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NDR Rundfunkrat stellt Jahresabschluss 2016 fest

ID: 1533057


(ots) - Die Jahresabrechnung des NDR für das Jahr 2016
weist bei einem gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderten
Haushaltsvolumen von rund 1,1 Milliarden Euro als handelsrechtliches
Ergebnis einen Überschuss von 48,3 Millionen Euro aus. Davon standen
dem NDR jedoch Beitragsmehrerträge von 26,0 Millionen Euro nicht zur
Verfügung: Sie waren getrennt vom übrigen Vermögen des NDR als
Beitragsrücklage anzulegen und können ab 2017 zur Deckung der
Aufwendungen verwendet werden. Der NDR Rundfunkrat hat der
Jahresabrechnung am Freitag, 22. September, in Hamburg zugestimmt.

Das Jahresergebnis wird in erheblichem Maße von der bilanziellen
Bewertung der Rückstellungen für die Altersversorgung beeinflusst.
Der Gesetzgeber hatte im Februar 2016 die handelsrechtlichen Vorgaben
für die Bewertung der Altersversorgungsrückstellungen angepasst und
das Berechnungsverfahren für den von der Bundesbank vorgegebenen
Diskontierungssatz geändert. In Folge dessen konnte der NDR als
positiven Einmaleffekt seine Rückstellungen reduzieren, was sich
positiv auf das handelsrechtliche Ergebnis und das Eigenkapital
ausgewirkt hat. In den nächsten Jahren werden entsprechende Effekte
das handelsrechtliche Ergebnis negativ beeinflussen.

Die Beitragsperiode 2013 bis 2016 schließt der NDR mit einem
positiven Ergebnis von 42,4 Millionen Euro ab. Dieser Überschuss wird
benötigt, um die Beitragsperiode 2017 bis 2020 finanziell ausgleichen
zu können.

Dr. Günter Hörmann, Vorsitzender des NDR Rundfunkrats: "Mit der
Jahresabrechnung 2016 legt der NDR einen soliden Grundstein für die
laufende Beitragsperiode. Seinem Publikum konnte er trotz der
Einsparungen ein anspruchsvolles und erfolgreiches Programm anbieten.
Wir werden den NDR bei diesem Weg weiter unterstützen."

Lutz Marmor, NDR Intendant: "Das gute handelsrechtliche Ergebnis




ist durch einen einmaligen Bilanzierungseffekt verursacht. Aber auch
unabhängig davon haben wir die letzte Beitragsperiode durch mehrere
Sparpakete mit einem leichten Überschuss abgeschlossen. Der
Rundfunkbeitrag wird für weitere dreieinhalb Jahre stabil bleiben.
Unseren Kurs verfolgen wir in den kommenden Jahren weiter: konsequent
sparen - aber weiterhin gute Programme für unser Publikum bieten."

Durch den Anfang 2013 eingeführten geräteunabhängigen
Rundfunkbeitrag konnte die jahrelange Erosion der Beitragseinnahmen
aufgehalten werden. Die Mehrerträge brachten dem NDR in der
abgeschlossenen Beitragsperiode jedoch keinen Vorteil, weil die
Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der
öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (KEF) mit ihrem 19. Bericht
eine Obergrenze für die Beitragserträge festgelegt hatte.
Beitragseinnahmen, die über diese Obergrenze hinausgingen, mussten
einer Rücklage zugeführt werden, über die die Rundfunkanstalten ab
2017 verfügen können.



Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Iris Bents
Tel: 040-4156-2304


http://www.ndr.de
https://twitter.com/NDRpresse

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Datum: 22.09.2017 - 17:29 Uhr
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