Mit Personalbindung dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken

26.04.2013 - 12:47 | 861470


Artikel von Wolf I.O. Group GmbH

Entscheider aus der Unternehmensleitung und der Personalabteilung, die durch Personalbindung dem Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken wollen, erfahren im Juni 2013 in einem Fachseminar in München alles Wissenswerte.

Zweitägiges Fachseminar für Entscheider in München

Personalmanager und Mitglieder der Unternehmensleitung, die die richtigen Weichen für die Zukunft setzten wollen, kümmern sich auch 2013 aktiv um das Thema Personalbindung. Sie wirken durch systematische Personalbindung dem Fachkräftemangel im Unternehmen aktiv entgegen. Entscheider aus Bayern haben im Juni 2013 Gelegenheit, bei einem Fachseminar in München alles Wissenswerte darüber zu erfahren.

Personalbindung ist direkt nach der Etablierung einer positiven Unternehmenskultur das zweitwichtigste Thema für die Personalarbeit 2013 in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle HR-Report 2012/2013. Für diese Studie befragte das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) im Auftrag des Recruiting-Spezialisten Hays 714 Entscheider aus Unternehmen in diesen drei Ländern.

Fachkräftemangel in Bayern und bundesweit

In Deutschland berichtet die Bundesagentur für Arbeit in einer Fachkräfte-Engpassanalyse regelmäßig darüber, in welche Branchen und Regionen Fachkräftemangel herrscht. In Bayern und anderen westlichen Bundesländern betraf der Fachkräftemangel laut der BA-Analyse von Juni 2012 besonders die Elektrobranche, IT-Berufe sowie die in den Bereichen Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Mechatronik und Energie tätigen Unternehmen.

In diesen Branchen fehlen in Bayern und den meisten anderen westlichen Bundesländern insbesondere spezialisierte Experten, vor allem Ingenieure. Bei den Gesundheits- und Pflegeberufen herrscht sogar bundesweit Fachkräftemangel, auch bei der Suche nach Ärzten, wie die BA-Analyse anhand nüchterner Zahlen zeigt.

Exkurs: Spezialfall Ärzte – Kein Mangel, sondern ein Verteilungsproblem

Bereits 2011wurde in einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt vor einem drohenden Ärztemangel in Bayern trotz steigender Anzahl der Ärzte gewarnt. Grund sei zum einen eine Zunahme von Teilzeitbeschäftigten und Ärztinnen, die eher als ihre männlichen Kollegen in Elternzeit gehen. Zum anderen ist bereits jetzt absehbar, dass z.B. für die voraussichtlich 4.600 niedergelassenen Hausärzte, die 2020 in den Ruhestand gehen werden, ca. 1.400 Nachfolger fehlen werden.



Der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegebenen Ärzteatlas 2011 stellt zwar ebenfalls eine Zunahme der durchschnittlichen Anzahl der Ärzte pro 100.000 Einwohner bundesweit fest, bezeichnet den vielfach beschriebenen Ärztemangel jedoch vorwiegend als Verteilungsproblem. So gibt es zwar in Bayern mehr Ärzte pro 100.00 Einwohner als im Bundesdurchschnitt. Dabei ist jedoch die Versorgung in München besonders groß, während viele Arztpraxen in den ländlichen Regionen Bayerns keine Nachfolger finden können. Fachkräftemangel hat also in Bezug auf die Ärzte beim genauen Hinsehen viel komplexere Dimensionen, als vordergründig anhand von Zahlen erkennbar sind.

Durch Fachkräftemangel entstehender Schaden

Dennoch sind auch Kennzahlen durchaus hilfreich, beispielsweise die in der BA-Analyse genannten: Demnach konnten Mitte 2012 vakante Stellen in Gesundheits- und Pflegeberufen bundesweit frühestens nach 100 Tagen neu besetzt werden, in der Humanmedizin sogar erst nach 173 Tagen. Der Grund hierfür ist laut Bundesanstalt für Arbeit schlicht und einfach, dass die Zahl der angebotenen Stellen in der Regel die Zahl der als arbeitsuchend gemeldeten Erwerbstätigen übertrifft.

Gerade bei den vergleichsweise hochdotierten Positionen von Experten ist der Schaden, der den Unternehmen und Organisationen durch vakante Stellen entsteht, besonders hoch. Mitarbeiter und Kunden bleiben ohne Betreuung und es gibt niemanden, der mit überdurchschnittlicher Fachkenntnis Planungen vorantreibt, neue Ideen einbringt, Entscheidungen trifft, Lösungen erarbeitet oder Patienten operiert.

Fachkräftemangel kostet die Unternehmen Geld

Im besten Fall können die Aufgaben oder Projekte von anderen Mitarbeitern übernommen werden. Eine Alternative hierzu ist die Beschäftigung von Interimskräften. Dies bleibt, wie der Name bereits sagt, eine Zwischenlösung. Interimskräfte belasten zudem das Budget zusätzlich, da in der Regel die Suche nach einem geeigneten Kandidaten weiterläuft.

Schlimmstenfalls kann der Fachkräftemangel im Bereich der Experten ganze Geschäftsfelder gefährden, wenn geplante Projekte aufgrund des Fachkräftemangels nicht realisiert werden können. Der Schaden, der Unternehmen des Mittelstands durch Umsatzeinbußen oder nicht realisierte Umsätze aufgrund von Fachkräftemangel entsteht, ist enorm.

Durch Personalbindung dem Fachkräftemangel vorbeugen

Wie Unternehmen diesen Verlusten durch Optimierung der Personalbindung entgegenwirken können, erfahren Mitglieder der Unternehmensleitung und Personalmanager in einem Fachseminar in München. Die Teilnehmer lernen in dem Seminar das gesamte Spektrum rund um die Einführung eines erfolgreichen Systems der Personalbindung kennen.

Nach dem Besuch des Seminars in München wissen die Entscheider beispielsweise über die Entwicklung einer passgenauen Arbeitgebermarke Bescheid. Darüber hinaus erfahren sie, welche Analysetools zur Ermittlung des Ist-Standes der Personalbindung und der Mitarbeiterloyalität geeignet sind.

Seminar Personalbindung

Die teilnehmenden Entscheider lernen in München anhand von Best-Practice-Beispielen und den eigenen Fällen im Unternehmen die Projektschritte von der Planung eines Systems der Personalbindung bis zu dessen Umsetzung und Controlling kennen. Mit Gunther Wolf steht ihnen ein Referent zur Verfügung, der als einer der ersten Experten in Deutschland Seminare zum Thema Personalbindung veranstaltete.

Interessierte Personalmanager und Mitglieder der Unternehmensleitung profitieren zum einen von den theoretischen Sachkenntnissen Wolfs als Autor zahlreicher Fachartikel über Personalbindung. Besonders wertvoll dürften zudem die Beispiele gelungener Personalbindung sein, die der Referent aus seiner bundesweiten Tätigkeit als Unternehmensberater zu berichten weiß.

Termin des Fachseminars in München

Das Seminar findet am 17. und 18. Juni 2013 in München statt. Ein weiterer Termin ist für Oktober 2013 in Hannover geplant.

Einzelheiten zum Inhalt und Ablauf des Fachseminars erfahren Interessenten auf Anfrage gern im Kompetenz Center Mitarbeiterbindung.


I-I

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Wolf I.O. Group GmbH, kurz WIOG, mit Hauptsitz in der Villa Engels im historischen Zentrum von Wuppertal bildet das Dach für spezialisierte Unternehmensbereiche. Wir bieten Unternehmen und Organisationen hoch professionelle Lösungen zur Steigerung von Performanz, Effizienz und Effektivität. Konsequent haben wir uns an Zielgruppen und Kunden ausgerichtet und strukturiert:

Die WOLF Managementberatung erbringt vornehmlich Dienstleistungen für Vorstände, Geschäftsführer und Inhaber. Die Beratungsschwerpunkte liegen auf der Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Zielen, sowie auf der nachhaltig wertorientierten Steuerung des Unternehmens.

Die I.O. BUSINESS Unternehmensberatung und Training richtet sich mit ihren Services an die Leiter der Geschäfts- und Fachbereiche sowie an die Mitarbeiter in den jeweiligen Abteilungen. Ausgezeichnete Experten in den jeweiligen Kompetenzfeldern sorgen für firmenspezifische Lösungen, erfahrene Trainer unterstützen Sie mit wirkungsstarken Trainings für Mitarbeiter und Seminaren für Ihre Führungskräfte.


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http://seminar-training.io-business.de/mitarbeiterbindung-arbeitgeberattraktivitaet/

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Kontakt-Informationen:
Vor- / Nachname: Wolf I.O. Group GmbH

Ansprechpartner: Ann K. Klein
Stadt: Wuppertal
Telefon: +49 202 479629-0

Art des Artikels: Fachartikel
Freigabedatum: 26.04.2013
Veröffentlichung: Veröffentlichung
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