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Michael Oehme: Wie Facebook unsere Gefühle manipuliert

ID: 1082807

Facebook wird ja bekanntlich viel unterstellt: Datenklau,
personalisierte Werbung, bösartige Skripte und nun das:
Facebook spielt sogar mit unseren Gefühlen

(IINews) - St. Gallen, 10.07.2014. Viele Menschen sind nach einem
Besuch im beliebtesten sozialen Netzwerk schlecht gelaunt.
Ständig sehen wir wie glücklich, reich und schön unsere
„Freunde“ sind und ein tolleres Leben als wir – vor unserem
Laptop, Tablet oder Smartphone – führen. „Facebook fördert
das Gefühl der Todsünde Neid wie kein anderes soziales
Netzwerk“, meint der PR-Experte Michael Oehme von der
Sankt Gallener CapitalPR AG. Doch hat das Milliarden-Dollar-
Unternehmen nicht damit schon sein Grundziel verfehlt? Nicht
wirklich, wenn man bedenkt, dass unsere Gefühle ganz
bewusst manipuliert werden.

Laut einer Studie zwei amerikanischen Universitäten können
die Emotionen der Nutzer ganz gezielt kontrolliert und
gesteuert werden. Facebook hat vor eineinhalb Jahren
untersucht, wie sich positive und negative Gefühle in
Netzwerken ausbreiten. Betroffen waren mindestens 680.000
Nutzer – natürlich ohne Vorankündigung. Für jene wurde die
Auswahl der Einträge ihrer Facebook-Freunde im
Nachrichtenstrom einiger hunderttausend Nutzer vorgefiltert.
Das Resultat: Facebook konnte entscheiden, wessen Laune
sie verbessern und verschlechtern. Menschen, die mehr
positive Nachrichten sahen, neigten eher dazu, auch selbst
Einträge mit positivem Inhalt zu veröffentlichen – und
umgekehrt. „Eine derartige Vorgehensweise ist deshalb schon
bedenklich, weil darüber nicht aufgeklärt wird“, meint Michael
Oehme.

Das Experiment wurde über den „News Feed“ geprüft, den
Strom an Nachrichten von Freunden, der als Startseite
unumgehbar ist. Normalerweise werden diese Nachrichten
ohnehin schon gefiltert – je nachdem, wie gerne und oft man
Informationen von bestimmten Personen konsumiert.
Facebook unterdrückte also bei einem Teil der betroffenen
Nutzer negativ gestimmte Beiträge der Freunde. Für andere




Nutzer wurden positiv gestimmte Beiträge ausgeblendet.
Tatsächlich übertrug sich die Laune, die im News Feed
angezeigt wurde, auf die betroffenen Nutzer und auf deren
Beiträge. Die Empörung der Nutzer ist groß. Für den
erfahrenen PR-Spezialisten Michael Oehme ist die Aufregung
zwar verständlich, aber er gibt auch den Usern eine Mitschuld:
„Kaum ein aktiver Facebook-Nutzer ist sich über die
Geschäftsbedingungen im Klaren. Diese enthalten nämlich
explizit die Gestattung, dass sämtliche Daten zur Analyse
verwendet werden dürfen. Die moralische Komponente ist
natürlich eine andere“. Oehme weiß, wie geschickt sich die
sozialen Netzwerke das Kundenverhalten für ihre eigene
Marketingstrategie ausnutzen und appelliert an die Nutzer
vorsichtiger mit ihren Daten umzugehen: „Facebook ist wie ein
digitaler Fingerabdruck – aber mit einem fetten Edding!“


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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Michael Oehme, Dipl. Betriebswirt (FH) hat sich nach
Führungsfunktionen im öffentlichen Dienst und bei einem
Bertelsmann-Unternehmen 1996 als Werbe- und
Kommunikationsberater (Spezialisierung Finanzsektor)
selbständig gemacht. Er war zudem über mehrere Jahre
Chefredakteur des Fachmagazins Finanzwelt sowie Alleinvorstand
des Verbands Deutscher Medienfonds. Als Journalist und
Fachbuchautor arbeitet er zudem für mehrere Medien. Bei
Veranstaltungen ist er ein gefragter Referent und Moderator.




Leseranfragen:

Michael Oehme
Multergasse 2a
CH-9004 St. Gallen
Tel: +41 71 226 6554
E-mail: kontakt(at)cpr-ag.ch
http://www.cpr-ag.ch



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Bereitgestellt von Benutzer: OehmeM
Datum: 10.07.2014 - 12:02 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Michael Oehme
Stadt:

ST. Gallen


Telefon: +41 71 226 6554

Kategorie:

Finanzen


Meldungsart: PresseMitteilung
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