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Immobilienexperte Thomas Filor: Immobilien durch Crowdfunding – der neue Trend?

ID: 1172488

Crowdfunding ist in aller Munde. Thomas Filor hinterfragt, ob diese
Finanzierungsalternative für Immobilien geeignet ist

(IINews) - Magdeburg, 12.02.2015. Die Kapitalgewinnung durch Crowdfunding, sprich
Schwarmfinanzierung, ist in den USA bereits an der Tagesordnung. Auch in
Deutschland erfreut sich dieser Trend, vor allem bei Start-Up-Unternehmen,
großer Beliebtheit. „Doch wie realistisch ist der Trend für Immobilienprojekte“,
fragt sich Immobilienexperte Thomas Filor. Eine aktuelle Studie des
Immobilienportals Immonet greift auf, ob diese Art der Finanzierung wirklich eine
Option für Immobilieninteressenten darstellt. Demnach ist der großen Mehrheit der
Deutschen Crowdfunding als Finanzierungsform zu wenig greifbar. Nur 20 Prozent
der Befragten können sich vorstellen, die eigene Immobilie über Crowdfunding
finanzieren zu lassen. „In den USA und Großbritannien ist Crowdfunding schon am
Immobilienmarkt angekommen“, weiß Filor. „In Deutschland haben erst wenige
Betreiber des Immobiliensektors Projekte mit Crowdfunding realisiert.“ Trotz
berechtigter Skepsis sieht der Immobilienexperte durchaus hohes Potential.

Die Investoren scheinen unterdessen noch skeptisch zu sein: 62 Prozent der
Befragten gaben an, dass ihnen diese Finanzierungsmethode zu unsicher sei.
Lediglich ein Prozent der Befragten gab an, Immobilien-Crowdfunding überhaupt
schon einmal genutzt zu haben. Hier spielen auch Geschlechterunterschiede eine
Rolle: Frauen sind verhältnismäßig weniger risikofreudig. Von ihnen würden laut
Immonet-Studie nur 12 Prozent private Kleinstkredite für den Erwerb einer
eigenen Immobilie in Anspruch zu nehmen. Bei den Männern sind es immerhin
doppelt so viele (knapp 30 Prozent). Ein weiteres, entscheidendes
Zielgruppenmerkmal ist der Altersunterschied. Da das Phänomen Crowdfunding
im Immobiliensektor noch sehr neu ist, können sich vor allem die 25- bis 34-
Jährigen offensichtlich besser damit identifizieren. Bei den über 55-Jährigen




lehnen ganze 72 Prozent diese Finanzierungsform ab, da sie ihnen zu riskant
erscheint.

Schließlich meint Immobilienexperte Thomas Filor: „Es wird sich zeigen, ob sich
die Unsicherheit gegenüber Crowdfunding legen wird. Doch die Vorstellung, dass
Anleihen von privat zu privat, unabhängig von klassischen Kreditinstituten
zustande kommen, ist nicht nur äußerst interessant, sie funktionieren ja auch in
anderen Bereichen.“ Allerdings müssten sicher noch einige Voraussetzungen erfüllt
werden, damit sich das Konzept der Schwarmfinanzierung auch im konservativen
Immobilienmarkt durchsetzt.


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Bereitgestellt von Benutzer: Filor
Datum: 12.02.2015 - 12:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1172488
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Thomas Filor
Stadt:

Magdeburg


Telefon: 0391 - 53 64 5-400

Kategorie:

Finanzen


Meldungsart: PresseMitteilung
Versandart: Veröffentlichung

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steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

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