Erneuter Rückruf bei Audi – Unzulässige Abschalteinrichtung beim A6 und A7

12.06.2018 - 16:36 | 1620067


Artikel von CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

KBA ordnet Rückruf für Audi A6 und A7 mit 3-Liter-Dieselmotor und der Euronorm 6 an – In Deutschland sind rund 33.000 Fahrzeuge betroffen

München, 12.06.2018 - Rund 33.000 in Deutschland zugelassene Audi A6 und A7 mit 3-Liter-Dieselmotor und der Euronorm 6 müssen in die Werkstatt. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Rückruf mit Bescheid vom 4. Juni 2018 verpflichtend angeordnet. Die Prüfer des KBA haben bei den betroffenen Modellen eine unzulässige Abschalteinrichtung entdeckt, die zu einem erhöhten Stickoxid-Ausstoß führen kann und von Audi entfernt werden muss. Weltweit sind etwa 60.000 Audi A6 und A7 betroffen, davon sind rund 33.000 in Deutschland zugelassen.

Dass Audi erneut im Dieselskandal für dicke Luft sorgt, deutete sich schon Mai an, als der Verdacht aufkam, dass die Zufuhr des Harnstoffs AdBlue, der zur Reinigung der Stickoxide notwendig ist, erheblich gedrosselt wird bevor der Tank zur Neige geht. Ohne die AdBlue-Lösung geraten die gesundheitsgefährdenden Stickoxide praktisch ungefiltert in die Luft. Audi hatte darauf hin bereits die Auslieferung der Neuwagen gestoppt.

Der Verdacht einer unzulässigen Abschalteinrichtung hat sich nach einer Überprüfung durch das KBA nun offenbar bestätigt. Damit muss Audi nun schon zum wiederholten Mal Fahrzeuge wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung zurückrufen. Schon Anfang des Jahres hatte das KBA den Rückruf für die Modelle A4, A5, A6, A7, A8, Q5 und Q7 mit 3,0-Liter-Euro-6-Motor angeordnet. Einen Rückruf gab es zuletzt auch für den Porsche Cayenne Euro 6 4,2 Liter V8 TDI und Porsche Macan Euro 6 3,0 Liter V6 TDI wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen. Porsche bezieht die Dieselmotoren von der Konzernschwester Audi.

„Es macht den Anschein, dass Audi im Dieselskandal nichts dazu gelernt hat und auch bei neuen Modellen immer noch versucht, Abgaswerte zu manipulieren“, sagt Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz, CLLB Rechtsanwälte München. Der Rückruf betrifft nun den A6 und A7 mit der Schadstoffklasse Euro 6. Diese Dieselmodelle gelten vermeintlich als sauber und wurden auch entsprechend beworben. Tatsächlich kann aber von sauberen Dieseln beim A6 und A7 offenbar keine Rede sein.



Für die betroffenen Audi-Kunden bedeutet dies, dass sie demnächst mit ihrem Fahrzeug in die Werkstatt müssen, um ein Software-Update aufspielen zu lassen, sobald dieses durch das KBA freigegeben wurde. „Audi-Käufer, die sich nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen wollen, können aber auch ihre Ansprüche auf Schadensersatz und Rückabwicklung des Kaufvertrags geltend machen“, so Rechtsanwalt Dr. Leitz.

Mehr Informationen: https://www.diesel-abgasskandal.de/

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CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert geschädigten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten Märkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verfügen über langjährige, d.h. zum Teil mehr als zehnjährige, einschlägige Jusitizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, sind mit Alexander Kainz (2008) und Thomas Sittner (2017) zwei weitere Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zwölf Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefasst: Wir können Klagen.


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Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz, Sittner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Liebigstr. 21, 80538 München, Fon: 089 552 999 50, Fax: 089 552 999 90; Mail: leitz(at)cllb.de Web: www.cllb.de

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