Maischberger zur "Talkpause": Die Herausforderung der Migration "ist keineswegs vorüber" / Eingeständnis redaktioneller Fehler (FOTO)

13.06.2018 - 14:40 | 1620536


Artikel von DIE ZEIT die-zeit-25-18.jpeg



(ots) -
Die Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger widerspricht der
Forderung nach einer Pause für Talkshows. "Wer aber aus Angst vor
einem falschen Wort gleich die Debatte vermeiden will, überlässt erst
recht denen die Bühne, die diese Angst nicht haben, sondern sie zu
nutzen wissen", schreibt Maischberger in einem Beitrag für die
Wochenzeitung DIE ZEIT.

Maischberger weist auch die Behauptung zurück, Talkshows wie ihre
in der ARD hätten die AfD erst groß gemacht. "Fernsehleute neigen ja
gelegentlich zur Selbstüberschätzung. Dass sie aber für ein Phänomen
verantwortlich sein sollen, das auch einen großen Teil unserer
europäischen Nachbarn erfasst hat, ist zu viel der Unehre." Die
Bürger in vielen Ländern reagierten auf große Umbrüche und tauschten
sich darüber im Internet aus, lange bevor der öffentliche Raum davon
Notiz nehme.

"Einer dieser großen Umbrüche ist die weltweite
Migrationsbewegung, die auch Deutschland seit dem Jahr 2015 erfasst
hat", so Maischberger. "Diese von vielen Menschen als historisch
empfundene Herausforderung ist keineswegs vorüber." Die
Migrationsfrage stelle unter anderem "die Eckpfeiler unserer alten
Gesellschaftsordnung infrage. Deshalb streiten wir. Überall."

Zugleich räumt die Moderatorin nach der Kritik an ihrer letzten
"Maischberger"-Sendung Fehler ein. "Dass wir in der Sendung zu wenig
über den politischen Islam und zu viel über kulturelle
Alltagsprobleme diskutiert haben, wurde zu Recht kritisiert. Es war
der Fehler der Redaktion, nicht der geladenen Gäste."

Am 6. Juni hatte die ARD die Verfilmung von Michel Houellebecqs
Roman "Unterwerfung" gezeigt. Mit dem Titel ihrer anschließenden
Talkrunde "Die Islamdebatte: Wo endet die Toleranz?" löste
Maischberger eine breite Internet-Diskussion aus. Der Deutsche
Kulturrat sowie einige Journalisten forderten eine Talkshow-Pause.





Pressekontakt:
Den kompletten ZEIT-Beitrag dieser Meldung senden wir Ihnen für
Zitierungen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT
Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237,
Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse(at)zeit.de). Diese Presse-Vorabmeldung
finden Sie auch unter www.zeit.de/vorabmeldungen.

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Unternehmensinformation / Kurzprofil:


Leseranfragen:

PresseKontakt / Agentur:

Anmerkungen:

1620536

Kontakt-Informationen:
Vor- / Nachname: DIE ZEIT die-zeit-25-18.jpeg

Ansprechpartner:
Stadt: Hamburg
Telefon:

Keywords (optional):
fernsehen, medien, celebrities, migration,

Dieser Artikel wurde bisher 16 mal aufgerufen.

Verlinkung-Tipps:



Direkter Link zu diesem Artikel:




Diese Pressemeldung bookmarken bei...


Tausendreporter BlinkList del.icio.us Folkd Furl Google Linkarena Mister Wong oneview Yahoo MyWeb YiGG Webnews Technorati

Über einen Link auf Ihrer News-, Presse- oder Partner-Seite würden wir uns sehr freuen.


Hiermit versichert der Erfasser, dass der eingestellte Artikel der Wahrheit entspricht. Er ist frei von Rechten Dritter und steht zur Veröffentlichung bereit. Die Haftung für eventuelle Folgen (z.B. Abmahnungen, Schadenersatzforderungen etc.) übernimmt der Eintrager und nicht internet-intelligenz.de


[ Anfrage per Mail | Fehlerhaften Artikel melden | Druckbare Version | Diesen Artikel an einen Freund senden ]


Alle Artikel von DIE ZEIT die-zeit-25-18.jpeg RSS Feed

VR Lounge mit kleinen Fluchten und außergewöhnlichen Teamerlebnissen
ZDF-Programmhinweis / Mittwoch, 22. August 2018
ZDF-Programmänderung ab Woche 34/18
ZDFinfo, kurzfristige Programmänderung / Mainz, 21. August 2018
Das Erste / "Stadt, Land, Haus - So wohnt Deutschland" - neues Unterhaltungsformat mit Mareile Höppner / 20 Folgen ab 4. September, montags bis freitags um 16:10 Uhr im Ersten





Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deBlog Top Liste - by TopBlogs.de