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Alte Autoreifen: wenig fahren erhöht Risiko / R+V-Infocenter: Alter und Profil prüfen

ID: 1615261


(ots) - Autofahrer sollten die Reifen ihres Fahrzeugs
normalerweise nach acht bis zehn Jahren austauschen. Doch was viele
nicht wissen: Wenn sie nur selten bewegt werden, verschleißt das
Material der Autoreifen sogar schneller. Dadurch steigt die
Unfallgefahr, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Schnellere Alterung

Wohnmobile, Wohnwagen, Anhänger oder Cabrios: Viele dieser
Fahrzeuge sind nur während der Saison oder bei besonderen
Gelegenheiten auf der Straße unterwegs. Doch auch wenn sie nur
stehen, altern bei diesen Fahrzeugen die Reifen. "Das Material wird
rissig und porös - und das je nach Standort mitunter deutlich
schneller als bei Wagen, die häufig in Bewegung sind", sagt Karl
Walter, Abteilungsdirektor Kfz-Schaden bei der R+V Versicherung.
Bereits nach rund sechs Jahren kann dann die Unfallgefahr deutlich
erhöht sein, weil die Bremswirkung poröser, rissiger Reifen geringer
ist und das Fahrzeug auf nassen Straßen leichter ins Rutschen kommt.
Zudem können die Reifen schneller platzen.

Alter und Profil prüfen

Autofahrer sollten deshalb auch bei selten genutzten Fahrzeugen
den Zustand und das Alter der Reifen im Blick haben - und nicht nur
die Profiltiefe. Der Herstellungszeitraum ist auf dem Reifen vermerkt
und ist meistens von außen ablesbar. Die ersten beiden Ziffern dieser
so genannten DOT-Nummer geben die Produktionswoche, die beiden
anderen das Produktionsjahr an. "So können die Besitzer feststellen,
ob ein Austausch der Reifen nötig ist", sagt R+V-Experte Walter. Das
kann auch der Fall sein, wenn die Reifen noch mehr als die
notwendigen 1,6 mm Profil haben.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters

- Der Gesetzgeber macht keine Vorgaben für den Austausch von
Autoreifen - mit einer Ausnahme: Für Anhänger mit einer 100
km/h- Zulassung sind nur Reifen bis zu einem Alter von sechs




Jahren erlaubt.
- Vor dem Sommerurlaub oder anderen längeren Fahrten empfiehlt es
sich, die Reifen zu prüfen oder von einem Reifenhändler oder
einer Werkstatt prüfen zu lassen. Auch beim Wechsel von Winter-
auf Sommerreifen oder umgekehrt lohnt sich ein genauer Blick auf
die Reifen.
- Risse und andere Schäden an den Reifen gelten bei der
Hauptuntersuchung als Mangel.
- Sind mangelhafte Reifen die Ursache für einen Unfall, ist unter
Umständen auch der Versicherungsschutz in Gefahr.



Pressekontakt:
R+V-Infocenter
06172/9022-131
a.kassubek(at)arts-others.de
http://www.infocenter.ruv.de

Original-Content von: R+V Infocenter, übermittelt durch news aktuell


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Datum: 29.05.2018 - 11:30 Uhr
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