InternetIntelligenz 2.0 - Resolution des SPD-Parteivorstands zum Internationalen Frauentag

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Resolution des SPD-Parteivorstands zum Internationalen Frauentag

ID: 1180018

Resolution des SPD-Parteivorstands zum Internationalen Frauentag

(pressrelations) -
Der SPD-Parteivorstand hat in seiner heutigen Sitzung folgende Resolution zum Internationalen Frauentag am 8. März 2015 verabschiedet:

Frauen und ihre Lebenswege sind vielfältig. Und im Lebensverlauf gibt es durchaus unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse. Wir wollen Frauen nicht bevormunden, sondern ihnen ermöglichen, frei und selbstbestimmt über ihr Leben zu entscheiden. Die Politik muss dafür passgenaue Rahmenbedingungen schaffen, zusammen mit Betrieben, Verwaltungen und anderen gesellschaftlichen Institutionen.

Die Bilanz unserer Politik für Frauen kann sich sehen lassen. Mit der gesetzlichen Frauenquote sorgen wir für mehr Geschlechtergerechtigkeit. Die Quote wird ein gesellschaftliches Signal für mehr Gleichberechtigung in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Bereich senden. Das Gesetz zur Lohngerechtigkeit kommt, der Mindestlohn und die bessere Tariftreue sind dafür erste wichtige Schritte. In diesem Jahr werden wir die Initiative ergreifen für die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern in vergleichbaren Tätigkeiten. Wir wollen Transparenz und Gerechtigkeit.

Wir werden in diesem Jahr bei Teilzeit einen Anspruch auf Rückkehr zur früheren Arbeitszeit gesetzlich regeln. So verhindern wir auch, dass Frauen in eine Teilzeitfalle geraten oder über längere Zeit Einkommenseinbußen hinnehmen müssen, die zu gravierenden Lücken in der Alterssicherung führen. Gerechtigkeit herzustellen und Teilhabe zu ermöglichen sind entscheidend für die gesellschaftliche Erneuerung in unserem Land. Für Frauen spielen Fragen der Lohn- und Einkommensgerechtigkeit, der Bildungs- und Chancengleichheit, der Geschlechtergerechtigkeit eine wichtige Rolle.

Mehr Zeit für Familie, mehr Zeit für Arbeit, mehr Zeit zum Leben - das ist in der Lebenswirklichkeit von Frauen der Dreh- und Angelpunkt. Die Ressourcen Zeit und Geld sowie die Infrastruktur sind dabei von entscheidender Bedeutung, um Frauen und Männern echte Wahlmöglichkeiten im Lebensverlauf zu ermöglichen. Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist Kernpunkt einer modernen Familienpolitik und zugleich ein entscheidender Baustein der Gleichstellungspolitik. Zu einer modernen Gleichstellungspolitik gehören daher auch der Gedanke und die Stärkung der Partnerschaftlichkeit.





Eine neue Balance von Arbeit und Familie, von Karriere und Kinderwunsch, von Sorge für pflegebedürftige Angehörige zu finden, erfordert enorme Anstrengungen. Besonders sind Frauen und Männer in den mittleren Jahrgängen gefordert, sei es als Eltern, die für ihre Kinder, oder als Kinder, die für ihre pflegedürftigen Eltern sorgen. Die größten Anstrengungen müssen Alleinerziehende, die Beruf und Familie vereinbaren müssen, auf sich nehmen.

Mit der Idee der Familienarbeitszeit wollen wir erreichen, dass die Arbeitszeit für Familien anders verteilt wird. Wenn sich die Arbeitszeiten von Müttern und Vätern bei 30, 32 oder 35 Stunden annähern, dann hätten beide Partner Zeit für die Arbeit, aber auch für die Familie. Wir brauchen neue Arbeitszeitmodelle für Familien in der Rushhour des Lebens. Diese Diskussion müssen wir ohne Angst und ohne Scheuklappen führen.


Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin
Deutschland

Telefon: 030-25991-500
Telefax: 030 28090-507

Mail: pressestelle(at)spd.de
URL: http://www.spd.de


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin
Deutschland

Telefon: 030-25991-500
Telefax: 030 28090-507

Mail: pressestelle(at)spd.de
URL: http://www.spd.de



drucken  als PDF  an Freund senden  phoenix-History Live: Bismarcks Reich - Der Schrecken Europas? - Sonntag, 29. März 2015, 13.00 Uhr Berliner Zeitung: Kommentar zum Fall Edathy:
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 02.03.2015 - 18:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1180018
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 131 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Resolution des SPD-Parteivorstands zum Internationalen Frauentag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 64


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.