NABU und Biosphere Expeditions: Teilnehmende für Expeditionen nach Armenien und Kirgistan gesucht Laienforscherreisen helfen beim Schutz bedrohter Großkatzen

16.01.2020 - 09:32 | 1785451


Artikel von NABU



(ots) - Die Naturschutzorganisationen NABU und Biosphere Expeditions
suchen noch Teilnehmende für die diesjährigen Großkatzen-Expeditionen nach
Armenien und Kirgistan. Die Forscherreisen ermöglichen es Laien als
Bürgerwissenschaftler, aktiv am Schutz seltener Großkatzen wie Leoparden und
anderer Wildtiere mitzuwirken. Die Termine für die Expeditionen sind 10.-22. Mai
und 24. Mai - 5. Juni (Armenien) sowie 22. Juni - 4. Juli und 6. - 18. Juli
(Kirgistan). Weitere Informationen bzw. Anmeldungen sind unter
www.biosphere-expeditions.org/armenia und
www.biosphere-expeditions.org/kyrgyzstan möglich.

Die Expedition nach Armenien, wo in den entlegenen Khustup-Bergen im Süden des
Landes seltene Leoparden, Luchse und Bären leben, bieten die Organisationen
dieses Jahr erstmalig an. "Der NABU freut sich, die erfolgreiche Zusammenarbeit
mit Biosphere Expeditions nun auch nach Armenien auszuweiten und über die
zusätzlichen Kapazitäten, die diese für den Schutz der bedrohten Tierwelt mit
sich bringt", sagte Thomas Tennhardt, NABU-Direktor Internationales.

Die Expeditionsteilnehmenden bauen zusammen mit NABU-Mitarbeitern Fotofallen auf
oder prüfen bereits aktive. Sie suchen und identifizieren Spuren von
Schneeleoparden, Persischen Leoparden, Braunbären und Luchsen, führen
Wildzählungen an Wildschafen, Steinböcken, Murmeltieren und Vögeln durch und
helfen dabei, die Akzeptanz für Großkatzen in der lokalen Bevölkerung zu
verbessern. Daher gehört der Austausch mit den örtlichen Hirten und
Dorfbewohnern ebenfalls zu den Aufgaben der Teilnehmenden. Zu Fuß oder im
Geländewagen geht es in teils abgelegene Siedlungen und Bergdörfer in Höhen bis
zu 3.600 Meter hinauf. "Körperliche Fitness ist daher eine
Teilnahmevoraussetzung", erklärte Dr. Matthias Hammer, Gründer und
Geschäftsführer von Biosphere Expeditions. Auch zumindest grundlegende
Englischkenntnisse seien wichtig. "Weitere Vorkenntnisse oder spezielle


Fähigkeiten sind nicht erforderlich - was man für die Feldarbeit wissen muss,
wird vor Ort im Rahmen einer zweitägigen Ausbildung zum Beginn der Expedition
vermittelt", so Hammer weiter.

Sowohl der Persische Leopard als auch der Schneeleopard sind durch Wilderei und
Lebensraumverlust stark bedroht. Der NABU engagiert sich seit zwanzig Jahren in
Armenien und Kirgistan für den Schutz dieser und anderer bedrohter Tiere.
Bereits seit 2014 bietet Biosphere Expeditions zusammen mit dem NABU die
Forscherreisen für alle in den Tian Shan an. Das lokale Wissen der
NABU-Mitarbeiter vor Ort und die Erfahrung von zwanzig Jahren im nachhaltigen
Wissenschaftstourismus von Biosphere Expeditions bilden die Grundlage für die
Expeditionen.

Übrigens: Für beide Expeditionen gibt es einen Teilnahmeplatz im Wert von ca.
3.000 Euro zu gewinnen. Bewerbungen unter www.nabu.de/expedition. Der Wettbewerb
läuft noch bis zum 1. März.

Hinweis für Journalisten (nicht zur Veröffentlichung bestimmt): Für teilnehmende
Journalisten bietet Biosphere Expeditions Sonderkonditionen und kostenlose
Pressereisen an (siehe www.biosphere-expeditions.org/pressemappe). Bitte setzen
Sie sich dafür mit Malika Fettak von Biosphere Expeditions in Verbindung.

Weiterführende Links:


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abu.de/armenien
www.schneeleopard.de

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e-expeditions.org/armenia
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editions.org/armenia

(http
://www.biosphere-expeditions.org/tienshan
''>editions.org/tienshan''>http://www.biosphere-expeditions.org/tienshan''>href=''http://www.biosphe
re-expeditions.org/tienshan
''>ienshan''>http://www.biosphere-expeditions.org/tienshan)www.biosphere
-expeditions.org/tienshan
www.biosphere-expeditions.org/pressemappe

Für Rückfragen zu den Expeditionen:

Malika Fettak, Operations Manager, Biosphere Expeditions Deutschland,
Tel. +49-931-40480500, E-Mail: deutschland(at)biosphere-expeditions.org

Für Rückfragen zu den NABU-Projekten:
Britta Hennigs, NABU Bundesverband, Leiterin Internationale Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 (0)30.284 984-1722, E-Mail:
britta.hennigs(at)NABU.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6347/4493428
OTS: NABU

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