“Made in Germany” muss auch made in Germany sein

10.06.2011 - 08:02 | 422581


Artikel von Ja zu Deutschland e.V.

Verbraucherschutz durch zertifizierten Herkunftsnachweis


Oldenburg, 10. Juni 2011: Wer bewusst Produkte oder Produktteile aufgrund ihrer Herkunftsbezeichnung erwirbt, muss sicher sein können, dass er dieser Kennzeichnung auch vertrauen kann. Wer sich also für Produkte „Made in Germany“ entscheidet, muss darauf vertrauen können, dass der maßgebliche Herstellungsvorgang dieser Produkte tatsächlich auch in Deutschland stattgefunden hat. Einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichtes Düsseldorf (OLG Düsseldorf vom 05. April 2011, Az: I – 20 U 110/10) zufolge dürfen Waren nur dann als „produziert in Deutschland“ gekennzeichnet werden, wenn sie maßgeblich in Deutschland hergestellt werden, beziehungsweise wenn deren „wertbestimmende Eigenschaften nach Auffassung der angesprochenen Verkehrskreise aus deutscher Produktion stammen“. Gemäß dieser Entscheidung müssen „bei Industrieprodukten, die mit den Aussagen „Produziert in Deutschland“ oder „Made in Germany“ beworben werden, alle wesentlichen Herstellungsschritte in Deutschland durchgeführt werden“.
Mit der Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ ist vor allem die Erwartungshaltung des Käufers verknüpft - so steht „Made in Germany“ nicht nur für einen hohen Qualitätsanspruch, sondern auch für Werte wie Zuverlässigkeit, Solidität und hohen technischen Standard. Zudem entscheiden sich viele Verbraucher auch deswegen bewusst für Produkte „Made in Germany“, weil sie damit für die Sicherung heimischer Arbeitsplätze und den Erhalt des Standortes Deutschland eintreten wollen. Entstammen die mit der Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ beworbenen Produkte dann nicht dieser Herkunft, wird die Erwartungs-haltung des Käufers enttäuscht. Diese missbräuchliche Verwendung einer Herkunftsbezeichnung führt langfristig zu einer Schädigung des Vertrauens in die Herkunftsbezeichnung und damit zu einer Schädigung dieser Bezeichnung selbst. Mit dem Angebot, Produkte „Made in Germany“ zertifizieren zu lassen, möchte der Verein Ja zu Deutschland e.V. einen Beitrag leisten für einen größtmöglichen Schutz der Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ und gegen deren missbräuchliche Verwendung.







Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über „Ja zu Deutschland e.V.“
Der Verein "Ja zu Deutschland e.V." bietet eine zentrale Plattform für Unternehmen, die in Deutschland produzieren und sich eindeutig zum Wirtschaftsstandort Deutschland bekennen. Unter www.ja-zu-deutschland.de können sich Firmen, die in Deutschland hergestellte Produkte anbieten, eintragen und dort präsentieren. So haben interessierte Verbraucher die Möglichkeit, gezielt nach solchen Produkten zu suchen und sich über die Unternehmen zu informieren, die hinter diesen Produkten stehen. Seit Anfang des Jahres bietet Ja zu Deutschland e.V. allen registrierten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte „Made in Germany“ zertifizieren zu lassen. Damit will der Verein einen Beitrag zum Schutz der Bezeichnung „Made in Germany“ leisten.
2006 als Initiative gegründet, agiert Ja zu Deutschland e.V. seit Juni 2010 als eingetragener Verein. Seit Gründung der Initiative haben mehr als 800 Unternehmen mit ihrem Eintrag ihr klares Bekenntnis zum Standort Deutschland gegeben.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.ja-zu-deutschland.de


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Alexandra Hebestreit
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Ansprechpartner: Ja zu Deutschland e.V.
Stadt: Oldenburg
Telefon: 04 41 / 36 18 44 13

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