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Abflammgeräte: Unkraut vernichtet - Hecke in Brand

ID: 1739545


(ots) - Schnell, effektiv und rückenschonend: Immer mehr
Gartenbesitzer nutzen Abflammgeräte, um das Unkraut auf Terrassen
oder Wegen zu vernichten. Von den Unkrautbrennern geht jedoch eine
hohe Brandgefahr aus, warnt das R+V-Infocenter. Insbesondere Hecken
fangen schnell Feuer, wenn die Geräte zu nah an trockene Gräser und
Äste kommen.

Außen grün - innen staubtrocken

Viele Unkrautbrenner arbeiten mit einer offenen Gasflamme, die um
1.000 Grad Celsius heiß wird. Deshalb dürfen sie auch nur auf festen
Untergründen zum Einsatz kommen - etwa auf Pflaster oder Asphalt. Das
Gefährliche: Viele Nutzer unterschätzen die Strahlungswärme und den
Funkenflug. "Trockene Pflanzen, Gartenabfälle und Schuppen aus Holz
können selbst in einigen Metern Entfernung noch blitzschnell Feuer
fangen", sagt Torge Brüning, Brandschutzingenieur bei der R+V
Versicherung. Besondere Vorsicht ist in der Nähe von Sträuchern und
Hecken geboten. "Oft sind sie außen grün, innen jedoch staubtrocken.
Brennt dann ein kleines Ästchen, breitet sich das Feuer rasend
schnell aus." Manche Heckenpflanzen enthalten zudem ätherische Öle,
die die Brandgefahr noch verstärken.

Erhöhte Brandgefahr bei Wind

Starker Wind kann dies zusätzlich begünstigen. "Wer bei windigem
Wetter mit dem Unkrautbrenner arbeitet, handelt unter Umständen grob
fahrlässig", erklärt R+V-Experte Brüning. Denn die Gefahr durch den
Funkenflug steigt, und der Wind facht das Feuer zusätzlich an. Brennt
die Hecke lichterloh, kann oftmals nur noch die Feuerwehr verhindern,
dass die Flammen auf Schuppen, Carports oder Wohnhäuser überspringen.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

- Die Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen, Hochrainen oder
ungenutzten Grundflächen abzubrennen, ist verboten.
- Vor Arbeitsbeginn sollten Nutzer die Unkrautflächen von allem




Brennbarem befreien, etwa von trockenem Laub und Ästen.
- Ein Eimer mit Löschwasser oder ein bereitliegender
Gartenschlauch kann im Notfall hilfreich sein.
- Elektrische Unkraut- oder Infrarotbrenner sind etwas sicherer
als gasbetriebene Geräte, da sie nicht mit einer offenen Flamme
arbeiten.
- Um Verbrennungen zu vermeiden, sollten die Hobbygärtner
geschlossene, feste Schuhe und eine lange Hose tragen.

www.infocenter.ruv.de



Pressekontakt:
R+V-Infocenter
06172/9022-131
a.kassubek(at)arts-others.de
www.infocenter.ruv.de

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Datum: 23.07.2019 - 11:45 Uhr
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