Jeder fünfte Angestellte veruntreut Unternehmensdaten
SailPoint Market-Pulse-Studie: Cloud-Anwendungen verschärfen Risiko
mit Innentätern
(IINews) - München, 16. Dezember 2014 – Die siebte jährliche Market-Pulse-
Studie von SailPoint gibt Unternehmern weltweit Anlass zur Sorge.
Jeder fünfte Angestellte hat schon einmal sensible Daten aus dem
eigenen Betrieb in eine Cloud-Anwendung wie Dropbox oder Google
Docs geladen, um diese mit Personen außerhalb des Unternehmens
zu teilen. Hinzu kommt: Rund 66 Prozent der Befragten haben nach
dem Verlassen des Unternehmens weiter Zugriff auf Cloud-Speicher-
Anwendungen mit Firmendaten. Jeder Vierte würde beim Verlassen
des Unternehmens Kopien von Unternehmensdaten mitnehmen.
Gleichzeitig wissen aber 60 Prozent der Studienteilnehmer, dass ihr
Arbeitgeber es strikt verbietet, geistiges Eigentum nach Beendigung
des Arbeitsverhältnisses zu verwenden. Das ernüchternde Ergebnis
der Umfrage: Bestehende IT-Kontrollen reichen nicht aus, um die
Cloud im Unternehmensalltag zu rechtfertigen.
Die Market-Pulse-Studie Survey 2014 des unabhängigen
Marktforschungsinstituts Vanson Bourne im Auftrag von SailPoint
hatte zum Ziel, die Einstellung von Angestellten hinsichtlich digitaler
Unternehmenswerte zu ermitteln. Das Forschungsinstitut befragte
insgesamt 1.000 Büroangestellte großer Unternehmen mit
mindestens 3.000 Mitarbeitern aus Australien, Frankreich,
Deutschland, den Niederlanden, den USA und dem Vereinigten
Königreich. Überraschend: Lediglich 28 Prozent der
Studienteilnehmer gaben an, dass in ihrem Unternehmen Richtlinien
für den Zugriff auf unternehmenskritische SaaS-Anwendungen
existieren. Die Studie verdeutlicht, vor welchen komplexen
Herausforderungen Unternehmen im Umgang mit der Cloud stehen.
Kopfzerbrechen bereitet IT-Verantwortlichen demnach besonders die
Verwaltung von Anwendungen, die sich nicht im Unternehmen
befinden. Darüber hinaus beziffert die Umfrage das Ausmaß der
Sicherheitsverstöße sowie Datendiebstähle in Unternehmen, die im
Zusammenhang mit Cloud-Anwendungen stehen. Die Market-Pulse-
Studie bezieht sich auf ausgewählte Regionen. Sie vermittelt
Unternehmen ein deutliches Bild über die Entwicklung von
Sicherheitskontrollen für sensible Firmendaten.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
•Anteil der Mitarbeiter, die schon einmal sensible Dokumente
über eine Cloud-Anwendung (z.B, DropBox, Box oder Google Docs)
mit Personen außerhalb des Unternehmens geteilt haben: Australien
11 Prozent, Frankreich 20 Prozent, Deutschland 17 Prozent,
Niederlande 13 Prozent, USA 22 Prozent und Vereinigtes Königreich
18 Prozent.
•Anteil der Angestellten, die Cloud-Anwendungen (z.B.
Salesforce, Concur, Workday, DropBox oder DocSign) gekauft und
oder eingesetzt haben, ohne Rücksprache mit der
unternehmenseigenen IT: Australien 14 Prozent, Frankreich 14
Prozent, Deutschland 16 Prozent, Niederlande 18 Prozent, USA 24
Prozent und Vereinigtes Königreich 21 Prozent.
•Anteil der Arbeitnehmer, die Kenntnis über
Unternehmensregeln besitzen, die den Zugriff auf geschäftskritische
Unternehmensdaten über Clouds regeln: Australien 24 Prozent,
Frankreich 27 Prozent, Deutschland 28 Prozent, Niederlande 24
Prozent, USA 29 Prozent und Vereinigtes Königreich 30 Prozent.
•Anteil der Mitarbeiter, die auch nach dem Verlassen des
Unternehmens noch weiter in der Lage wären, über Cloud-
Speicheranwendungen, einschließlich DropBox und Google Docs, auf
Unternehmensdaten zuzugreifen: Australien 56 Prozent, Frankreich
70 Prozent, Deutschland 70 Prozent, Niederlande 61 Prozent, USA 69
Prozent und Vereinigtes Königreich 61 Prozent.
•Anteil der Mitarbeiter, die sich bewusst sind, dass das
Entwenden von firmeneigenen Daten nach dem Verlassen des
Betriebs gegen Unternehmensrichtlinien verstößt: Australien 68
Prozent, Frankreich 49 Prozent, Deutschland 58 Prozent, Niederlande
57 Prozent, USA 61 Prozent und Vereinigtes Königreich 60 Prozent.
•Anteil der Befragten, die zugaben, dass sie beim Verlust des
Arbeitsplatzes Unternehmensdaten entwenden würden: Australien
21 Prozent, Frankreich 24 Prozent, Deutschland 16 Prozent,
Niederlande 15 Prozent, USA 27 Prozent und Vereinigtes Königreich
26 Prozent.
„Die Studie öffnet Unternehmen die Augen, wie leicht es entlassenen
Mitarbeitern gemacht wird, Unternehmensdaten mit Hilfe von Cloud-
Anwendungen zu entwenden“, sagt Kevin Cunningham, Präsident
und Gründer von SailPoint. „Beinahe jeder fünfte Angestellte
verwendet Cloud-Anwendungen ohne Zustimmung der IT-Abteilung.
Die Nutzung von privaten Cloud-Angeboten im Arbeitsumfeld macht
es für IT-Verantwortliche jedoch praktisch unmöglich den Zugang auf
Anwendungen zu regeln und den Zugriff auf sensible Daten zu
verwalten. Um das „Bring-Your-Own-App“-Phänomen in den Griff zu
bekommen, ist es wichtig, Anreize für Mitarbeiter zu setzen, damit
sie sich an die Unternehmensrichtlinie halten. Eine Möglichkeit ist
beispielsweise ein nahtloses Login-Verfahren statt eines zentralen
Zugangskontroll-Frameworks.“
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Über SailPoint
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SailPoint Hunderte der weltgrößten Unternehmen bei der sicheren
und effektiven Bereitstellung und Verwaltung des Benutzerzugriffs
von beliebigen Geräten auf Daten und Anwendungen im
Rechenzentrum, auf Mobilgeräten und in der Cloud. Das innovative
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und Zugriffsverwaltung – als Standortlösung oder in der Cloud (IAM-
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Datum: 16.12.2014 - 16:51 Uhr
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Freigabedatum: 16.12.2014
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