ausländischen Unternehmen, die in großem
Umfang personenbezogene Daten verarbeiten, hat in diesen Ländern eine
europäische Hauptgeschäftsstelle. Nicola Bernardi, Vorsitzender von
Federprivacy, meint hierzu: "Obwohl die DSGVO die Grundlage für eine
konsistentere Gesetzgebung in der EU zum Schutz personenbezogener Daten
geschaffen hat, weist der Bericht auf eine Doppelmoral bei der Verhängung von
Sanktionen zwischen den Behörden hin. Im Vereinigten Königreich beispielsweise
wurden British Airways und Marriot bereits mit hohen Geldstrafen belegt, während
in Irland noch keine Sanktionen verhängt wurden, obwohl es hierzulande große
Technologiekonzerne gibt. Wir hoffen, dass dieses ''One-Stop-Shop''-System nicht
ungerechtfertigterweise Unternehmen wie Facebook, Twitter, Amazon und Google
begünstigt. Wir warten auf das Ergebnis von 19 verschiedenen Untersuchungen in
Irland."

Die am häufigsten geahndeten Verstöße sind: unrechtmäßige Verwendung
personenbezogener Daten (44 %), mangelnde Sicherheit (18 %), fehlende oder
unzureichende Informationen (9 %), mangelnde Achtung der Rechte der beteiligten
Personen (13 %) und Computerunfälle oder andere Datenschutzverletzungen (9 %).



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