Mobilfunk sorgt für höhere Qualität in der Automobil-Fertigung

02.07.2019 - 15:27 | 1734069


Artikel von INS trade media service



Bis die Abdeckung mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G hierzulande flächendeckend erreicht ist, wird es noch dauern. Um trotzdem von den Vorteilen mobiler Funktechnologie zu profitieren, können Fertigungs-Unternehmen jedoch schon heute private LTE-Netze nutzen. Diese können sogar von der eigenen IT-Abteilung eingerichtet und betrieben werden.

Hoch konzentriert zieht der Werker die kleine Schraube an. Fehler dürfen ihm dabei nicht unterlaufen - unter diesem hohen Druck stehen Fachkräfte in vielen Branchen. Ob Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik oder in der Fertigung von Batteriezellen, die ‚Null-Fehler’-Grenze erlangt immer mehr Bedeutung. Gleichzeitig steigt das Tempo in der Linie und der Trend geht zur so genannten Losgröße 1, also zu immer individuelleren Produktvarianten.

Smarte Tools und vernetzte Fabrikumgebungen kommen diesem Trend entgegen – und sorgen für mehr Sicherheit. So können beispielsweise innovative Werkzeuge von Bosch Rexroth bereits während des Schraubvorgangs relevante Daten sammeln und drahtlos sofort in eine Qualitätsdatenbank übertragen. Stimmen Drehmoment und Schraubkurve tatsächlich? Statt weiterer Nachmessungen und einer anschließenden Dokumentation kann über eine durchgehende und rasche Datenübertragung mit einer entsprechenden Systemlösung das Qualitätsmanagement automatisiert und beschleunigt werden. Denn je mehr Arbeitsschritte hier benötigt werden, desto mehr Fehler können sich einschleichen.


Entlastung für Werker im Null-Fehler-Umfeld


Voraussetzung für so ein automatisiertes Ende-zu-Ende-Qualitätsmanagement und einer damit verbundenen Entlastung der Werker sind stabile Übertragungswege für die Daten. Wifi-Netze stoßen hier in punkto Abdeckung und Robustheit schnell an ihre Grenzen. Auch öffentliche Mobilfunknetze stellen keine echte Alternative für Unternehmen dar, ebenso wenig wie zusätzliche kabelgebundene Lösungen. Vorteile bieten speziell im Industrieumfeld dagegen private LTE-Netze. Denn sie sind flexibel skalierbar, haben eine schnelle Reaktionszeit und können sowohl drinnen als auch draußen eingerichtet werden – egal ob in großen Maschinen- oder Lagerhallen, mittelständischen Fabriken oder auf einem weitläufigen Gelände mit einer Windanlage.



Vor allem im Zusammenhang mit dem so genannten Internet der Dinge (IoT) und damit in immer dynamischeren und kritischen Produktionsumgebungen können private LTE-Netze ihre Stärken ausspielen: Sie verbinden ohne zusätzliche Kabelwege bis zu tausende von Sensoren, sammeln die entsprechenden Daten und leiten sie sicher und stabil an Edge Computing Systeme weiter. Sicher deshalb, weil die Authentifizierung der einzelnen Geräte über SIM-Karten läuft und die Daten lokal gespeichert werden. Für die Installation benötigen Unternehmen eine Lizenz der Bundesnetzagentur, die sie unkompliziert beantragt können, sowie das entsprechende technische Equipment der jeweiligen Ausrüster. Hier reichen oft je nach Anwendung bereits sehr wenige Basisstationen, um große Flächen effizient zu vernetzen. Ebenso wie Wifi-Netzwerke kann auch Private-LTE von der hauseigenen IT eingerichtet und betrieben werden.


Digitalisierungsplattformen ermöglichen zusätzliche Anwendungen


Hilfreich ist dabei die Anbindung an Digitalisierungsplattformen, wie sie etwa Nokia mit der Digital Automation Cloud anbietet. Diese verknüpft ein breitbandiges mobiles Funknetzwerk mit verschiedenen digitalen Applikationen für Industrie 4.0. Angebunden werden können beispielsweise so genannte Autonomous Intelligent Vehicles, die über Private-LTE und die Digital Automation Cloud flexibel gesteuert werden. Kommunikationsdienste wie Push-to-talk oder Push-to-Video sind ebenso möglich wie das schnelle Auffinden von Geräten und Gegenständen über so genanntes High Accuracy Indoor Positioning.

Zahlreiche Unternehmen scheuen sich allerdings vor der Einführung digitaler Prozesse oder IoT-Services, weil sie ihre vorhandene Infrastruktur nicht gefährden wollen. Mit Private-LTE können jedoch parallele Systeme aufgebaut werden, die auf Wunsch getrennt bleiben oder später integriert werden. So gelingt der schrittweise Übergang in die digitale Industriewelt. Und auch die Migration zu 5G ist mit einem Private LTE-Netz möglich, es ist sozusagen ‚5G ready’.

Kettensprengen mit allumfassender Konnektivität:
https://youtu.be/0UR6_4UuIy4

Nokia Digital Automation Cloud – Plug and Play:
https://youtu.be/bwiaXI2VxXc

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Wir entwickeln die Technologien für unsere vernetzte Welt. Nokia verfügt über das branchenweit einzige durchgängige Portfolio, von der Netzhardware über Software und Dienstleistungen bis hin zur Lizenzierung, das weltweit erhältlich ist. Zu unseren Kunden zählen Kommunikations-dienstleister, deren Netze weltweit rund 6,1 Milliarden Teilnehmer verbinden, sowie Unternehmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor. Sie alle nutzen unsere Produkte, um produktiver zu werden und das Leben der Menschen zu bereichern.

Mit unseren Entwicklungsteams, darunter die weltweit anerkannten Nokia Bell Labs, sind wir führend bei der Einführung von Ende-zu-Ende 5G-Netzen, die schnell und sicher sind und unser Leben, die Gesellschaft und Wirtschaft von Grund auf verändern können. Wir folgen höchsten ethischen Standards und schaffen Technologien, die sich durch gesellschaftlichen Nutzen, Qualität und Integrität auszeichnen.


Leseranfragen:

PresseKontakt / Agentur:
Bernhard Fuckert
Pressesprecher
Nokia
E-Mail: bernhard.fuckert(at)nokia.com
nokia.com
Anmerkungen:

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Kontakt-Informationen:
Vor- / Nachname: INS trade media service

Ansprechpartner: Valery Ayupov
Stadt: Helsinki
Telefon: 096120990

Keywords (optional):
lte, 5g, nokia, automobilindustrie, luft-und-raumfahrttechnik,

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