Negative Folgen der Russland-Ukraine-Krise
(PresseBox) - Nach Informationen der Industrie- und Handelskammer Magdeburg hat der Russland-Ukraine-Konflikt ernste Auswirkungen auf die russische Wirtschaft. Die russische Zeitschrift Vedomosti gibt in einem Artikel Auszüge aus einem Interview des ehemaligen russischen Finanzministers Alexej Kudrin mit dem Sender REN-TV wieder, wonach die westlichen Banken aufhören, der russischen Wirtschaft Kredite zu gewähren oder in die russische Wirtschaft zu investieren. Zudem hätten russischen Unternehmen aufgehört, neue Projekte zu beginnen.
Dazu erklärt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Wolfgang März: "Im täglichen Umgang mit unseren Mitgliedsunternehmen, spüre ich genau diese Tendenz: Insbesondere das Neugeschäft bricht ein. Neben der allgemeinen politischen Entwicklung wird durch die Sanktionen und leider auch durch die Berichterstattung Verunsicherung provoziert, die immer dem Geschäft schadet. Auch in Gesprächen mit Bankvertretern ist nach wie vor die oben beschriebene Zurückhaltung bei der Kreditvergabe deutlich spürbar."
Vor dem Hintergrund der westlichen Sanktionen entwickeln sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und China sehr dynamisch. Bei dem derzeitigen Besuch von Russlands Präsident Putin in China ist der Abschluss von 43 Abkommen geplant. Insbesondere stehe laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Vereinbarung über Gaslieferungen mit einer 30-jährigen Laufzeit kurz vor dem Abschluss. "Das ist ein deutliches Signal, dass wir einen der wichtigsten Handelspartner Sachsen-Anhalts ungeachtet der geopolitischen Entwicklung nicht brüskieren dürfen," betonte März.
Die IHK Magdeburg ist eine von 80 Industrie- und Handelskammern (IHK) in Deutschland. Neben der Hauptgeschäftsstelle der IHK Magdeburg in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg bestehen IHK-Geschäftsstellen in Salzwedel und Wernigerode sowie ein Büro in Quedlinburg.
Die IHK Magdeburg ist neben der IHK Halle-Dessau eine von zwei im Bundesland Sachsen-Anhalt. Dachorganisation der Industrie- und Handelskammern ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der sie auf Bundesebene vertritt.
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Datum: 21.05.2014 - 12:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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