Michael Oehme: Bauministerin holt zum Rundumschlag aus
Schrottimmobilien aufkaufen und abreißen lassen – so lautet der
umstrittene Plan der Bauministerin Barbara Hendricks
(IINews) - St. Gallen, 11.02.2014. In etlichen deutschen Großstädten
verwahrlosen ganz Stadtteile. Nun plädiert Bauministerin
Barbara Hendricks dafür, in diesen Vierteln Schrottimmobilien
aufzukaufen und abreißen zu lassen. Diese Idee stößt
allerdings nicht nur auf Zuspruch: Der stellvertretende CDU-
Vorsitzende Armin Laschet warnte die Bundesregierung vor
falschen Entscheidungen im Kampf gegen die Verwahrlosung
von Großstadtvierteln. Das Vorhaben in Problemstädten aktiv
zu werden, sei zwar „prinzipiell richtig“, sagte Laschet der
Zeitung „Die Welt“. Es dürfe aber nicht zu
Spekulationsgeschäften führen. Notwendig seien Gesetze, die
verhinderten, dass Eigentümer „mit 30 Menschen in einer
Wohnung“ Geschäfte machten. „Auch der Arbeiterstrich lässt
sich nur durch konsequente, ordnungsrechtliche Maßnahmen
bekämpfen, da das eine besonders schreckliche Form von
Schwarzarbeit ist."
Bauministerin Hendricks beklage vor allem die 20.000 bis
25.000 Männer, die in Deutschland „auf dem Arbeiterstrich
unterwegs“seien. Als Arbeiterstrich bezeichnet man im
Volksmund Straßenzüge einer Stadt, an denen sich Menschen,
meist Männer, früh am Morgen sammeln, um ihre Dienste als
kurzfristig einsetzbare Arbeitskräfte anzubieten, teilweise für
zweit Euro pro Stunde. Hendricks Krtik richtet sich an jene, die
diese Menschen ausnutzten: „Zu überhöhten Preisen werden
Ihnen nicht einmal Zimmer vermietet, sondern Betten.“
Zuvor hatte sich Hendricks auf 12 bis 15 deutsche Städte
beschränkt, darunter Duisburg, Dortmund, Offenbach,
Mannheim und Hamburg-Wilhelmsburg. Laut Hendricks helfe
bei diesen Schrottimmobilien nur die Devise: „aufkaufen, leer
ziehen und abreißen.“
Michael Oehme, PR-Experte meint der Abriss von Häusern sei
nicht das grundsätzliche Problem. „Menschen kommen voller
Hoffnung aus anderen Ländern, wie beispielsweise Rumänien,
nach Deutschland und werden hier wie Tagelöhner behandelt.
Der Staat sollte in Zukunft darüber wachen, dass diese
Menschen davor bewahrt werden, Betten zu exorbitanten
Preisen vermietet bekommen.“
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Datum: 11.02.2014 - 16:30 Uhr
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